Kann Waldstein die Welt retten?

Albrecht Waldstein

27. März 2026 – Auf dem Weg zwischen Berggasse 19, wo Sigmund Freud einst residierte, und dem Palais Liechtenstein, der Wien-Residenz des reichsten amtierenden Fürsten (auf der Forbes-Liste des Geldadels unter den Top Ten), befindet sich in der Liechtensteinstraße 25 die Seawater Beteiligungsverwaltung GmbH. Geschäftsführer und alleinvertretungsberechtigt ist Karl Waldstein-Wartenberg. „Alter Adel und neue Technologie aus Österreich retten Welt vor Verdursten – mit größter Innovation der Wassergeschichte. Carl Albrecht Waldstein vereint jahrhundertealtes Verantwortungsethos mit Durchhaltevermögen“, schreibt sein PR-Beauftragter Christoph Gretzmacher.

(pts011/17.03.2026) – Der alte europäische Adel kannte eine Pflicht, die über Privilegien stand: Verantwortung zu tragen. Für das Land. Für die Menschen. Für die Zukunft. Carl Albrecht Waldstein, Gründer und CEO von DesertGreener, lebt dieses Erbe – nicht mit Titel und Prunk, sondern mit Schraubenschlüssel, Simulationsdaten und 18 Jahren unbeirrbarem Kampf.

Seine Waffe ist eine solar-betriebene Meerwasserentsalzungstechnologie, die Milliarden Menschen Wasser geben könnte – auf der ganzen Welt. Sein Ziel: nichts weniger als die Lösung der größten humanitären Krise unserer Zeit, die sich immer mehr zuspitzt.

Jetzt, kurz vor dem entscheidenden Testbetrieb auf Zypern, meldet das österreichische CleanTech-Unternehmen mehrere historische Meilensteine: den Abschluss der thermodynamischen Simulation am Fraunhofer-Institut, die Überführung der Pilotanlage nach Zypern zu letzten Tests unter Realbedingungen und noch dazu ein neues und deutlich erhöhtes Unternehmensbewertungs-Gutachten.

Noblesse oblige – Adel verpflichtet. Dieser französische Aphorismus beschreibt eine Haltung, die in der Geschichte des europäischen Hochadels tief verwurzelt ist: Wer das Glück hat, privilegiert geboren zu werden, trägt eine besondere Verantwortung gegenüber jenen, die es nicht wurden. Carl Albrecht Waldstein hat diese Tradition nicht ins Museum verfrachtet. Er hat sie in das 21. Jahrhundert übersetzt – in eine Garage, in ein Labor, in elf Prototypen, in 18 Jahre Durchhaltewillen.

Während 2,6 Millionen Menschen jährlich an den Folgen von Wassermangel sterben, hat Waldstein eine einfache Entscheidung getroffen: nicht wegzuschauen. Die globale Wasserkrise ist kein abstraktes Problem für Konferenzpapiere – sie ist ein Auftrag. Und Waldstein hat ihn angenommen.

Weiterlesen

Ostern: „Ich wollt, ich wär kein Huhn“

vier Pfoten Hühner

VIER PFOTEN: Tiere zahlen einen hohen Preis für unseren Ei-Konsum

26. März 2026 – (Information von VIER PFOTEN – Stiftung für Tierschutz via APA / OTS) – Ostern naht, und damit wird auch der Ei-Konsum wieder stark ansteigen. Laut Statistik Austria wurden 2024 pro Kopf 250 Eier gegessen. Um diesen hohen Konsum zu ermöglichen, zahlen Hühner einen hohen Preis, wie VIER PFOTEN festhält: Nicht nur werden sie auf Kosten ihrer Gesundheit auf Hochleistung gezüchtet, auch ihre Haltungsbedingungen sind oft völlig unzureichend.

„Um den Hunger nach Eiern zu stillen, wurden Legehennen darauf gezüchtet, möglichst viele Eier zu legen. Während die wilde Stammform unserer Haushühner einst nur 20-30 Eier pro Jahr legte, sind es bei heutigen Legehybriden über 300 Eier im Jahr. Für die Körper der Tiere ist dieser Eierlegemarathon mit zahlreichen Problemen verbunden, die so schwerwiegend sind, dass die ausgelaugten Tiere in der Regel nach ein bis zwei Jahren geschlachtet werden – obwohl sie in der Natur bis zu 15 Jahre leben könnten. Ein Nebeneffekt des Hochleistungs-Eierlegens sind etwa Brustbeinfrakturen durch Osteoporose, die laut Studien nahezu 100 Prozent der Tiere betrifft“, sagt VIER PFOTEN Kampagnenleiterin Veronika Weissenböck.

Auch das Problem des Tötens der männlichen Küken bleibt zumindest im konventionellen Bereich bestehen: Da die Brüder der Legehennen weder Eier legen noch für die Mast genutzt werden können, da sie im Unterschied zu Masthühnern viel zu wenig Gewicht zunehmen, sind sie für die Nahrungsmittelproduktion wertlos. In Österreich werden daher nach wie vor fast zehn Millionen Küken jährlich mittels Gas zur Futtergewinnung getötet.

Wenn die Haltungsform auf verarbeiteten Produkten mit Eieranteil nicht ausgewiesen ist, sollten Verbraucher:innen diese auf keinen Fall kaufen. Dies gilt beispielsweise bei Kuchen vom Bäcker oder bei der Eierspeise im Restaurant – aber auch beim gefärbten Osterei. Die Kennzeichnung der Haltung ist bei Produkten wie Kuchen, bunten Eiern, Keksen oder Eiernudeln im Gegensatz zum Frischei generell keine Pflicht. Weissenböck: „In der industriellen Fertigung oder in der Gastronomie kommen oft Billigeier aus dem Ausland zum Einsatz. Alleine in der EU werden noch immer fast 40 Prozent der Hühner in Käfigen gehalten, weltweit ist der Anteil noch viel höher. Dementsprechend ist die Wahrscheinlichkeit gegeben, dass verarbeitete Eier aus Käfighaltung stammen, die in Österreich seit Jahren verboten ist.“ Das ist auch der Grund, warum VIER PFOTEN sich seit Jahren nicht nur für ein Verbot der Käfighaltung, sondern auch für eine umfassende verpflichtende Kennzeichnung verarbeiteter Eier nach Haltungsform und Herkunft einsetzt, wie sie beim Frischei schon seit langem tadellos funktioniert.

Wenn man auf den Kauf von Eiern nicht verzichten möchte, sollten Konsument:innen konventionelle Produkte meiden und unbedingt Biohaltung (auf dem Ei-Stempel mit 0 gekennzeichnet) wählen. In dieser Haltungsform haben die Tiere den großzügigsten Auslauf und Platz im Stall zur Verfügung und müssen nicht ihr ganzes Leben in dunklen, geschlossenen Hallen verbringen wie etwa in der Bodenhaltung. Außerdem werden die männlichen Küken in der Biohaltung zumindest einige Wochen lang großgezogen.

Mehr als die Hälfte der Legehennen in Österreich werden in Bodenhaltung (mit 2 gekennzeichnet) gehalten. „Diese ist aus Tierschutzsicht völlig unzureichend: Es dürfen bis zu neun Hennen pro Quadratmeter gehalten werden. Durch das Gedränge ausgelöster Stress ist eine häufige Todesursache für die Hühner. Es mangelt ihnen auch an Beschäftigung, da es keinen Grünauslauf gibt. Verhaltensweisen wie Futtersuche, Scharren und Picken können nur bedingt ausgeübt werden“, so Weissenböck.

Weiterlesen

Verantwortung. Widerstand. Revolution.

GEA Akademie mit HTH

WORKSHOP in der GEA Akademie

von 12. bis 15. Juli 2026

Aufstand. Widerstand. Verantwortung

+ Drei Tages-Workshop für politische AKTIVISTiNNEN unter Leitung von Hubert Thurnhofer (Berufung: Philosoph. Berufe: Journalist, Moderator, Kommunikationsberater, Kurator, Galerist, Lektor, Autor, Aktivist, Erwachsenenvertreter und -pfleger, Unternehmer. Webseiten: thurnhofer.cc, kunstsammler.at, ethos.at)

Mephisto: Wer weiß, wie noch die Würfel fallen? Und hat er Glück, so hat er auch Vasallen.

Faust: Das wäre mir die rechte Höhe, Da zu befehlen, wo ich nichts verstehe!

 Im „Prinzip Verantwortung“ greift der Philosoph Hans Jonas erstmals den Gedanken auf, dass wir auch für die Umwelt und die Zukunft unserer Kinder Verantwortung tragen. So eine Haltung sucht man in der Politik vergeblich. Nicht lange zurück liegt eine Koalition, die „aus Verantwortung für Österreich“ regieren wollte. Es war dieselbe Regierung, die infolge Corona die Grundrechte außer Kraft gesetzt und gleichzeitig mit Milliardenhilfen neue Abhängigkeiten geschaffen hat.

Diesen Staat kann man nur noch DDR 4.0, die EU nur noch als EUdSSR bezeichnen. Wenn wir Widerstand gegen diese Systeme leisten wollen, müssen wir auch Grundlagen dafür schaffen – am besten in Beantwortung folgender Fragen:

  • Ist Österreich noch eine Demokratie?
  • Welche Antworten gibt die Moral 4.0 auf die DDR 4.0?

Thurnhofer Hubert: Moral 4.0

  • Wie überwinden wir den Schuld-Komplex durch das Prinzip Verantwortung?
  • Wie überwinden wir den Schulden-Komplex durch das Prinzip Vertrauen?
  • Was bedeuten die 5 goldenen V?
  • Was können wir vom Widerstand der „Ostblock“-Dissidenten zu Zeiten des Kalten Kriegs lernen?
  • Wie lassen sich Politikdarsteller (die Feinde der offenen Gesellschaft) neutralisieren?
  • Wie schaffen wir Verbindlichkeit?
  • Kann eine neue Verfassung die Grundlage der Revolution sein?

Thurnhofer Hubert: Baustelle Parlament

  • Wie kommen wir ins Tun?

Revolution: sanft aber radikal

Methodische Bemerkung für den Workshop: Ein Diskurs ist keine Aneinanderreihung beliebiger Meinungen, sondern eine Auseinandersetzung zwischen Pro und Contra zu einem konkreten Thema (Kritik im Sinne von Immanuel Kant). Ein Diskurs ist nicht nur offen für jede Meinung (zu einem konkreten Thema!), sondern auch offen für jedes Ergebnis. Es geht nicht um persönliche Befindlichkeiten, sondern um Inhalte, d.h. Theorien und Ideen im Spannungsfeld zwischen Möglichkeiten und Wirklichkeiten. Die freie Meinungsäußerung ist kein Selbstzweck, sondern nur dann sinnvoll, wenn diese wohl begründet ist. Wer seine Meinung äußern will, muss sich vorher eine Meinung bilden! In diesem Sinne erfordert ein offener Diskurs eine starke Disziplin der Gesprächspartner.

Wer will, dass die Welt bleibt wie sie ist, der will nicht, dass sie bleibt. (Erich Fried)

Es gibt nichts Gutes, außer man tut es. (Erich Kästner)

Über Hubert Thurnhofer

Absolvierte 1987 Studium der Philosophie, 1989-94 Lektor an der Moskauer Linguistik-Universität, danach Journalist, Galerist, Kommunikationsberater, Aktivist und 24-Stunden-Pfleger. Seit 2022 Chefredakteur von ethos.at. Unternehmer aus Überzeugung (mit der Neigung zur Selbstausbeutung), Philosoph aus Passion (gefesselt von der Idee der Freiheit).

GEA Akademie Route

+ Wer will, dass die Welt bleibt wie sie ist, der will nicht, dass sie bleibt. (Erich Fried)

+ Vernetzen. Verbinden. Verbünden. „Es gibt nichts Gutes, außer man tut es.“ (Erich Kästner)

+ Von der Theorie zur Praxis: „Theorie ohne Praxis ist grau, Praxis ohne Theorie ist gräulich.“ (Leo Gabriel, Philosoph, „Integrale Logik“).

+ Offene Diskurse: Ein Diskurs ist keine Aneinanderreihung beliebiger Meinungen, sondern eine Auseinandersetzung zwischen Pro und Contra zu einem konkreten Thema (Kritik im Sinne von Immanuel Kant). Ein Diskurs ist nicht nur offen für jede Meinung (zu einem konkreten Thema!), sondern auch offen für jedes Ergebnis. Es geht nicht um persönliche Befindlichkeiten, sondern um Inhalte, d.h. Theorien und Ideen im Spannungsfeld zwischen Möglichkeiten und Wirklichkeiten. Die freie Meinungsäußerung ist kein Selbstzweck, sondern nur dann sinnvoll, wenn diese wohl begründet ist. Wer seine Meinung äußern will, muss sich vorher eine Meinung bilden! Wer dazu nicht bereit ist, soll seine Meinung im Park äußerln führen. 

Weiterlesen