Flatscher Alfons: Amerika ist anders

Neuerscheinung Oktober 2023Amerika ist anders: Buch bestellen (jotform.com)

Report-Herausgeber Alfons Flatscher beschreibt in seinem neuen Buch mit dem Titel "Amerika ist anders" seine Erfahrungen, die er in mehr als zehn Jahren als USA-Korrespondent des Report-Verlages gemacht hat. Das Buch ist ein gemenisames Projekt mit seiner Tochter Alina, die Layout und Grafik-Illustrationen beigesteuert hat.

Mit seinen Lebens- und Berufserfahrung erlaubt Flatscher Einblicke hinter die Kulissen des amerikanischen "Mindset", ein Begriff, der in den Ohren eines Österreichers "typisch amerikanisch" klingt. Was alles "typisch amerikanisch" ist, erzählt Flatscher in 62 amüsanten Kurzgeschichten und errichtet damit eine sehr persönliche transatlantischen Brücke.

Flatscher: "Die Amerikaner wollen von einem Europäer wissen, was sich am alten Kontinent tut und sie geben offen zu, dass sie selbst nicht einen blassen Schimmer haben, wie die Welt jenseits des Altantik so tickt. Manchmal habe ich den Verdacht, es interessiert sie auch nicht wirklich, weil sich in ihnen das Konzept des musealen Europas gefestigt hat: Europa ist der Flecken Erde, den man bereist, wenn man sich anschaun will, woher man kommt. Es ist die Vergangenheit. In einem Land das manisch besessen ist von der gestaltbaren Zukunft, ist die Strahlkraft des Historischen begrenzt.

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Goldmann Wilhelmine: Rote Banditen

Goldmann Znidar

Geschichte einer sozialdemokratischen Familie

Promedia Wien 2023. (Verlagsinformation)

Wilhelmine Goldmann gehört zu den VertreterInnen jener Generation, die erst sehr spät angefangen hat, Fragen zu stellen. Die Geschichte ihrer Familie, vor allem die folgenschweren Auswirkungen des österreichischen Bürgerkriegsjahres 1934, blieb ihr lange verborgen. Es bedurfte mühsamer Recherchearbeit, um sie an die Oberfläche zu holen. Das Ergebnis ist eine über das Private hinausgehende Erzählung einer österreichischen Arbeitergeschichte. Am Beispiel ihrer Eltern macht Wilhelmine Goldmann die Entwicklung der Arbeiterklasse aus tiefem Elend zu Bildung und Wohlstand sichtbar. Ausgangspunkt ist der Industrieort Traisen im südlichen Niederösterreich.

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Freisleben Wolfgang: Das Amerika Syndikat

Freisleben FB Syndikat

Wie die souveränen Staaten Europas zur Kolonie der USA verkommen

FinanzBuch Verlag München, 2017 (Laut Amazon Dezember 2016)

Dr. Wolfgang Freisleben, Wirtschaftspublizist und Absolvent der WU Wien, hat 2017 ein Buch vorgelegt, das mit dem Kapitel "Die CIA-Verschwörung gegen Europa" beginnt. Damit hat er sich selbst "disqualifiziert", denn Verschwörungstheoretiker sind aus Sicht der herrschenden und damit alles beherrschenden Diskurse bestenfalls nicht ernst zu nehmende "Schwurbler", schlimmstenfalls aber gefährliche Aufwiegler, die man tunlichst unterdrücken muss. Dieser Nebensatz selbst ist eine Verschwörungstheorie.

Zur Klärung, die hier auf ethos nicht das erste Mal zu finden ist: eine Verschwörungstheorie ist eine Theorie wie jede andere. Wer sie aufstellt, sollte versuchen, sie zu beweisen, wer sie für unglaubwürdig hält, sollte redlich versuchen, diese zu widerlegen. Die Diffamierung eines Autors ist jedenfalls keine redliche Widerlegung einer Verschwörungstheorie.

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Burow Patrick: Inside Strafjustiz

Burow Patrick Strafjustiz

Ein Richter packt aus

Erschienen bei ecoWing, 2023

Patrick Burow, langjähriger Richter am Amtsgericht Dessau-Roßlau (Sachsen Anhalt), hat in seinem Buch zahlreiche Vorurteile über das Rechtssystem und die Praxis der Rechtsprechung unter die Lupe genommen. Bei genauer Betrachtung gelangt er zu dem Urteil: so gut wie alle Vorurteile entsprechen den Tatsachen. Im Schlusskapitel bringt er sie auf den Punkt: "Die geheimen Regeln des Strafprozesses". Hier die Top Ten von 25:

Regel Nr. 2: Richter sollen schnell und oberflächlich und nicht langsam und gründlich arbeiten.

Regel Nr. 7: Jeder Mensch ist ein potenzieller Straftäter.

Regel Nr. 10: Schlechtes Benehmen wird strafschärfend berücksichtigt.

Regel Nr. 11: Die Unschuldsvermutung kann man vergessen.

Regel Nr. 13: Richter sind praktisch immer befangen.

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Lorenz Konrad: Die Rückseite des Spiegels

Konrad Lorenz 44 77

Versuch einer Naturgeschichte menschlichen Erkennens, 1973

Wer miterlebt hat, wie sich Wissenschafter vor den Karren der Politiker, Politiker vor den Karren der Pharmakonzerne, Pharmakonzerne vor den Karren der WHO, und die WHO vor den Karren selbstermächtigter Milliardäre (so genannter Philanthropen) spannen ließen, wer miterlebt hat, wie die Macht des Geldes die WHO, die Pharmakonzerne, die Politiker und nicht zuletzt (fast alle) Wissenschafter gleichgeschaltet und viele von ihnen korrumpiert hat, der kann 100 Jahre nach Oswald Spenglers Monumentalwerk nur konstatieren: "Der Untergang des Abendlandes" hat bereits stattgefunden. Der muss, 50 Jahre nach Konrad Lorenz, zur banalen Erkenntnis gelangen: "Die Rückseite des Spiegels" ist schwarz.

(c) Fotos: wikipedia

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Ehgartner Bert: Was Sie schon immer über das Impfen wissen wollten

Ehgartner Impfung Buch

Ehgartner über Ehgartner: Das Grundgerüst des Buchs stammt noch von "Gute Impfung - Schlechte Impfung", doch ich habe viele Monate an der Aktualisierung aller Kapitel gearbeitet und ca. 200 Seiten vollständig neu geschrieben. z.B. zu den Ereignissen der Corona-Zeit und der - aufgrund des 'großen Erfolgs' – auf uns zukommenden Lawine neuer mRNA Impfungen. Ebenso enthalten ist ein Kapitel über die im Juni in Europa erstmals zugelassene RSV Impfung für Personen ab 60 Jahren und die im August zugelassene RSV Impfung für Schwangere.

Das Buch ist weit mehr als ein Ratgeber - es gibt Einblick in eine Sparte der Medizin, die von Legendenbildung und starkem Glauben dominiert wird. Gleichzeitig findet Ihr darin spannende Medizingeschichte zu historischen Impferfolgen, deren aktuelle Relevanz eine öffentliche Debatte wert ist. Langweilen, das verspreche ich, wird sich niemand mit meinem Buch. Ich freue mich über eine möglichst lebhafte Diskussion. Bitte gebt den Tipp an Interessierte weiter.

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Charim Isolde: Die Qualen des Narzissmus

"Die österreichische Philosophin Isolde Charim wird mit dem diesjährigen Essay-Preis 'Tractatus' des Philosophicums Lech ausgezeichnet. Sie erhält den mit 25.000 Euro dotierten Preis exemplarisch für ihr Werk 'Die Qualen des Narzissmus', mit dem sie unter anderem die Mechanismen der freiwilligen Unterwerfung in der Gesellschaft entlarvt. Die Verleihung erfolgt am 22. September im Rahmen des Philosophicums, das sich heuer mit dem Thema 'Alles wird gut' auseinandersetzt", berichtet DiePresse.com (6.9.23)

Der Verlag Zsonlay (Hanser) schreibt über das Buch, das im September 2022 erschienen ist: Nach „Ich und die Anderen“ geht die Philosophin Isolde Charim in ihrem neuen Buch der Spaltung der Gesellschaft auf den Grund. Wie kommt es, dass wir uns den Verhältnissen unterordnen? Oder mit Spinoza gefragt: Wie kommt es, dass „die Menschen für ihre Knechtschaft kämpfen, als sei es für ihr Heil“? Diese Frage gilt es zu allen Zeiten neu zu stellen, erst recht jedoch in Zeiten von Krisen und Verunsicherungen. Die Antwort heute muss lauten: Es ist der Narzissmus, der Narzissmus als gesellschaftliche Forderung an jeden Einzelnen: Du musst mehr werden, als du bist, du musst zu deinem Ideal werden. Was aber bedeutet es für die Gesellschaft, wenn dieses antigesellschaftliche Prinzip zur herrschenden Ideologie wird? Mit beeindruckender Klarheit erklärt die Philosophin Isolde Charim, was uns dazu bringt, uns freiwillig den „Qualen des Narzissmus“ zu unterwerfen.

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Busse Paul: Verpaßter Ungehorsam

Busse Ungehorsam faltershop

... zur rechten Zeit. Beispielhaft aufgezeigt am Unternehmertum. Klimawandel. Coronamaßnahmen. Energiekrise.

Vor vielen, vielen Jahren gab es eine kritische Wiener Wochenzeitung: Falter. Die Wochenzeitung gibt es noch immer, allerdings als Mainstream-Medium und zahnloser Mitbewerber der Hofberichterstatter. Wer Kritik sucht, muss auf den faltershop.at gehen und wird fündig: "Verpaßter Ungehorsam zur rechten Zeit. Beispielhaft aufgezeigt am Unternehmertum - Unternehmer als Teil des Problems auch Teil der Lösung?!" Ein Buch des Unternehmers Paul Busse, erschienen im März 2023. Eine Rezension dieses Buches wird man im Falter 2023 vergeblich suchen, denn Busse schwimmt gegen den Mainstream. Und zwar bei allen Themen, die das Jahr 2023 beherrschen: Corona. Energiekrise. Klimawandel. Russland-NATO-Krieg.

Verpasster Ungehorsam zur rechten Zeit von Busse Paul - faltershop.at

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Steiner Rudolf: Die Philosophie der Freiheit

Steiner GeburtshausDonji Kraljevec Croatia

Im Jahr1894 konnte Rudolf Steiner (geb. 1861 ind Kraljevec, damals KuK Monarchie, Königreich Ungarn - gest. 1925 in Dornach, Schweiz) die "Philosophie der Freiheit" mit dem Untertitel "Seelische Beobachtungsresultate nach naturwissenschaftlicher Methode" publizieren. Die redigierte Neuauflage 1918 trägt den Untertitel "Grundzüge einer modernen Weltanschauung", wobei das Buch in zwei Hauptteile "Wissenschaft der Freiheit" und "Die Wirklichkeit der Freiheit" gegliedert ist. Steiner hat mehr als ein Jahrzehnt an dem Buch gearbeitet und sich in dem für die Anthroposophie grundlegenden Werk mit den wesentlichen geistigen Strömungen seiner Zeit auseinander gesetzt: Nietzsche, Schopenhauer, Haeckel, Darwin ebenso wie Hamerling, Hartmann Schelling, Fichte und natürlich auch Goethe. 1890-1896 war Steiner in Weimar für die Herausgabe der naturwissenschaftlichen Schriften Goethes verantwortlich.

Foto: Geburtshaus Rudolf Steiners in Donji Kraljevec (wikipedia)

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Hengstschläger Markus: Die Durchschnittsfalle

Hengstschlaeger zahnlos

Der Autor des Buches tappt selbst in die Durchschnittsfalle

"Mantra (Sanskrit: Spruch, Lied, Hymne‘) bezeichnet eine heilige Silbe, ein heiliges Wort oder einen heiligen Vers. Diese sind 'Klangkörper' einer spirituellen Kraft, die sich durch meist repetitives Rezitieren im Diesseits manifestieren soll. ... Mantras können entweder sprechend, flüsternd, singend oder in Gedanken rezitiert werden. Sie können auch aufgeschrieben (Likhita-Japa) und in dieser Form sogar gegessen werden."

Dieses Wikipedia-Wissen als Einleitung einer Rezension des Sachbuches "Die Durchschnittsfalle. Gene - Talente - Chancen" (ecowin, 2012) von Markus Hengstschläger scheint deplatziert. Doch der Autor, der als Wissenschafter eine steile Karriere hinter sich hat, liefert im "Buchliebling 2012, Kategorie Sachbuch" nur wenige wissenschaftliche Erkenntnisse, aber umso mehr Behauptungen, die immer wieder kehren und so den Charakter von Mantras annehmen.

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