Attac fordert: Energiecasino schließen!

8. September 2022 - Anlässlich des morgigen EU-Energie-Gipfels fordert das globalisierungskritische Netzwerk die EU-Regierungen auf, das derzeitige Energiecasino zu schließen und die gescheiterte Liberalisierung der Energiemärkte mittelfristig zu beenden. „Die EU-Liberalisierung hat Energie den hochspekulativen und krisenanfälligen Finanzmärkten ausgeliefert. Energieversorgung ist Teil unserer Daseinsvorsorge. Wir dürfen sie nicht weiter dem Profitstreben von Konzernen und Finanzspekulanten unterwerfen“, erklärt Iris Frey von Attac Österreich.

Als Sofortmaßnahme fordert Attac den Preis fossiler Energie von erneuerbarer Energie zu entkoppeln und die Preise zu regulieren. Auch der Börsen-Handel für Marktakteure, die nichts mit dem physischen Grundgeschäft zu tun haben, muss verboten werden. Die Einführung einer Finanztransaktionssteuer beziehungsweise ein Verbot des Handels mit Energiederivaten würde Spekulation eindämmen.

Weiterlesen

Der letzte GenSek: Michael Gorbatschow verstorben

Gorbatschow

31. August 2022 - Der Titel dieses Artikels ist der legendären Tageszeitung "Izwestija" entliehen. Die NZZ bringt in drei Sätzen seinen Aufstieg und Fall auf den Punkt: "Michail Gorbatschow, der grosse russische Mahner gegen den Totalitarismus, ist für immer verstummt. Er wollte die Sowjetunion erneuern, doch seine Reformen führten erst recht zu deren Zerfall. Im Ausland wurde Michail Gorbatschow deswegen gefeiert, in seiner Heimat angefeindet."

Weiterlesen

„Lasst Van der Bellen in Würde abtreten!“

Anima Incognita VdB weg 800

Unser Kandidat 2022 Hubert Thurnhofer appelliert an Grüne, Neos, SPÖ, ÖVP

22. August 2022 - "Bundespräsident Alexander Van der Bellen hat sich gestern bei einem Bergunfall leichte Verletzungen zugezogen. Er ist bei einer Bergwanderung in heimatlichen Gefilden am Kaunergrat abgerutscht und wurde von Begleitern der Cobra in das nächstgelegene Krankenhaus gebracht. Der Bundespräsident zog sich Abschürfungen und eine leichte Gehirnerschütterung zu", berichtet ORF.

Hubert Thurnhofer, Kandidat bei der Wahl des österreichischen Bundespräsidenten, appelliert an die Einheits-Partei Grüne-Neos-SPÖVP: "Lasst Van der Bellen in Würde abtreten! Befreit einen alten, schwachen Mann von der Bürde, weiterhin für Eure partei-strategischen Spielchen sein Leben zu riskieren! Wir leben in der schwersten Krise seit dem Ende des zweiten Weltkrieges, und das ist erst der Vorgeschmack auf die kommende Krise. Verantwortlich für diese Krise sind die herrschenden Parteien dieses Landes, egal ob in Regierung oder Opposition. Es ist höchste Zeit, darüber nachzudenken, wer die geeigneten Qualifikationen mitbringt, um in den nächsten sechs Jahren als Krisenmanager an der Spitze dieses Staates zu stehen und gleichzeitig die bestehende Spaltung zu überwinden."

Weiterlesen

Der große Sturm kommt erst!

Sonnenblumen 800

19. August 2022 - Fünf Todesopfer hat der Sturm gestern gefordert.

Mit Sonnenblumen wollen wir dieser Menschen gedenken.

Doch Sturm und Blackout waren nur ein kleiner Vorgeschmack auf das was kommt!

Der große Sturm, verursacht durch Egoismus und Profitgier, verstärkt durch die Inkompetenz der politischen Eliten, dieser Sturm wird ganz andere Opfer fordern.

Können wir einem Groszmaul oder Rocksänger zutrauen, diese Krise zu managen? Können wir alten Parteifunktionären, die völlig risikofrei fette Gehälter einstecken, zutrauen, die kommende Krise, die sie selbst verursacht haben, zu bewältigen?

Weiterlesen

VdB: Verdacht auf Amtsmissbrauch

VdB FB Kandidat 16. August 800

17. August 2022 - Als VdB am 23. Mai seine Kandidatur bei der Wahl des Bundespräsidenten 2022 via ZiB-Spezial bekannt gegeben hat, war sein Versprechen, er werde Kandidatur und Amt strickt trennen. So war es auch naheliegend, dass sein Unterstützungs-Verein "Gemeinsam für Van der Bellen" eine eigene Facebook-Seite gestartet hat. Auf Facebook findet man nun VdBKandiat und VdBPräsident. Die Frage ist: wie zieht die Präsidentschaftskanzlei die Grenze? Wann tanzt der Präsident, wann der Kandidat auf einem Kirtag?

Weiterlesen

Last Minute Kandidaten: Staudinger und Wallentin

screen Heini Tassilo

17. August 2022 - Almabtriebe finden üblicher Weise Ende September statt. Dieses Jahr ist der Termin bereits am 2. September, dafür war der Almauftrieb erst ab 9. August. Das war der Tag, an dem der Startschuss für das Sammeln der Unterstützungserklärungen für das Amt des Bundespräsidenten gegeben wurde. Wurden bis dahin schon knapp zwanzig Kandidaten ventiliert, von denen am 9. August bereits drei das Handtuch geworfen haben (Gustav Jobstmann, Martin Wabl, Martina Essl) so sind in der ersten Eintragungswoche auf den fahrenden Traktor-Anhänger ein halbes Dutzend weiterer Kandidaten aufgesprungen.

Man kann diese Wahl nur noch als Almauftrieb von Kühen, Kälbern und Ochsen bezeichnen, die glauben, auf der Alm der Sonne etwas näher zu sein als unten im Tal. Anders gesagt: für ein paar Minuten "im Lichte der Öffentlichkeit" (Copyright ORF), aber absolut ohne Plan für eine fundamentalen Neuorientierung und Neupositionierung unserer Demokratie, trotten diese Kühe, Kälber und Ochsen nun auf die Alm und verlaufen sich dann auf einer Hinteralm. Mit einer Ausnahme: Hubert Thurnhofer, der einzige und wahrhafte Hornochse in dieser Gruppe, der in unverbesserlicher Naivität bis heute der Überzeugung ist, dass der Bundespräsident der erste Diener des Volkes ist und sich darauf akribisch und systematisch vorbereiten muss. Unser Kandidat 2022 hat das über fünf Jahre lang gemacht.

Die Kandidaten denen das System "eine Chance gibt" sind neben VdB als Speerspitze der System-Erhalter, die Vertreter der kontrollierten Oppositon: Rosenkranz, Brunner, Grosz und Pogo. Das System sind die Parlamentsparteien und ihre Hofberichterstatter - sie geben und nehmen! Wem sie keine Chance" geben", der kann seine blauen Wunder erleben, wenn er Chancengleichheit einfordet

Seit Mai laufen immer mehr Kandidaten auf, die von den Massenmedien als "No-Names" ignoriert werden und wurden. Nun, nach der ersten Eintragungswoche, sorgen weitere "Promis" für Schlagzeilen die aufgrund ihrer Massenmedientauglichkeit durchaus Chancen haben, last minute die 6.000 notwendigen Unterstützungserklärungen zu bekommen. Spitzenreiter unter ihnen sind der Krone-Kolumnist Tassilo Wallentin und der Unternehmer Heini Staudinger.

Tassilo Wallentin hat die Bürgernähe entdeckt und erstmals auf eine Mail, die ihm Unser Kandidat 2022 geschickt hat, geantwortet. Programmierte Bürgernähe - auf jede Mail ein Autoreply! Seine Antwort: "Vielen Dank!! Das freut mich wirklich sehr!! Jetzt wäre das Wichtigste, viele Menschen zu motivieren, die Unterstützungserklärung zu unterfertigen!!! Ich darf Ihnen diese samt Sammelmail und Anlage hiermit übermitteln. Vielen lieben Dank für Ihre EMAIL!"

Künstliche Intelligenz ist immer künstlich, aber nicht immer intelligent. Sie kann jedenfalls nicht intelligenter sein als ihr Programmierer bzw jener, der den Auftrag für eine Programmierung gibt - in dem Fall: Tassilo Wallentin. Die viel bedankte EMAIL hatte folgenden Inhalt:

"Lieber Tassilo Wallentin! Der ORF berichtet über Bundespräsidentschaftskandidaten nur, „wenn die betreffende Person aufgrund besonderer Umstände bereits eine gewisse politische, soziale oder künstlerische Öffentlichkeitsrelevanz erlangt hat“. So beantwortete der Anwalt des ORF meinen Antrag auf Gleichbehandlung. Dies trifft offenbar auf einen Rocksänger zu, von dem bekannt ist, dass er gerne Bier trinkt. Dies trifft aber nicht auf eine Galeristen zu, der in 22 Jahren den Kunstraum zum größten privat finanzierten Kulturzentrum Wiens gemacht hat: Hubert Thurnhofer.

Details über die antidemokratische Selbstherrlichkeit des ORF siehe Artikel auf ethos.at

Ich werde von Freunden oft gefragt, warum über meine Kandidatur im ORF nicht berichtet wird. Die Antwort: weil der ORF seine mediale Allmacht missbraucht und Informationen, die für die Zukunft unserer Demokratie entscheidend sein können, systematisch unterdrückt. Der ORF und die Regierungsparteien haben aus unserem Land eine DDR 4.0 gemacht. Wer die „Herrschaften“ unseres Staates noch für Vertreter einer Demokratie hält, der ist wohl auch der Meinung, dass Honecker und Genossen vorbildliche Demokraten waren, im Land das sie als Deutsche Demokratische Republik bezeichneten."

Noch keinen Brief hat unser Kandidat 2022 an Heini Staudinger geschrieben. Aber Antworten hat er von Menschen bekommen, die Staudinger kennen. Eine Antwort lautet: Staudinger hat nicht den geringsten Plan, was er als Bundespräsident machen wird. Sein einziges Kalkül ist es, dass er aufgrund seiner Bekanntheit als Waldviertler Schuster die 6.000 Unterstützungserklärungen schaffen wird. Christa Strahlhofer, Unterstützerin von Unserem Kandidat 2022, sagt dazu: "Schuster bleib bei deinem Leisten! Es ist nicht alles Gold, was glänzt. Dass er sich für VdB bei der letzten Wahl ins Zeug gelegt hat, das allein disqualifiziert ihn als einen, der von der Politik keine Ahnung hat."

Dass sich Heini last minute in die Reihe der Show-Kandidaten einreiht und sich damit auf das Niveau von Pogo/Grosz begibt, belegt auch die Dokumentation des "Kandidaten wider Willen" Gerhard Kuchta. Er wollte mit seiner Partei Demokratische Alternative nach einem Meeting im Mai Heini Staudinger als Kandidaten der Bewegung "Zukunft.Jetzt" unterstützen, doch "Zukunft.Jetzt" hat sich zunächst zurück gezogen, weil: "die Bewegung ZJ noch nicht die Kraft und die Strukturen hat, um hinter einem so öffentlichkeitswirksamen Projekt zu stehen."

Kann ein Heini, der eine Woche nach dem Startschuss (Stichtag 9. August) drauf kommt, er will auch mitlaufen, unserer Demokratie dienen und das System fundamental ändern, selbst wenn er auf Waldviertlern den Sprung auf den Wahlzetteln schafft? Diese Frage sollten sich vor allem jene stellen, die ihn unterstützen. Laut TKP.at sind das Mitglieder der Initiative "Zukunft Jetzt", die Gruppe „Grüne gegen Impfpflicht und 2G“, sowie " die Sachbuchautorin Christine Bauer-Jelinek, die den Wahlkampf ehrenamtlich koordiniert. Die Feministin lehrt an der WU Wien und thematisiert in ihren Büchern häufig die Mechanismen von Macht."

Ergänzung 2. September 2022: Beide Kandidaten haben die erforderliche Anzahl der Unterstützungserklärungen deutlich übertroffen und werden somit neben Vdb, Roskenkranz, Brunner, Grosz und D.W. Pogo auf dem Wahlzettel stehen.

Ergänzung 5. April 2023: Laut Rechnungshof hat Tassilo Wallentin insgesamt 209.807,82 Euro an Spenden bekommen. "Der Großteil davon kam von Unternehmer Frank Stronach, der rund 148.000 Euro spendete. Die zweithöchste Summe erhielt Wallentin von Geschäftsmann Lutz Seebacher mit 40.000 Euro. An dritter Stelle befindet sich in der Auflistung des RH der Unternehmer Siegfried Stieglitz, dem Wallentins Kandidatur 10.000 Euro wert war. Für Wallentin stimmten bei der Wahl am 10. Oktober des vergangenen Jahres 327.214 Wähler, was 8,07 Prozent entsprach", berichtet ORF.at

Servus TV stellt VdB-Herausforder vor

screen ServusTV Hubert T

Am 9. Oktober wird der nächste Bundespräsident gewählt. Neben VdB gibt es rund 20 weitere Bewerber, die den Noch-Präsidenten herausfordern wollen. Doch zuvor müssen die, genau wie er selbst, erstmal 6.000 Unterstützungs-Erklärungen zusammenbekommen. Wir stellen Ihnen diese Woche alle Herausforderer von Alexander Van der Bellen etwas genauer vor. Der erste Beitrag berichtet über unseren Kandidaten 2022, Mag. Hubert Thurnhofer, weiters über Robert Marschall (Herausgeber des Portals bundespraesidentschaftswahl.at) und die Pensionistin Helga Egger.

Video abrufbar bis 15. August 2022

https://www.servustv.com/aktuelles/v/aaaahdedrp0jtnrfgi7z/

„Ich habe alles gegeben“

TikTok Ansprache 2022 08 03

Am 29. Juli 2022 hat sich unser Kandidat 2022 in Hard (Vorarlberg) vorgestellt. Hier seine Rede.

Mein Name ist Hubert Thurnhofer. Ich bin euer Kandidat bei der Wahl des österreichischen Bundespräsidenten. Und das ist mein Bewerbungsschreiben: Baustelle Parlament.

Liebe Menschen dieses wunderbaren Landes! Mit dieser kleinen Werbe-Einschaltung, die schon tausendfach im Internet abgerufen wurde, darf ich Euch begrüßen.

Ich möchte zu Beginn auf einen wesentlichen Punkt hinweisen: Ich bin der einzige Kandidat, der ein Bewerbungsschreiben vorgelegt hat. Dieses hat einen Umfang von 100 Seiten und ist

- erstens eine Einführung in die Ö Verfassung,

- zweitens eine Kritik ihrer Schwächen

- und drittens ein Ausblick auf die Zukunft unserer Demokratie.

Weiterlesen

Russland Ukraine: Wirtschaftskrieg

ZDF Guerot Ukraine Ru

2. August 2022 - „Von welchem Krieg reden wir hier eigentlich?“, so die fundamentale Frage der Politikwissenschafterin Ulrike Guerot bei der Talkshow von Markus Lanz am 2. Juni 2022. Und sie führt aus (ab Minute 8:25): „Wir haben den russischen Angriffskrieg (25. Februar), wir hatten und haben immer noch einen ukrainischen Bürgerkrieg, wir haben mindestens mal einen Informationskrieg, wir haben einen Proxi-Krieg (das ist irgendwo eine Amerika-China-Auseinandersetzung) und wir haben – das wird zumindest in der globalen Presse so gesehen – längst einen Stellvertreterkrieg USA-Russland oder Nato-Russland.“

Guerot weiter: „Alle internationalen Experten sind sich einig, die Problem zu lösen liegt an Amerika. Es gibt daher zwei Lösungen: die allgemeine Forderung, die Ukraine muss das militärisch gewinnen, oder wir gehen in Waffenstillstand und Verhandlungen. Der Schlüssel liegt in Amerika, weil es Putin zentral darum geht, Sicherheitsgarantien zu bekommen. Deshalb liegt der Verhandlungsschlüssel bei Biden und deshalb muss das Gespräch zwischen Putin und Biden irgendwann stattfinden.“

Weiterlesen