Simmel J.M.: Liebe ist nur ein Wort

Simmel Liebe nur ein Wort
1963 ist dieser Roman erschienen, der die Geschichte eines verwöhnten Jugendlichen zeigt, der aus wohlhabenden Verhältnissen kommt und das Leben liebt und die Liebe lebt. Er verliebt sich in eine ältere Dame - ausgerechnet die Ehefrau eines Geschäftspartners seines Vaters, zu dem er ein zerrüttetes Verhältnis hat. 1971 wurde der Roman verfilmt. Regisseur: Alfred Vohrer. Hauptdarsteller. Malte Thorsten und Judy Winter.
https://www.youtube.com/watch?v=WtreFovvWUw

LIEBE IST NUR EIN WORT! Film nach Johannes Mario Simmel Roman...❤ - YouTube

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Die Idee zu dem Plot lag Anfang der 1960er Jahre offenbar in der Luft, denn auch der Roman "The Graduate" von Charles Webb erschien 1963. Mit dem Drehbuch des Autors kam der Film zu diesem Roman mit dem Titel "Reifeprüfung" schon 1967 in die Kinos. Den jugendlichen Liebhaber spielte Dustin Hoffmann (damals immerhin schon 30 Jahre alt), seine reife Geliebte Anne Bancroft.

Huber Joseph: Zeitenwende des Geldsystems

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Es gibt bereits zahlreiche Publikationen über den Finanzmarkt und die zweifelhaften Machenschaften seiner Player. Doch das Fundament des "Sektors" (Michael Hudson) bzw. des "Syndikats" (Wolfgang Freisleben) wird dabei weitgehend ausgeblendet: das Geldsystem. Diese Lücke hat Joseph Huber gefüllt, der 1992–2012 den Lehrstuhl für Wirtschafts- und Umweltsoziologie an der Martin-Luther-Universität Halle inne hatte und seit vielen Jahren die Webseite Vollgeld.page "für Analyse und Reform des Geldsystems" betreibt. 2022 hat er das Buch "Zeitenwende des Geldsystems. Vom Bankengeld zum digitalen Zentralbankgeld" im Metropolis-Verlag publiziert.

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Der Titel "Zeitenwende" weckt Assoziationen mit der Apokalypse, doch dem Wissenschafter gelingt es, das Geldsystem wie es ist und wie es geworden ist sachlich zu beschreiben, diese Fakten einzuordnen, aber letztlich auch zu hinterfragen: Warum sind die Phänomene der Geldschöpfung, der Geldpolitik und nicht zuletzt des Finanzmarktes so wie sie sind und nicht anders?

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Matzka Manfred: Schauplätze der Macht

Matzka Cover Schauplätze

Geheimnisse, Menschen, Machenschaften

23. Oktober 2023 - (Verlagsinformation des Brandstätter Verlages) Wenn Wände sprechen könnten, wüssten wir, was sich in der einstigen Döblinger Präsidentenvilla, im Palais Trautson, im Kriegsministerium am Stubenring, in der Herrengasse, im Winterpalais des Prinzen Eugen, am Ballhausplatz, in verborgenen Winkeln des Parlaments, in traditionsreichen Parteizentralen und staatlichen Schlössern rund um Wien alles abspielte. Denn wo Macht und Menschen zusammenkommen, sind kuriose Persönlichkeiten ebenso nah wie große Skandale, absurde Intrigen, revolutionärer Elan und schicksalhafte Begegnungen.

Mit Manfred Matzka, der Österreichs politischen Betrieb von innen kennt wie wenig andere, blicken wir nun durch Schlüssellöcher und durch verhängte Fenster hinter die Architektur der Macht – und begegnen jenen oft ganz speziellen Charakteren, die von hier aus mal besser, mal schlechter gewaltet und geschaltet haben. In diesem Buch kommen Geschichten an das Licht der Öffentlichkeit, die es in der Regel nicht tun: fundiert recherchierte, spannende und erhellende Einblicke hinter die Fassaden der Macht in Österreich, Zusammenhänge und Analysen, wie man sie bislang kaum kannte.

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Lerch Oliver: 3 Jahre Corona-Schlagzeilen

Cover Corona Oliver Lerch

Buchpräsentation: 3 Jahre Corona-Schlagzeilen

Am Dienstag, 17. Oktober 2023 um 19.00 Uhr Im Frauenraum Wien, Alsergrund

Oliver Lerch, vielen bekannt als "Der Zahlenfreak" hat seine jahrelange Arbeit rund um die Corona-Zahlen und Statistiken zusammengefasst und ein Buch geschrieben. Gemeinsam mit Jan David Zimmermann, der in diesem Buch auch einen Gastbeitrag eingebracht hat, präsentiert er an diesem Abend seine Buch "3 Jahre Corona Schlagzeilen"Die Aufarbeitung und Rückschau auf die letzten Jahre hat einiges zu bieten, neben 1.161 Schlagzeilen aus 120 unterschiedlichen Medien haben noch 25 Gastautoren Beiträge beigesteuert und erläutern ihr Sichtweise zu den C-Vorkommnissen.

Oliver Lerch über sein Buchprojekt:

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Teissl Christian: Der langsame Abschied des Peter Rosegger

Rosegger Teissl Cover

Die letzten Lebensjahre des "Heimatdichters" Peter Rosegger schildert der Grazer Autor Christian Teissl in einem Band, der zu Roseggers 100. Todesjahr 2018 erschienen ist. So ein Jubiläum ist für Germanisten oft Anlass für akademische Pflichtübungen. Es ist ein Glück, nein, ein Segen, dass Teissl keine akademische Laufbahn eingeschlagen hat. So bleibt uns eine "akademische Neubewertung" genauso erspart wie eine "politisch korrekte" Schmähschrift. Teissl schenkt uns eine Würdigung, die in Form und Inhalt dem "alten Heimgärtner" Gerechtigkeit widerfahren lässt.

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Fugléwicz-Bren Marion: Die Philosophen kommen

Screen MFB Marion

Buchpräsentation: am 18. November 2023, um 19:00

im Café Moccati, 1090 Wien, Porzellangasse 37

Anlässlich des zehnjährigen Jubiläums der Webseite die-philosophe-kommen.at und der Buchreihe veröffentlicht die Autorin Marion Fugléwicz-Bren ein Tagebuch. Es enthält Erinnerungen an philosophische Interviews, Festivals und auch kleine biographische Gedanken, Blogbeiträge, Ideen oder Erinnerungsfetzen an unzählige Gespräche und Überlegungen. Manche Ereignisse der letzten zehn Jahre sind erstaunlich aktuell und erscheinen heute zuweilen in einem neuen Licht.

"Mein erstes Buch 'Die Philosophen kommen' erschien 2013. Die gleichnamige Online-Plattform dazu gab es damals schon. Dass daraus eine ganze Reihe weiterer Bücher entstehen sollte, war mir damals noch nicht so klar; wohl aber, dass das Buch mit der Erscheinung in Printform kein abgeschlossenes Projekt sein würde. Es schrie geradezu nach einer Weiterführung – gedruckt und online“".

Illustriert wurden die Texte von einer Kunst- und Literatur-Studentin, die ihren jungen, graphischen Blick einbringt, manches hervorhebt und die Tagebuch-Gestaltung dadurch noch authentischer macht.

Marion Fugléwicz-Bren (MFB) lebt in Wien und hat sich (u.a.) den Philosophen verschrieben, die sie in unzähligen Gesprächen interviewt und zurate gezogen hat. Zur heutigen Situation der Philosophie, zu ihrer gegenwärtigen und zukünftigen Bedeutung im Lichte der derzeitigen Veränderungen unserer Welt.

MFB ist freie Autorin, Publizistin und Communications Consultant in Wien. Schon während des Studiums der Philosophie, Psychologie und Werbung vor über 30 Jahren begann sie als Journalistin zu arbeiten und zwar an der spannenden Schnittstelle der damals neu entstehenden so genannten Neuen Medien, den daraus resultierenden Trends und Veränderungen in der Wirtschaft und den Cognitive Sciences. "Immer hat mich die Philosophie dabei begleitet, was mir erst heute so richtig bewusst wird."

Flatscher Alfons: Amerika ist anders

Neuerscheinung Oktober 2023Amerika ist anders: Buch bestellen (jotform.com)

Report-Herausgeber Alfons Flatscher beschreibt in seinem neuen Buch mit dem Titel "Amerika ist anders" seine Erfahrungen, die er in mehr als zehn Jahren als USA-Korrespondent des Report-Verlages gemacht hat. Das Buch ist ein gemenisames Projekt mit seiner Tochter Alina, die Layout und Grafik-Illustrationen beigesteuert hat.

Mit seinen Lebens- und Berufserfahrung erlaubt Flatscher Einblicke hinter die Kulissen des amerikanischen "Mindset", ein Begriff, der in den Ohren eines Österreichers "typisch amerikanisch" klingt. Was alles "typisch amerikanisch" ist, erzählt Flatscher in 62 amüsanten Kurzgeschichten und errichtet damit eine sehr persönliche transatlantischen Brücke.

Flatscher: "Die Amerikaner wollen von einem Europäer wissen, was sich am alten Kontinent tut und sie geben offen zu, dass sie selbst nicht einen blassen Schimmer haben, wie die Welt jenseits des Altantik so tickt. Manchmal habe ich den Verdacht, es interessiert sie auch nicht wirklich, weil sich in ihnen das Konzept des musealen Europas gefestigt hat: Europa ist der Flecken Erde, den man bereist, wenn man sich anschaun will, woher man kommt. Es ist die Vergangenheit. In einem Land das manisch besessen ist von der gestaltbaren Zukunft, ist die Strahlkraft des Historischen begrenzt.

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Goldmann Wilhelmine: Rote Banditen

Goldmann Znidar

Geschichte einer sozialdemokratischen Familie

Promedia Wien 2023. (Verlagsinformation)

Wilhelmine Goldmann gehört zu den VertreterInnen jener Generation, die erst sehr spät angefangen hat, Fragen zu stellen. Die Geschichte ihrer Familie, vor allem die folgenschweren Auswirkungen des österreichischen Bürgerkriegsjahres 1934, blieb ihr lange verborgen. Es bedurfte mühsamer Recherchearbeit, um sie an die Oberfläche zu holen. Das Ergebnis ist eine über das Private hinausgehende Erzählung einer österreichischen Arbeitergeschichte. Am Beispiel ihrer Eltern macht Wilhelmine Goldmann die Entwicklung der Arbeiterklasse aus tiefem Elend zu Bildung und Wohlstand sichtbar. Ausgangspunkt ist der Industrieort Traisen im südlichen Niederösterreich.

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Freisleben Wolfgang: Das Amerika Syndikat

Freisleben FB Syndikat

Wie die souveränen Staaten Europas zur Kolonie der USA verkommen

FinanzBuch Verlag München, 2017 (Laut Amazon Dezember 2016)

Dr. Wolfgang Freisleben, Wirtschaftspublizist und Absolvent der WU Wien, hat 2017 ein Buch vorgelegt, das mit dem Kapitel "Die CIA-Verschwörung gegen Europa" beginnt. Damit hat er sich selbst "disqualifiziert", denn Verschwörungstheoretiker sind aus Sicht der herrschenden und damit alles beherrschenden Diskurse bestenfalls nicht ernst zu nehmende "Schwurbler", schlimmstenfalls aber gefährliche Aufwiegler, die man tunlichst unterdrücken muss. Dieser Nebensatz selbst ist eine Verschwörungstheorie.

Zur Klärung, die hier auf ethos nicht das erste Mal zu finden ist: eine Verschwörungstheorie ist eine Theorie wie jede andere. Wer sie aufstellt, sollte versuchen, sie zu beweisen, wer sie für unglaubwürdig hält, sollte redlich versuchen, diese zu widerlegen. Die Diffamierung eines Autors ist jedenfalls keine redliche Widerlegung einer Verschwörungstheorie.

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Burow Patrick: Inside Strafjustiz

Burow Patrick Strafjustiz

Ein Richter packt aus

Erschienen bei ecoWing, 2023

Patrick Burow, langjähriger Richter am Amtsgericht Dessau-Roßlau (Sachsen Anhalt), hat in seinem Buch zahlreiche Vorurteile über das Rechtssystem und die Praxis der Rechtsprechung unter die Lupe genommen. Bei genauer Betrachtung gelangt er zu dem Urteil: so gut wie alle Vorurteile entsprechen den Tatsachen. Im Schlusskapitel bringt er sie auf den Punkt: "Die geheimen Regeln des Strafprozesses". Hier die Top Ten von 25:

Regel Nr. 2: Richter sollen schnell und oberflächlich und nicht langsam und gründlich arbeiten.

Regel Nr. 7: Jeder Mensch ist ein potenzieller Straftäter.

Regel Nr. 10: Schlechtes Benehmen wird strafschärfend berücksichtigt.

Regel Nr. 11: Die Unschuldsvermutung kann man vergessen.

Regel Nr. 13: Richter sind praktisch immer befangen.

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