Erster österreichischer Littering-Report

Littering Report C VKS Christian Husar 01.10.2025

+ Neuer Bericht belegt erstmals das Ausmaß von „Littering“ in Österreich

+ Für 66 Prozent der Bevölkerung wird nicht genug gegen das achtlose Wegwerfen von Müll unternommen.

2. Oktober 2025 (Presseinformation des Österreichischen Städtebundes) - Das Problem des „Littering“ – also des achtlosen Wegwerfens von Abfällen – ist in Österreich größer als bisher belegt. Der heute vorgestellte 1. Österreichische Littering-Report kombiniert erstmals repräsentative Umfrageergebnisse mit einer landesweiten Datenerhebung und zeigt: Jährlich landen rund 15.000 Tonnen Abfälle auf Straßen, öffentlichen Plätzen und in der Natur und müssen von Gemeinden und Freiwilligen eingesammelt werden. „Der neue Bericht enthält solide Handlungsempfehlungen und soll es Entscheidungsträger:innen ermöglichen, evidenzbasierte Maßnahmen gegen Littering zu setzen“, sagte ÖSTERREICH SAMMELT-Sprecher Andreas Pertl bei der Präsentation in Wien.

Der 1. Österreichische Littering-Report ist die erste Publikation, die das Ausmaß des achtlosen Wegwerfens von Abfällen in Österreich systematisch dokumentiert.

Er verbindet die Ergebnisse einer repräsentativen Bevölkerungsumfrage mit einer umfassenden Datenerhebung bei den Gemeinden zu Art und Menge der gelitterten Abfälle im öffentlichen Raum. Damit liegt eine fundierte Basis vor, auf die Gemeinden, Politik und Wirtschaft bei der Planung von Maßnahmen zurückgreifen können. Konkret wurde dokumentiert, dass jährlich rund 15.000 Tonnen Abfälle per Hand eingesammelt werden – überwiegend durch kommunale Reinigungen, ergänzt durch ehrenamtliche Flurreinigungsaktionen. Diese Menge entspricht dem jährlichen Abfallaufkommen einer 30.000-Personen-Gemeinde. Am häufigsten betroffen sind Städte, wo viele Menschen auf engem Raum zusammenkommen, Veranstaltungen stattfinden und öffentliche Flächen intensiv genutzt werden.

„Die Entleerung öffentlicher Restmüllbehälter und die manuelle Straßenreinigung – also das Aufsammeln von gelittertem Abfall – kostet den Städten und Gemeinden jedes Jahr rund 200 Millionen Euro“, berichtet Ferdinand Koch, Geschäftsführer der VÖA – Vereinigung öffentlicher Abfallwirtschaftsbetriebe. „Das sind Mittel, die wir eigentlich sehr gut an anderer Stelle einsetzen könnten.“

Michael Bartmann, Bundeskoordinator der ARGE Österreichischer Abfallwirtschaftsverbände, betont: „Der Report belegt nun erstmals in Zahlen, dass Littering ein ernstzunehmendes Problem ist. Klar ist: Für ein sauberes und lebenswertes Umfeld unserer Bevölkerung müssen bestehende Maßnahmen weitergeführt, aber auch neue Ansätze gesucht werden, um Littering so weit wie möglich zu reduzieren.“

Wie häufig bestimmte Produkte gelittert werden

Von den untersuchten Produkten landen Zigarettenstummel am häufigsten in der Umwelt – laut Datenerhebung werden rund 183 Millionen Stück pro Jahr weggeräumt. Dahinter folgen Sackerl und Folien (ca. 62 Mio.), Getränkebecher (13 Mio.) und Lebensmittelverpackungen (11 Mio.). Es handelt sich um Hochrechnungen aus den dokumentierten Littering-Mengen – die Dunkelziffern sind weitaus höher. Eine Schätzung des Umweltbundesamts geht davon aus, dass jährlich mindestens drei Milliarden Zigarettenstummel unsachgemäß entsorgt werden.

Im Bereich der Kunststoffflaschen wurde mit 1. Jänner 2025 ein Pfandsystem eingeführt, um Littering zu reduzieren, denn diese Gebinde zählten bislang ebenfalls zu den am häufigsten gelitterten Kunststoffverpackungen. „Die Österreichischen Gemeinden, aber auch die Wirtschaft engagieren sich schon seit Jahren, Littering zu reduzieren und die Bevölkerung dahingehend zu sensibilisieren. Der neue Report zeigt aber deutlich, dass es weiterhin großen Handlungsbedarf gibt, um Vermüllung noch weiter zu reduzieren und unser aller Umfeld sauber und lebenswert zu halten“, sagt Andreas Pertl, Geschäftsführer der Verpackungskoordinierungsstelle und Sprecher der Initiative von ÖSTERREICH SAMMELT.

Wie die Bevölkerung Littering sieht

Eine repräsentative Befragung von 2.096 Personen durch das Market Institut im Auftrag von ÖSTERREICH SAMMELT verdeutlicht zugleich, dass Littering auch für die Bevölkerung keineswegs ein Randthema ist. Mehr als acht von zehn Menschen in Österreich (84 Prozent) ärgern sich „sehr“ oder „etwas“ über Müll auf Straßen oder in der Natur. Knapp ein Drittel (31 Prozent) hat den Eindruck, dass die Vermüllung in den vergangenen Jahren zugenommen hat. Gleichzeitig geben 49 Prozent an, selbst schon einmal Abfälle achtlos entsorgt zu haben – meist Kaugummis (46 Prozent), Zigarettenstummel (39 Prozent) oder Essensreste (35 Prozent). Während für das eigene Littering-Verhalten vorwiegend praktische Gründe und Unachtsamkeit genannt werden, wird über andere vor allem gesagt, sie seien zu faul oder gleichgültig (je 72 Prozent) und entsorgen deshalb ihre Abfälle nicht ordnungsgemäß. Zwei Drittel (66 Prozent) der Bevölkerung finden, dass nicht genügend gegen Littering unternommen wird. Wirksame Maßnahmen sind aus ihrer Sicht insbesondere mehr Aufklärung, höhere Geldstrafen und die Verpflichtung, dass Verursacher:innen selbst bei der Reinigung mithelfen müssen.

Handlungsempfehlungen

Die Ergebnisse von Datenerhebung und Umfrage machen deutlich, an welchen Stellen Maßnahmen ansetzen sollten. Auf dieser Basis formuliert der Report vier konkrete Empfehlungen, wie Gemeinden, Politik und Gesellschaft dem Littering-Problem begegnen können. „Aufklärung bleibt der wichtigste Hebel – besonders bei jungen Zielgruppen, die früh für richtige Entsorgung sensibilisiert werden müssen. Ebenso braucht es attraktive Mehrwegalternativen, eine konsequente Optimierung der Entsorgungsinfrastruktur und die Ausschöpfung bestehender Strafmöglichkeiten. All diese Maßnahmen zusammen können das Littering-Problem wirksam eindämmen“, so Andreas Pertl.

Johannes Pressl, Präsident des Österreichischen Gemeindebundes: „Für die Gemeinden ist der Littering-Report eine wertvolle Grundlage. Er zeigt erstmals in Zahlen, welche Mengen an Abfällen wir Jahr für Jahr beseitigen müssen und welche Kosten dadurch entstehen. Diese Daten helfen uns, das Problem sichtbar zu machen und gemeinsam mit Bund, Ländern und der Bevölkerung gezielt Lösungen zu entwickeln. Klar ist: Saubere Orte sind ein zentrales Anliegen der Gemeinden – und dafür braucht es verlässliche Fakten und die Unterstützung aller.“

Thomas Weninger, Generalsekretär des Österreichischen Städtebundes: „Die Städte sind besonders betroffen: Wo viele Menschen leben und öffentlicher Raum intensiv genutzt wird, entstehen auch mehr Abfälle. Der Littering-Report liefert uns erstmals eine fundierte Datengrundlage, um diese Belastung auch belegbar zu machen. Für die Städte ist das ein wichtiger Schritt, um Maßnahmen gezielt zu planen und die öffentliche Diskussion auf eine sachliche Basis zu stellen.“

Den gesamten Bericht finden Sie im Download-Bereich.

Heizöl-Aussteiger bevorzugen Pellets

Heizungswechsel propellets

25. September 2025 - Bei österreichischen Haushalten, die ihre Ölheizung gegen eine nachhaltige Heizung tauschen, sind Pellets die klare Nummer-1-Alternative. Das zeigt eine Analyse der Jahre 2021 bis 2024 des Branchenverbands proPellets Austria: Demnach wurden in diesem Zeitraum 37.196 Ölheizungen gegen eine nachhaltige Pelletheizung getauscht – in der „Heizungstausch-Analyse“ (siehe Grafik) ist es damit der größte „Wechsler-Strom“, noch vor der Luftwärmepumpe. „Ölheizungs-Aussteiger“ wechseln mehrheitlich zu Biomasse (Pellets, Stück- oder Hackgut) und Fernwärme.

Die interaktive Grafik ist auf der Website propellets.at

Insgesamt wurden mehr als 157.000 alte Heizungen getauscht; gefördert durch die Programme „Raus aus Öl und Gas“ und „Sauber heizen für Alle“. „Immer mehr Haushalte erkennen, dass Pelletheizungen ein doppelter Gewinn für die Umwelt und das Haushaltsbudget sind“, sagt Doris Stiksl, Geschäftsführerin des Branchenverbands proPellets Austria. „Schließlich spart ein Haushalt, der von Heizöl auf Pellets wechselt, zwischen 1.500 und 2.000 Euro pro Jahr bei den Heizkosten.“ Damit der Heizungswechsel rasch wieder volle Fahrt aufnimmt, fordert Stiksl von der Regierung langfristige und verlässliche Förderbedingungen: „Die Haushalte und die Wirtschaft brauchen Planbarkeit und müssen für die gesamte Legislaturperiode wissen, woran sie sind.“

Die Heizungs-Wechsel-Analyse im Detail

Im Zeitraum von 2021 bis 2024 sind 37.196 Haushalte von einer Ölheizung auf eine Pelletheizung gewechselt, ebenso wurden 11.291 Gasheizungen gegen die nachhaltige Alternative Pellets getauscht, 9.000 Allesbrenner und 968 Elektroheizungen.

Haushalte, die ihre Erdgasheizung austauschen, wechselten in den vergangenen Jahren mehrheitlich auf eine Wärmepumpe – von 2021 bis 2024 waren es 35.322.

SIEHE AUCH: Pellets. Das Buch, das nie gedruckt wurde.

+ Heizwerke-Betreibertag 2025 am 30. September in Ossiach steht im Zeichen der nationalen und internationalen Nutzung von Bioenergie. Ein Überblick präsentiert die spannendsten Entwicklungen im Nahwärmebereich und diskutiert deren Herausforderungen und Potenziale. (Info des Biomasse-Verbandes

Erster österreichischer Haustierreport

Katze Rhodos

Social Media und Einsamkeit wecken Haustierwünsche

+ Vor allem Frauen und Jüngere wünschen sich Haustiere

+ Mehr als die Hälfte in Österreich ist offen für Tieradoption

+ Jeder Zweite erwartet Rückgabemöglichkeit beim Tierheimtier

(pts007/25.09.2025) - Zum Welttierschutztag am 4. Oktober präsentiert Mars Austria gemeinsam mit Tierschutz Austria den ersten österreichischen Haustierreport, der den Stellenwert von Tieradoptionen in Österreich untersucht. Die Sehnsucht nach dem Haustierglück ist groß – befeuert von herzigen Social-Media-Posts. Bei der Suche nach einem passenden tierischen Familienmitglied denken immer mehr Menschen an Adoption statt Zucht. Mehr als die Hälfte der Befragten würde ein Tierheimtier aufnehmen, aber mit klaren Erwartungen: Fast jeder Zweite wünscht sich eine Rückgabemöglichkeit, um auf Nummer sicher zu gehen.

Die viralen Erfolge von Katzenvideos und Tierposts in den letzten Jahren haben es vermuten lassen: Emotionen – oft befeuert durch Social Media – prägen die Entscheidung für ein Haustier wesentlich. 38 Prozent der von Mars in Österreich Befragten geben an, dass herzige Social-Media-Posts ihren Wunsch nach einem tierischen Begleiter verstärken, besonders Frauen und jüngere Menschen. 53 Prozent möchten mit einem Haustier vor allem das Bedürfnis nach emotionalem Rückhalt stillen – sei es gegen Einsamkeit oder zur Stressbewältigung.

Schon heute lebt in fast jedem zweiten österreichischen Haushalt ein Tier. Am beliebtesten sind hierzulande Katzen, gefolgt von Hunden. Rund ein Fünftel denkt aktuell über eine Anschaffung nach. Für viele stellt sich dabei die zentrale Frage: kaufen oder adoptieren? Die Ergebnisse der Umfrage sprechen eine klare Sprache: Mehr als die Hälfte (55 Prozent) würde sich für ein Tier aus dem Tierheim entscheiden. Adoption ist im Aufwind – getragen von positiven Erfahrungen.

"Bei Mars wissen wir, dass weltweit Millionen von Haustieren noch immer in Tierheimen auf die Chance warten, ein liebevolles Zuhause zu finden. Unsere neuen Daten aus Österreich zeigen jedoch: Die Bereitschaft zur Adoption ist da, oft wird sie jedoch durch Vorurteile und praktische Hürden gebremst", fasst Simone Kolar, Market Director Pet Nutrition von Mars, zusammen.

Mars setzt sich für eine bessere Welt für Tiere ein und dafür, dass alle Haustiere ein liebevolles Zuhause haben. In Österreich arbeitet Mars dabei eng mit dem langjährigen Partner Tierschutz Austria zusammen. Mars Austria sammelt nicht nur Geld, um die Näpfe im Tierschutzhaus zu füllen, im Rahmen des Freiwilligenprogramms von Mars packen Unternehmensangehörige auch selbst regelmäßig im Tierschutzhaus mit an. Gemeinsam setzen sich Mars Austria und Tierschutz Austria dafür ein, die Vorurteile gegenüber Tieren aus dem Tierheim zu verringern und mehr Adoptionen zu ermöglichen.

Züchter oder Tierheim? Bereitschaft zu Adoption im Steigen

Ob individuelle Beratung, gründliche Gesundheitschecks oder persönliche Nachbetreuung: Bei vielen Aspekten rund um die Übernahme eines neuen Familientieres haben Tierheime gegenüber Züchtern laut Meinung der in Österreich Befragten die Nase vorn. Lediglich die Abwicklung empfinden 52 Prozent bei Zuchtbetrieben als einfacher und unkompliziert, gegenüber 39 Prozent bei Tierheimen. Für 28 Prozent, insbesondere für Personen ohne Adoptionserfahrung und Männer, spielen zudem die geringeren Kosten der Adoption eine Rolle.

77 Prozent befürchten, dass mit dem Welpenhandel vor allem Geschäft gemacht wird. Hinzu kommt die Sorge um gesundheitliche Probleme bei manchen Rassen – von Atemproblemen bei Möpsen bis zu Gelenkproblemen bei Schäferhunden. In Tierheimen hingegen vermuten 35 Prozent viele Problemfälle und hauptsächlich Mischlinge. Dennoch: Für 70 Prozent ist der Tierschutzgedanke und der Wunsch, einem Tier in Not zu helfen, ein entscheidender Faktor bei der Anschaffung eines Tieres aus dem Tierheim.

Rückgabegarantie inklusive – Erwartungen an Tierheime steigen

Mit der wachsenden Offenheit für Adoption steigen auch die Ansprüche an Tierheime. 69 Prozent wünschen sich eine einfachere und unbürokratischere Abwicklung der Adoption. Zwei Drittel fordern mehr Aufklärung rund um Haltung und Adoption, 62 Prozent halten finanzielle Unterstützung für wichtig. Besonders deutlich zeigt sich der Wunsch nach Sicherheit: Fast die Hälfte (45 Prozent) möchte die Möglichkeit haben, ein Tier im Notfall zurückgeben zu können – vor allem Männer und ältere Menschen.

"Alle Tiere, die in unserem Tierschutzhaus in Vösendorf bereit für eine Adoption sind, sind tierärztlich untersucht, geimpft, gechipt und kastriert. Unsere Pflegerinnen und Pfleger und alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in der Tiervergabe kennen die Vorlieben, Bedürfnisse und den Charakter der Hunde und Katzen und helfen dabei, passende neue Tiereltern zu finden. Sollte es tatsächlich im neuen Zuhause einmal nicht klappen, unterstützen wir Tier und Mensch dabei, eine gute Lösung für beide Seiten zu finden", klärt Dani Waller von Tierschutz Austria auf.

Adoption macht glücklich – und süchtig nach mehr

Adoption schenkt zwei Leben eine Chance: den Tieren, die sehnsüchtig auf ein Zuhause warten, und den Menschen, deren Alltag durch ein Haustier reicher und glücklicher wird. Wer den Schritt wagt, wird belohnt: 86 Prozent sind mit ihrem adoptierten Tier sehr zufrieden. Viele berichten von besonders anhänglichen Begleitern – wahres Glück auf vier Pfoten. Positive Erfahrungen wirken ansteckend: Wer adoptiert hat, würde es zu einem sehr großen Teil immer wieder tun (81 Prozent). Auch Erfahrungsberichte aus dem Umfeld stärken das Vertrauen – 39 Prozent kennen jemanden, der bereits adoptiert hat.

Ein Wermutstropfen: Alte und kranke Tiere bleiben einsame Ladenhüter

Trotz der wachsenden Offenheit bleiben Hürden: Jeder Zweite scheut sich vor der Adoption eines alten oder kranken Tiers, 38 Prozent befürchten Verhaltensprobleme oder schwierige Vorgeschichten. Vorurteile spielen ebenfalls eine Rolle – etwa die Annahme, Tierheime beherbergen vor allem "schwierige Fälle". Wer es besser weiß? 64 Prozent der Personen mit eigener Adoptions-Erfahrung würden ohne Bedenken auch Tieren mit Einschränkungen ein Zuhause geben.

Dani Waller bestätigt: "Viele, gerade auch ältere Tiere kommen aus den unterschiedlichsten Gründen ins Tierheim, etwa wegen einer Trennung in der Familie, finanziellen Umständen, Tod der Vorbesitzer oder weil sich der Hund nicht mit einem anderen Tier verträgt oder ein Familienmitglied allergisch wird." Daher warten Hunde und Katzen aller Altersgruppen und unterschiedlicher Rassen im Tierheim und hoffen darauf, den Lebensabend doch noch in einer liebevollen Familie verbringen zu dürfen.

Mars Austria arbeitet eng mit Tierschutz Austria zusammen

Trotz der Aufgeschlossenheit gegenüber Adoptionen aus dem Tierheim, befinden sich die Tierheime in Österreich weiterhin am Rande ihrer Kapazitäten und finanziellen Möglichkeiten. Um Unterstützung bei der Versorgung der Hunde und Katzen zu leisten, sammelt Mars Austria im Aktionsmonat September Geld, damit die Näpfe im Tierschutzhaus nicht nur zum Tierschutztag gefüllt werden können. So wird beim Kauf von drei Produkten der Marken Sheba® und Pedigree® je eine Mahlzeit für die Hunde und Katzen im Tierschutzhaus Vösendorf gespendet. Das Ziel der heurigen Unterstützungsaktion, die wieder mit auffällig gestalteten Displays und Schütten in den Geschäften präsent ist, sind 150.000 gespendete Mahlzeiten.

Nicht nur finanziell, sondern auch mit der tatkräftigen Unterstützung durch Freiwillige von Mars Austria wird im Tierschutzhaus da geholfen, wo Hilfe dringend benötigt wird: Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter nutzen so zwei Tage lang die Möglichkeit, um beim Ausmisten, Reinigen und Füttern der Schützlinge von Tierschutz Austria aktiv mitzuwirken.

Simone Kolar von Mars: "Gemeinsam mit Tierschutz Austria wollen wir auch heuer das Augenmerk auf das wichtige Thema Tieradoption lenken. Denn jedes Tier verdient ein sicheres, glückliches und liebevolles Zuhause. Das Tierschutzhaus in Vösendorf leistet Großartiges nicht nur bei der Vermittlung, sondern auch bei der tagtäglichen Versorgung vieler Hunde und Katzen. Wir sind stolz, Tierschutz Austria auch dabei unterstützen zu können."

Auch auf globaler Ebene setzt sich Mars für mehr Adoption ein: Im Rahmen des weltweiten "Global Adoption Weekend" finden in zahlreichen Ländern Aktionen und Initiativen statt, die Tierheime unterstützen und Adoptionsinteressierte zusammenbringen. Damit möchte Mars das Bewusstsein für die Bedeutung von Adoption international stärken und gleichzeitig lokale Tierheime fördern.

Über den ersten österreichischen Haustierreport

Online-Umfrage, durchgeführt vom Marktforschungsinstitut Triple M im Auftrag von Mars zwischen dem 7. August und 13. August 2025 unter 790 Österreicher:innen im Alter von 18 bis 79 Jahren. Die maximale Fehlerquote beträgt 3,5 Prozent.

Über MARS

Seit mehr als einem Jahrhundert wird Mars, Incorporated von der Überzeugung angetrieben, dass "die Welt, die wir uns morgen wünschen, damit beginnt, wie wir heute handeln". Diese Idee steht im Mittelpunkt des globalen Familienunternehmens. Mit einem vielfältigen und expandierenden Portfolio von Süßwaren, Lebensmitteln und Tiernahrungsprodukten sowie Dienstleistungen für Haustiere erwirtschaften heute 150.000 engagierte Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter einen Jahresumsatz von 54,5 Milliarden US-Dollar weltweit. Zu den in Österreich bekanntesten Marken von Mars gehören: M&M's®, SNICKERS®, TWIX®, BALISTO®, CELEBRATIONS®, ORBIT®, AIRWAVES®, BEN'S ORIGINAL™, SHEBA®, WHISKAS®, KITEKAT®, CESAR®, PEDIGREE®, CATSAN®.

Tierschutz Austria. Die Stimme der Tiere. Seit 1846.

Tierschutz Austria, der Wiener Tierschutzverein, wurde 1846 gegründet und ist Österreichs ältester Tierschutzverein. Unter dem Namen "Tierschutz Austria" setzt sich der Verein landesweit für den Schutz und das Wohl von Tieren ein. Im Tierschutzhaus wurden 2024 über 10.000 Tiere betreut. Darüber hinaus engagiert sich Tierschutz Austria für eine Gesellschaft, die das Lebensrecht aller Tiere und den Schutz ihrer Lebensräume respektiert. 

Tag der seelischen Gesundheit

Integral Seelische Gesundheit

+ Mehr als ein Drittel fühlt sich im Moment gestresst, vor allem junge Erwachsene

+ Krieg & Klima belasten mehr als Job oder Hausarbeit

+ KI als neuer Seelencoach: Ein Viertel offen für Beratung

23. September 2025 (Presseinformation von INTEGRAL Markt- und Meinungsforschungsges.m.b.H) Am 10. Oktober lenkt der internationale Tag der seelischen Gesundheit die Aufmerksamkeit auf das mentale Wohlbefinden. Aus diesem Anlass hat INTEGRAL die Menschen in Österreich im Rahmen einer aktuellen Onlinebefragung quasi "auf die Couch gelegt": Was macht diese dynamische Zeit mit unserer Psyche?

Die Ergebnisse zeigen ein zwiespältiges Bild: Während eine große Mehrheit seelisches Wohlbefinden bekundet, wird im Detail sichtbar, wo der Schuh drückt. Nachrichten über Kriege und Konflikte, der Klimawandel und die finanziellen Sorgen belasten viele Menschen spürbar. Vier von Zehn sprechen immerhin regelmäßig in ihrem Umfeld über ihre psychische Gesundheit. Und schon heute kann sich ein Viertel vorstellen, sich von Künstlicher Intelligenz psychologisch beraten zu lassen.

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Proteste gegen Drohnensymposium

+ Drohnen ächten und verbieten statt bewerben 

+ KZ-Verband kritisiert Ortswahl in ehemaligem KZ-Außenlager

23. September 2025 - (Pressemitteilung Attac Österreich)  Heute lädt der Rüstungskonzern Rheinmetall in die Wiener Werkshallen zum „Drohnensymposium“. Internationale Rüstungskonzerne bewerben dort neueste tödliche Kriegstechnologien und vernetzen sich mit Militärvertreter*innen. Aufrüstung und Kriegslogik bekommen eine breite Bühne, während die verheerenden Folgen ausgeblendet werden. Verschiedene Organisationen, darunter Attac, rufen um 17:00 Uhr zum Protest vor dem Veranstaltungsort auf, um auf die Milliardenprofite der Rüstungskonzerne und das Töten mit Drohnen aufmerksam zu machen.

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Er ist wieder da: Corona Wahn von Sinnen

gemmaboostern

22. September 2025 - Corona Wahn von Sinnen ist auferstanden. In Zeiten wie diesen braucht jeder Wahn seine eigene Webseite: gemmaboostern.at (Update 20.5.2026: die Seite ist nicht mehr aktiv.)

WAS BERUHIGT: es ist kein Geld da für Superspreader aus der Werbeindustrie. Das beweist die Webseite. Dafür wurde der letzte lebende html-Programmierer aus seinem wohlverdienten Ruhestand gerissen, damit dieser gemmaboostern.at ins Netz stellt. Auch der Texter stammt vom letzten Aufgebot: „Da der Corona-Impfschutz mit der Zeit nachlässt, empfiehlt der Impfplan Österreich, sich rechtzeitig die Corona-Impfung zu holen. Die COVID-19-Schutzimpfung ist kostenlos und ab einem Alter von 6 Monaten für alle zugelassen, die sich schützen wollen…“ Ab 6 Monaten für alle die WOLLEN!!

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Filmarchiv Austria übernimmt Hedy-Lamarr-Nachlass

Lamarr wikipedia

Konkursmasse von René Benkos Signa Holding

17. September 2025 (APA / OTS) - Nachdem das groß angelegte Projekt »Kaufhaus Lamarr«, die Errichtung eines von René Benkos Signa Holding geplanten Luxus-Shopping-Tempels auf der Wiener Mariahilfer Straße spektakulär gescheitert ist, blieb auch das Schicksal des von Signa erworbenen Nachlasses der legendären österreichischen Hollywood-Schauspielerin Hedy Lamarr (1914–2000) ungewiss. Nun ist es dem Filmarchiv Austria gelungen, diesen vielleicht bedeutendsten Filmnachlass der letzten Jahre zu erwerben und damit für Österreich zu sichern.

»Mit der Übernahme dieser einzigartigen, aus über 800 Objekten bestehenden Sammlung verbindet das Filmarchiv Austria den Auftrag, diesen Bestand wieder in einen kulturellen Kontext einzubetten und der Öffentlichkeit zugänglich zu machen. Der ideelle Wert des Nachlasses, der österreichische und internationale Film- und Zeitgeschichte repräsentiert, kann nicht hoch genug eingeschätzt werden. Das wichtigste Anliegen des Filmarchiv Austria ist es dabei, die herausragende Persönlichkeit Hedy Lamarrs als Filmschauspielerin und Erfinderin gebührend zu würdigen und dauerhaft in Erinnerung zu behalten.« Ernst Kieninger, Direktor Filmarchiv Austria

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Rechnungshof kritisiert „Stolz auf Wien“

Stolz auf Wien

+ Beteiligungs GmbH hielt sich bei Investitionen nicht an eigene Auswahlkriterien

+ Die GmbH beteiligte sich in der Hälfte der Fälle nicht an Wiener Traditionsunternehmen

22. August 2025 – (Presseinformation vom Rechnungshof Österreich) Durch die COVID-19-Pandemie gerieten viele Unternehmen in wirtschaftliche Schwierigkeiten. In der Bundeshauptstadt wollte man Wiener Unternehmen mit einem Modell zur Selbsthilfe finanziell unterstützen. Dafür entwickelten die Stadt Wien und die Wirtschaftskammer Wien gemeinsam mit Expertise aus dem Bankensektor und Wirtschaftsprüfungsunternehmen die „Stolz auf Wien“ Beteiligungs GmbH (SaW). Doch das Interesse an dem Modell war weit weniger groß als erwartet und an manchen Unternehmen beteiligte sich die SaW, obwohl diese nur teilweise den eigenen Auswahlkriterien entsprachen, wie der Rechnungshof in seinem heute veröffentlichten Bericht „Stolz auf Wien‘ Beteiligungs GmbH“ feststellt. Außerdem verweist er darin auf den intransparenten Entscheidungsprozess aufgrund fehlender Protokolle. Zudem empfiehlt er, die Beteiligungsdauern flexibel zu gestalten. Der überprüfte Zeitraum umfasste im Wesentlichen die Jahre 2020 bis 2022.

Öffentliche Gesellschafter und private Investoren

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Skandalöse AGB bei 123 Transporter

20250718 Übersiedlungsbeginn

30. Oktober 2025 - „Die 123 Shared Mobility GmbH aus Ternitz (Bezirk Neunkirchen), Betreiberin der Transportervermietung 123-Transporter, wird auf Beschluss des Landesgerichts Wiener Neustadt geschlossen. … Laut Creditreform sind durch die Insolvenz rund 70 Gläubiger, „eine Vielzahl von Kunden“ sowie fünf Dienstnehmer betroffen. Die Schulden betragen 4,7 Millionen Euro, der Großteil davon resultiert aus Ansprüchen auf Rückzahlung von Kautionen.“ (ORF.at 30.10.2025)

6. Oktober 2025 - „Millionenpleite des Autoverleihs 123-Transporter. 123 Shared Mobility GmbH gab den Rückzug des Flottenpartners als Begründung an. Es gibt ein Sanierungsverfahren ohne Eigenverwaltung beim Landesgericht Wiener Neustadt.“ (Kurier.at 6.10.25)

25. September 2025 - „Nachdem schwere Vorwürfe gegen den Transporterverleih 123-Transporter mit Sitz in Ternitz (Bezirk Neunkirchen) bekanntgeworden sind, beenden nun zwei Kooperationspartner [Obi und Hornbach] die Zusammenarbeit. Zudem habe es Hunderte Beschwerden beim VKI gegeben.“ (ORF.at 25.925)

19. September 2025 - „Seit Monaten sorgt der Vermieter für 123-Kleintransporter, mit Sitz in der Steiermark [Anm. HTH: richtig ist Sitz in NÖ, siehe oben], für Aufregung. Immer häufiger wird den Kundinnen und Kunden die Kaution nicht zurücküberwiesen oder es werden zusätzlich hohe Gebühren verrechnet. Auch im Burgenland sind zahlreiche Kundinnen und Kunden betroffen.“ (ORF.at 12.9.25)

21. August 2025 – (Sachverhaltsdarstellung von HTH) 

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Soziales Engagement für mehr Wohlbefinden

Marketagent Social Friday

Wie Gutes tun gut tut

12. August 2025 (Presseinformation von Marketagent.com) - Wer sich für andere einsetzt, stärkt damit auch sich selbst. Menschen, die sich aktiv sozial engagieren, berichten von besserer psychischer sowie körperlicher Gesundheit und einem erfüllteren Leben als der Durchschnitt der Bevölkerung. Wie eng Gutes tun mit dem eigenen Wohlbefinden verknüpft ist, zeigt eine aktuelle repräsentative Studie von Marketagent mit 3.143 Befragten aus Deutschland, Österreich und der Schweiz.

Zentrale Erkenntnisse:

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