oe24 schießt sich auf Babler ein - Chronologie der Kritik an QJF

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Am 29. Juli 2025 schrieb ethos.at: Dass die "Qualitäts-Journalismus-Förderung ... zur Wahrung des demokratiepolitischen Diskurses und der Meinungsvielfalt" beiträgt, ist nicht nur eine Verhöhnug aller echten Qualitätsmedien, sondern ein Teil jenes Orwellschen Lügensytems, das zur neuen Wahrheit geworden ist.

ethos.at am 23. Oktober 2024 – Die Österreichische Bundesregierung missbraucht die Behörde RTR zur Gleichschaltung der Medien mit Schweigegeld und übt damit eine neue Form der Zensur aus.

Am 28. August 2024 schrieb ethos.at über die Verfassungswidrige Förderpraxis der Bundesregierung und ihrer Behörden: Die von RTR ausgeschütteten Förderungen (egal ob unter dem Titel „Qualitätsjournalismus“ oder „Digitiale Transformation“) sind eindeutig „Konzessionssysteme“, die durch massive Bevorzugung einzelner Medien zur direkten Benachteiligung andere Medien führen! Außerdem handelt es sich offensichtlich um „Eingriffe öffentlicher Behörden“ – wie immer diese auch im Sinne der „Meinungsvielfalt“ schöngeredet werden, das Ergebnis ist eindeutig: verfassungswidrige Benachteiligung kleiner Medien und die übermäßige Bevorzugung staatsnaher Massenmedien! Einmalig und einzigartig: Förderungen sind normaler Weise eine Vorfinanzierung für kommerziell nicht gesicherte oder technisch innovative Projekte. Hier wird nachträglich beurteilt, ob Kriterien des "Qualitätsjournalismus" erfüllt wurden. So produziert man regierungshörige Medien, das ist: Zensur.

31. Jänner 2024 ethos.at kritisiert Schweigegeld für Regionalsender und Printmedien: die Printmedien werden mit Millionenbeträgen vollgestopft. Weiterhin unter dem absurden Vorwand, die "Digitale Transformation" zu fördern. Man muss immer wieder daran erinnern: 30 JAHRE nach Einführung des Internet, 20 Jahre nachdem alle Medien ihren Internetauftritt etabliert haben, schüttet Österreichs Regierung, die offenbar in der digitalen Steinzeit lebt, für "Digitalisierungsmaßnahmen" Geld aus. Je einflussreicher die Medien, umso größer die Mittel, die ihnen zugeschoben werden. Dafür werden fadenscheinige Projekte aus dem Ärmel geschüttelt. (Mit Antworten von RTR.)

Am 23. November 2022 informierte ethos.at exklusiv, dass der Fonds zur Förderung der digitalen Transformation (20 Millionen Euro/Jahr) im Jahr 2022 auf wundersame Weise auf 54 Millionen Euro Budget angewachsen ist. Es war das Jahr, in dem die Regierung die Österreicher und Österreicherinnen mit Propaganda für die geplante Impfpflicht überschüttet hat.

ethos.at ist frei zugänglich; mehr noch, wir kümmern uns auch, dass die kritisierten Organisationen von unserer Kritik in Kenntnis gesetzt werden. Die ethos-Behauptung (insbesondere Kritik an der willkürlichen Auszahlungen von 54 Millionen Euro an Massenmedien diene der Gleichschaltung derselben) wurden weder von RTR noch von BKA rechtlich beanstandet. Die sonst sehr empfindlichen Spitzenpolitiker klagen in solchen Fällen gerne auf Unterlassung. Da nichts dergleichen passiert ist, können wir davon ausgehen, dass die Behauptungen und Beurteilungen von ethos.at richtig sind.

Tags: Qualitätsjournalismus, QJFG, QJF-G, Vizekanzler Babler