Lorenz Konrad: Die Rückseite des Spiegels

Konrad Lorenz 44 77

Versuch einer Naturgeschichte menschlichen Erkennens, 1973

Wer miterlebt hat, wie sich Wissenschafter vor den Karren der Politiker, Politiker vor den Karren der Pharmakonzerne, Pharmakonzerne vor den Karren der WHO, und die WHO vor den Karren selbstermächtigter Milliardäre (so genannter Philanthropen) spannen ließen, wer miterlebt hat, wie die Macht des Geldes die WHO, die Pharmakonzerne, die Politiker und nicht zuletzt (fast alle) Wissenschafter gleichgeschaltet und viele von ihnen korrumpiert hat, der kann 100 Jahre nach Oswald Spenglers Monumentalwerk nur konstatieren: "Der Untergang des Abendlandes" hat bereits stattgefunden. Der muss, 50 Jahre nach Konrad Lorenz, zur banalen Erkenntnis gelangen: "Die Rückseite des Spiegels" ist schwarz.

(c) Fotos: wikipedia

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Ehgartner Bert: Was Sie schon immer über das Impfen wissen wollten

Ehgartner Impfung Buch

Ehgartner über Ehgartner: Das Grundgerüst des Buchs stammt noch von "Gute Impfung - Schlechte Impfung", doch ich habe viele Monate an der Aktualisierung aller Kapitel gearbeitet und ca. 200 Seiten vollständig neu geschrieben. z.B. zu den Ereignissen der Corona-Zeit und der - aufgrund des 'großen Erfolgs' – auf uns zukommenden Lawine neuer mRNA Impfungen. Ebenso enthalten ist ein Kapitel über die im Juni in Europa erstmals zugelassene RSV Impfung für Personen ab 60 Jahren und die im August zugelassene RSV Impfung für Schwangere.

Das Buch ist weit mehr als ein Ratgeber - es gibt Einblick in eine Sparte der Medizin, die von Legendenbildung und starkem Glauben dominiert wird. Gleichzeitig findet Ihr darin spannende Medizingeschichte zu historischen Impferfolgen, deren aktuelle Relevanz eine öffentliche Debatte wert ist. Langweilen, das verspreche ich, wird sich niemand mit meinem Buch. Ich freue mich über eine möglichst lebhafte Diskussion. Bitte gebt den Tipp an Interessierte weiter.

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Charim Isolde: Die Qualen des Narzissmus

"Die österreichische Philosophin Isolde Charim wird mit dem diesjährigen Essay-Preis 'Tractatus' des Philosophicums Lech ausgezeichnet. Sie erhält den mit 25.000 Euro dotierten Preis exemplarisch für ihr Werk 'Die Qualen des Narzissmus', mit dem sie unter anderem die Mechanismen der freiwilligen Unterwerfung in der Gesellschaft entlarvt. Die Verleihung erfolgt am 22. September im Rahmen des Philosophicums, das sich heuer mit dem Thema 'Alles wird gut' auseinandersetzt", berichtet DiePresse.com (6.9.23)

Der Verlag Zsonlay (Hanser) schreibt über das Buch, das im September 2022 erschienen ist: Nach „Ich und die Anderen“ geht die Philosophin Isolde Charim in ihrem neuen Buch der Spaltung der Gesellschaft auf den Grund. Wie kommt es, dass wir uns den Verhältnissen unterordnen? Oder mit Spinoza gefragt: Wie kommt es, dass „die Menschen für ihre Knechtschaft kämpfen, als sei es für ihr Heil“? Diese Frage gilt es zu allen Zeiten neu zu stellen, erst recht jedoch in Zeiten von Krisen und Verunsicherungen. Die Antwort heute muss lauten: Es ist der Narzissmus, der Narzissmus als gesellschaftliche Forderung an jeden Einzelnen: Du musst mehr werden, als du bist, du musst zu deinem Ideal werden. Was aber bedeutet es für die Gesellschaft, wenn dieses antigesellschaftliche Prinzip zur herrschenden Ideologie wird? Mit beeindruckender Klarheit erklärt die Philosophin Isolde Charim, was uns dazu bringt, uns freiwillig den „Qualen des Narzissmus“ zu unterwerfen.

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Busse Paul: Verpaßter Ungehorsam

Busse Ungehorsam faltershop

... zur rechten Zeit. Beispielhaft aufgezeigt am Unternehmertum. Klimawandel. Coronamaßnahmen. Energiekrise.

Vor vielen, vielen Jahren gab es eine kritische Wiener Wochenzeitung: Falter. Die Wochenzeitung gibt es noch immer, allerdings als Mainstream-Medium und zahnloser Mitbewerber der Hofberichterstatter. Wer Kritik sucht, muss auf den faltershop.at gehen und wird fündig: "Verpaßter Ungehorsam zur rechten Zeit. Beispielhaft aufgezeigt am Unternehmertum - Unternehmer als Teil des Problems auch Teil der Lösung?!" Ein Buch des Unternehmers Paul Busse, erschienen im März 2023. Eine Rezension dieses Buches wird man im Falter 2023 vergeblich suchen, denn Busse schwimmt gegen den Mainstream. Und zwar bei allen Themen, die das Jahr 2023 beherrschen: Corona. Energiekrise. Klimawandel. Russland-NATO-Krieg.

Verpasster Ungehorsam zur rechten Zeit von Busse Paul - faltershop.at

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Steiner Rudolf: Die Philosophie der Freiheit

Steiner GeburtshausDonji Kraljevec Croatia

Im Jahr1894 konnte Rudolf Steiner (geb. 1861 ind Kraljevec, damals KuK Monarchie, Königreich Ungarn - gest. 1925 in Dornach, Schweiz) die "Philosophie der Freiheit" mit dem Untertitel "Seelische Beobachtungsresultate nach naturwissenschaftlicher Methode" publizieren. Die redigierte Neuauflage 1918 trägt den Untertitel "Grundzüge einer modernen Weltanschauung", wobei das Buch in zwei Hauptteile "Wissenschaft der Freiheit" und "Die Wirklichkeit der Freiheit" gegliedert ist. Steiner hat mehr als ein Jahrzehnt an dem Buch gearbeitet und sich in dem für die Anthroposophie grundlegenden Werk mit den wesentlichen geistigen Strömungen seiner Zeit auseinander gesetzt: Nietzsche, Schopenhauer, Haeckel, Darwin ebenso wie Hamerling, Hartmann Schelling, Fichte und natürlich auch Goethe. 1890-1896 war Steiner in Weimar für die Herausgabe der naturwissenschaftlichen Schriften Goethes verantwortlich.

Foto: Geburtshaus Rudolf Steiners in Donji Kraljevec (wikipedia)

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Hengstschläger Markus: Die Durchschnittsfalle

Hengstschlaeger zahnlos

Der Autor des Buches tappt selbst in die Durchschnittsfalle

"Mantra (Sanskrit: Spruch, Lied, Hymne‘) bezeichnet eine heilige Silbe, ein heiliges Wort oder einen heiligen Vers. Diese sind 'Klangkörper' einer spirituellen Kraft, die sich durch meist repetitives Rezitieren im Diesseits manifestieren soll. ... Mantras können entweder sprechend, flüsternd, singend oder in Gedanken rezitiert werden. Sie können auch aufgeschrieben (Likhita-Japa) und in dieser Form sogar gegessen werden."

Dieses Wikipedia-Wissen als Einleitung einer Rezension des Sachbuches "Die Durchschnittsfalle. Gene - Talente - Chancen" (ecowin, 2012) von Markus Hengstschläger scheint deplatziert. Doch der Autor, der als Wissenschafter eine steile Karriere hinter sich hat, liefert im "Buchliebling 2012, Kategorie Sachbuch" nur wenige wissenschaftliche Erkenntnisse, aber umso mehr Behauptungen, die immer wieder kehren und so den Charakter von Mantras annehmen.

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Pfabigan Alfred: Philosophie hilft!

Pfabigan Alfred

Theorie und Alltag in der Philosophischen Praxis zwischen Sokrates und Freud. Altes Wissen - neue Methoden

Verlag Vitolibro, 2021

Der 68er Alfred Pfabigan (geb. 1947) hat eine unkonventionelle akademische Karriere hinter sich. Er studierte zunächst Jus, machte sein Praktikum am Jugendgericht, absolvierte danach im "Institut für Höhere Studien" eine postgraduale Ausbildung in Politikwissenschaften und habilitierte an der Uni Salzburg über den "Linksaußen des Austromarxismus", Max Adler. " So kam er als Außenseiter zur Philosophie: "Der Dekan der Fakultät suchte mich auf und klagte über die Versuche der Philosophen, die Vorlesungen aus Rechtsphilosophie zu okkupieren. Und hatte gleich eine Lösung für dieses Problem parat: Dieser Max Adler sei schließlich auch ein bedeutender Philosoph gewesen, ich möge mich doch um eine zweite Lehrbefugnis in Philosophie bemühen. Eine Kommission unter dem Vorsitz eines renommierten Philosophen hätte er schon zusammengetrommelt." (221f)

Später wechselte Pfabigan an des Philosophische Institut in Wien, "damals kein angenehmer Arbeitsplatz und die intellektuelle Inspiration war gering." (223) Trotz langjähriger Konflikte, die man später Mobbing nannte, hielt er als Professor bis zu seiner Pensionierung 2013 durch. Seither ist er weiter als philosophischer Praktiker tätig.

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Schulak/Unterköfler: Die Wiener Schule der Nationalökonomie

Wiener Schule Economy

Eine Geschichte ihrer Ideen, Vertreter und Institutionen

Enzyklopädie des Wiener Wissens, Band VII Nationalökonomie, Wien, 2009

Eugen Maria Schulak und Herbert Unterköfler bringen schon in der Einleitung ihres Buches die Quintessenz der Wiener Schule auf den Punkt: "Die Wiener Schule, die vom Individuum als dem maßgebenden wirtschaftlichen Akteur ausging und in der Folge individuelle Präferenzen und den im Rahmen von Märkten erfolgenden intersubjektiven Abgleich [Anm HTH: d.h. Wettbewerb] dieser Präferenzen ins Zentrum ihrer Forschung stellte, wies immer wieder darauf hin, dass Institutionen [Anm HTH: Systeme, "Socialgebilde"] wie Geld, Staat oder Markt ohne planerisches Tun oder ohne zentrale Absicht oder Gewalt entstanden waren, allein auf Grund menschlicher Interaktionen, in einer dem Menschen und der menschlichen Logik angemessenen und so gleichsam natürlichen [Anm HTH: und vernünftigen] Weise." (16)

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Hörmann/Pregetter: Das Ende des Geldes

Wegweiser in eine ökosoziale Gesellschaft

Das Buch von Franz Hörmann und Otmar Pregetter ist 2011 erschienen und seit 2014 auf der Seite franzhoermann.com als PDF kostenlos abrufbar. Die folgende Artikel wurde erstmals auf thurnhofercc im Juli 2011 publiziert.

„Privatleute, Großunternehmen, Kommunen, ja ganze Staaten und Staatenbünde sind heute in einem Ausmaß verschuldet, welches noch vor einigen Jahren nicht vorstellbar war. An der Rückzahlbarkeit dieser Schuldenbeträge entstehen immer größere Zweifel, und auch dies sorgt auf den Märkten für steigende Unsicherheit und kaum berechenbare Verwerfungen. Nun hängen aber die in astronomische Dimensionen anwachsenden globalen Schuldensummen mit der Methode der Gelderzeugung ursächlich zusammen. Das heute weltweit verwendete Geld entsteht als Schuldschein, es handelt sich somit um Schuldgeld. Wer auch immer glaubt, er könne mittels dieses Geldes seine (Bank-)Schulden zurückzahlen, der irrt. Die Erzeugung von Geld ist zugleich eine Erzeugung von Schuld, ihre Rückzahlung daher stets eine Geldvernichtung“, bringen die Autoren im Vorwort ihre Analyse des real existierenden Geldsystems auf den Punkt.

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Häring Norbert: Endspiel des Kapitalismus

Haering Endspiel Kapitalismus

Wie die Konzerne die Macht übernahmen und wie wir sie zurückholen

Quadrigaverlag Köln, 2022

Ein Buch für alle, die noch nie das Handelsblatt gelesen haben und alle, die das Handelsblatt bislang nur als Zentralorgan der börsennotierten Unternehmen kannten. Norbert Häring, Doktor der Volkswirtschaft, schreibt seit 20 Jahren für das Handelsblatt. Und er schreibt Bücher, in denen er die Auswüchse des Kapitalismus kritisch unter die Lupe nimmt. In seinem neuesten Buch beantwortet er die Frage: "Wie die Konzerne die Macht übernahmen" - so der (halbe) Untertitel seines neuen Buches "Endspiel des Kapitalismus".

Der Volkswirt beschäftigt sich nicht mit abstrakter Kapitalismus-Theorie, sondern mit dem Phänomen Kapitalismus, wie es sich heute, in den 2020er Jahren in der Praxis manifestiert. Und das unterscheidet sich weitgehend von dem, was Karl Marx vor über 150 Jahren vorgefunden hat. Wer den Kapitalismus dieses Jahrhunderts immer noch mit "freier Marktwirtschaft" gleichsetzt, hat die Entwicklung zum Monopol-Kapitalismus, zum "Neo-Feudalismus" der Superreichen verschlafen oder ist von der kapitalistischen Propaganda geblendet.

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