Veröffentlicht in Wirtschaft von Hubert Thurnhofer
(pressetext.com pte002/26.01.2026) Künstliche Intelligenz (KI) beschert der Software-Branche enorme Einsparungen. 29 Prozent der Python-Codes werden bereits von KI geschrieben. Python ist eine universell nutzbare, weitverbreitete Programmiersprache. Die Software-Industrie gibt alleine in den USA schätzungsweise 600 Mrd. Dollar pro Jahr für Löhne im Bereich der Programmierung aus. Das bedeutet einen Mehrwert von 23 bis 38 Mrd. Dollar pro Jahr, zeigt eine Analyse unter Beteiligung der Universität Utrecht.
Foto: pixabay
Europa auf dem zweiten Platz
Während der Anteil der KI-produzierten Codes in den USA bereits sehr hoch ist – es folgen Frankreich mit 24, Deutschland mit 23 und Indien mit 20 Prozent – liegt China mit gerade einmal zwölf Prozent deutlich dahinter. In Russland sind es 15 Prozent. Die KI-Nutzung ist unter weniger erfahrenen Programmierern am höchsten. Die Produktivitätssteigerungen kommen allerdings vor allem erfahrenen Entwicklern zugute.
Auch laut dem neuen „KI-Index“ der Wirtschaftsprüfungsgesellschaft KPMG führen die USA das globale Rennen um KI an. Europa folgt knapp vor China, doch beide Länder können trotz ihrer technologischen und industriellen Stärken nicht mithalten, heißt es. Im Gesamtergebnis liegen die USA mit 75,2 Punkten auf einer Skala von null bis 100 vorne. Der Vorsprung beruht auf dem schnellen und breiten KI-Einsatz in Unternehmen, wie pressetext berichtete.
KI erkennt KI-generierte Codes
„Wir haben mehr als 30 Mio. Python-Beiträge von rund 160.000 Entwicklern auf GitHub, der weltweit größten kollaborativen Programmierplattform, analysiert“, so Forscherin Simone Daniotti. GitHub zeichnet jeden Schritt der Programmierung auf – Ergänzungen, Bearbeitungen, Verbesserungen – und ermöglicht Wissenschaftlern, die Programmierarbeit weltweit in Echtzeit zu verfolgen.
Das Forscher-Team hat ein speziell trainiertes KI-Modell zur Feststellung verwendet, ob Code-Blöcke KI-generiert sind, etwa über ChatGPT oder GitHub Copilot. „Die Ergebnisse zeigen eine extrem schnelle Verbreitung“, sagt Frank Neffke, Leiter der Gruppe „Transforming Economies“ am Wiener CSH. „In den USA stieg der Anteil der KI-gestützten Programmierung von rund fünf Prozent im Jahr 2022 auf fast 30 Prozent im letzten Quartal 2024.“
Vorteile von KI gezielt nutzen
Für Johannes Wachs von der Corvinus-Universität ist es keine Überraschung, dass die USA führend sind. „Dort kommen die führenden großen Sprachmodelle her. Nutzer in China und Russland sehen sich beim Zugriff auf diese Modelle mit Hindernissen konfrontiert, die von ihren eigenen Regierungen oder den Anbietern selbst errichtet wurden.“
Jüngste Durchbrüche im chinesischen Inland wie DeepSeek, das nach dem Ende der Untersuchung Anfang 2025 veröffentlicht worden ist, deuten darauf hin, dass diese Lücke schnell geschlossen werden könnte. „Für Unternehmen, politische Entscheidungsträger und Bildungseinrichtungen ist die entscheidende Frage nicht, ob KI eingesetzt wird, sondern wie ihre Vorteile zugänglich gemacht werden können, ohne Ungleichheiten zu verstärken“, erläutert Wachs abschließend.
Update 22. Mai 2026 – Boris Reitschuster @reitschuster via X.com am 22.5.2026 Ich habe in den letzten Jahren viel gesehen. Aber dieser Fall macht mich fassungslos. Dr. Bianca Witzschel, 69, sitzt wegen Corona-Attesten in der JVA Chemnitz – und schreibt von dort Grußbotschaften an Kollegen, die dasselbe taten wie sie: Patienten vor staatlicher Nötigung schützten. Witzschel muss dafür jetzt nochmal fast 500 Tage in Haft – zusätzlich zu 476 Tagen, die sie bereits abgesessen hat. Derselbe Richter schickte einen dreifachen Vergewaltiger auf Bewährung nach Hause. Das ist kein Justizirrtum. Das ist eine klare Aussage, wen dieser Staat als Feind betrachtet.
Update 2. April 2026 – Frei Sachsen berichten: Bianca bleibt weiter im Gefängnis: Am Dienstag fand die Anhörung über eine vorzeitige Haftentlassung statt. Diese ist möglich, sobald die Hälfte der Zeit verbüßt wurde, die sogenannte Halbstrafe. Doch die Richter am Landgericht Chemnitz haben den Antrag nach mündlicher Anhörung abgelehnt. Im Klartext: Bianca bleibt für das angebliche Fälschen von Impfunfähigkeitsbescheinigungen und Maskenbefreiungsattesten weiter im Kerker. Mindestens bis Juli 2026, wenn die nächste Möglichkeit besteht, einen weiteren Antrag auf vorzeitige Haftentlassung, dann nach Zweidritteln der verbüßten Zeit, zu stellen.
Update 27. März 2026 – FREIE SACHSEN informieren: seit fast zwei Monaten sitzt die Ärztin Dr. Bianca Witzschel nun bereits wieder im Gefängnis. Es ist die späte Rache des Corona-Regimes und der Versuch, eine mutige Frau zu brechen. Doch Bianca bleibt standhaft. Auch, weil die Solidarität immer größer wird. Am gestrigen Donnerstag fand eine weitere Demonstration vor der JVA statt, die bis zur Haftzelle von Bianca führte, welche die Demo mit einem selbstgebastelten Herz empfing und sich über den Zuspruch sichtlich bewegt zeigte. Schau Dir die emotionalen Bilder des Protestes an (youtube.com). So geht Gemeinschaft – wir lassen Bianca nicht alleine!
Update 5. Februar 2026 – Vor wenigen Minuten hat die Medizinerin Dr. Bianca Witzschel ihre Haftstrafe in der JVA Chemnitz angetreten. Die Verhaftung der mutigen Medizinern, die Menschen vor der mRNA-Giftspritze gerettet hat, ist eine Schande. Umso wichtiger ist es, die Solidaritätskampagne noch breiter zu organisieren, damit das ganze Land davon erfährt!
„Am 22. Januar 2026 erhielt die sächsische Ärztin Dr. Bianca Witzschel eine Ladung zum Haftantritt innerhalb von zwei Wochen. 1,5 Jahre Untersuchungshaft sind der deutschen Justiz und der deutschen Politik immer noch nicht genug, wenn es um Ärzte geht, die der deutschen Bevölkerung mit Maskenattesten und Impfunfähigkeitsbescheinigungen zur Seite standen. Die Mühlsteine der Verfolgung mahlen weiter. Trotz Kritik aus den USA.“ Details siehe: demokratischerwiderstand.de
Dr. Elke Austenat @Elke_Austenat via X.com am 25.1.2026Die Art der Vorführung – Handschellen, Ketten, öffentliche Zurschaustellung – vermittelt den Eindruck eines Schwerverbrechens. In einem Verfahren, das ärztliche Atteste betrifft und keinerlei Gewalt- oder Fluchtgefahr erkennen lässt, ist dies nicht mehr mit rechtsstaatlicher Zurückhaltung erklärbar.
Siehe auch: Impfquote und Prämien wie in der DDR: Berliner Ärztin warnt vor Kollaps in der Versorgung (Berliner-Zeitung.de 25.1.2026)
Eine derartige Form der Vorführung steht in keinem erkennbaren Verhältnis zum Tatvorwurf und wirft ernsthafte Fragen nach Verhältnismäßigkeit, rechtsstaatlicher Kultur und dem Umgang mit medizinischer Berufsausübung auf.
Als jemand, der politische Vorführungen aus einem autoritären System persönlich erlebt hat – einem Staat, der sich selbst als „Deutsche Demokratische Republik“ verstand, faktisch jedoch einer Nomenklatura-Herrschaft entsprach –, etwa beim Transport politischer Gefangener in Handschellen von der Untersuchungshaft in Berlin-Pankow in den Strafvollzug nach Hoheneck, ist diese Form der öffentlichen Demütigung beunruhigend vertraut. [Anm ethos: 1980 bis 1982 war Austenat in politischer Haft in der Untersuchungshaftanstalt des Ministeriums für Staatssicherheit in Berlin-Pankow sowie in der Strafvollzugsanstalt Hoheneck (Stollberg/Erzgebirge). 1982 erfolgte der Freikauf durch die Bundesrepublik Deutschland mit anschließender Übersiedlung nach West-Berlin. 1982 und erneut nach der Wiedervereinigung 1990 wurde sie als politisch Verfolgte des DDR-Regimes anerkannt.]
Die Frage, die sich stellt, lautet daher nicht polemisch, sondern nüchtern:
Wird politische Zurschaustellung wieder als Mittel staatlicher Machtdemonstration akzeptiert?
Denn nicht vergessen: Die Mehrzahl der Straftäter werden ohne Handschellen vorgeführt. Handschellen sind kein Automatismus, sondern eine Zwangsmaßnahme, die nur bei konkreter Notwendigkeit zulässig ist.
👉 Fesselung nur bei: Fluchtgefahr, Gewaltbereitschaft, Selbstgefährdung, onkreter Sicherheitslage
Wenn bereits die bloße Behauptung, Dr. Witzschel gehöre der sogenannten „Reichsbürger“-Szene an oder stehe ihr nahe, ausreicht, um Maßnahmen zu legitimieren, ist dies rechtsstaatlich hochproblematisch. Denn: Eine Zugehörigkeit zur Reichsbürger-Szene ist nicht belegt. Es existiert hierzu keine gerichtliche Feststellung, keine rechtskräftige Entscheidung und kein belastbarer Nachweis.
Denn: Gerichte haben wiederholt festgestellt:
Eine öffentliche Vorführung in Handschellen hat stigmatisierenden Charakter und darf nicht als Machtdemonstration oder Abschreckung eingesetzt werden.
Der Prozess fand zudem noch im Hochsicherheits-Saal seit dem 14.11.2023 statt. Die Rechtsprechung spricht hier von: „Prangerwirkung“, „Vorverurteilung durch äußere Umstände“, Verletzung der Menschenwürde, wenn unverhältnismäßig
Wo öffentliche Vorführung, Sicherheitskulisse und Stigmatisierung die Rechtsfindung überlagern, nimmt ein Verfahren den Charakter eines Schauprozesses an.
Das ist mit dem Geist des Grundgesetzes nicht vereinbar.
Ein Schauprozess ist kein Vorwurf – sondern eine Zustandsbeschreibung, wenn Öffentlichkeit zur Disziplinierung wird.
Update Dr. Elke_Austenat @Elke_Austenat
Hinweis meinerseits vorab:
Ergänzend erlaube ich mir folgenden Hinweis in eigener Sache: Gegen mich läuft seit dem Jahr 2022 ein Verfahren im Zusammenhang mit der Ausstellung ärztlicher Atteste/Immunitätsbescheinigungen auf der Basis von Laborbefunden, die in akkreditierten Laboren nach den jeweils geltenden gesetzlichen und fachlichen Standards erhoben und bewertet wurden.
Durch den Sonderermittler der Ärztekammer wurde schon vor Monaten bestätigt, dass keine Gefälligkeitsatteste vorlagen. Gleichwohl zieht sich das Verfahren bislang ohne abschließende Klärung hin.
Im Rahmen der mir gewährten Akteneinsicht wurde deutlich, dass mein Vorgehen inklusive social media Aktivitäten eng begleitet und dokumentiert wird.
Ich gehe daher weiterhin davon aus, dass mein Handeln ausschließlich an medizinischen, juristischen und ethischen Maßstäben gemessen wird – Maßstäben, denen ich mich in der Vergangenheit und auch künftig verpflichtet sehe.
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Der folgende Text versteht sich ausdrücklich nicht als Muster, sondern als Anstoß zum eigenständigen Denken und Prüfen.
Sprechen Sie mit Ihrer Familie, Ihrem Rechtsanwalt, mit politischen Vertretern der Opposition, die mit dem aktuellen Vorgehen nicht einverstanden sind, fragen Sie Ihren Arzt – und vor allem: entscheiden Sie selbst.
Dieser Text erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit oder rechtliche Beratung. Er soll lediglich dazu beitragen, Fragen zu formulieren, die aus Sicht vieler Bürger und Ärzte einer Klärung bedürfen.
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Vorschlag für einen Offenen Brief an Justizministerium, Ministerium für Gesundheit, Staatsanwaltschaft, Ärztekammer
Betreff: Klärung der strafrechtlichen Maßstäbe bei ärztlichen Gesundheitszeugnissen und politisch-administrativen Maßnahmen
Sehr geehrte Damen und Herren,
vor dem Hintergrund der Verurteilung von Kollegin Dr. Bianca Witzschel sowie der inzwischen eingeleiteten Ermittlungen gegen Empfänger ärztlicher Atteste bitten wir um eine fachliche und rechtliche Klärung der folgenden Punkte:
1.Auf welcher rechtlichen und medizinischen Grundlage wird eine ärztliche Einschätzung strafrechtlich als „objektiv unrichtig“ bewertet, wenn keine medizinische Widerlegung der attestierten Einschätzung erfolgt ist?
2.Wie wird das Spannungsverhältnis zwischen ärztlicher Therapiefreiheit, Berufsordnung und nachträglich angelegten strafrechtlichen Maßstäben rechtlich aufgelöst?
3.Weshalb werden politisch-administrative Entscheidungen im Rahmen der Masken- und Impfmaßnahmen überwiegend ausschließlich an ihrer formalen Rechtmäßigkeit gemessen, auch in Fällen, in denen zwischenzeitlich belegte medizinische Erkenntnisse diesen Maßnahmen widersprachen?
4.Wie wird sichergestellt, dass strafrechtliche Verantwortung nicht strukturell von politischen und administrativen Entscheidungsträgern auf Ärzte und Bürger verlagert wird, die im Vertrauen auf ärztliche Einschätzungen gehandelt haben?
Ziel dieser Anfrage ist keine Schuldzuweisung, sondern die Wiederherstellung nachvollziehbarer rechtsstaatlicher Maßstäbe, die sowohl den Schutz der Bevölkerung als auch die Integrität ärztlicher Berufsausübung gewährleisten.
Mit freundlichen Grüßen
[Name / Funktion / Ort]
Dr. Bodo Schiffmann @BoschimoDr via X.com 27.1.2026
⚡️ Offener Brief: Amnestie und Rehabilitation für Dr. Bianca Witzschel ⚡️
In wenigen Tagen soll Dr. Bianca Witzschel wieder ins Gefängnis, obwohl es laut Bundesgesundheitsministerin angeblich Therapiefreiheit in Deutschland geben soll. Das wollen wir verhindern! Unterzeichnet jetzt den offenen Brief an MP Kretschmer, in dem wir Amnestie und Rehabilitation für Dr. Bianca Witzschel fordern: Freiheit für Bianca!
Update 4. Februar 2026 – Pressemitteilung von Katja Wörmer | Rechtsanwältin + Dr. Monika Jiang | Fachärztin für Allgemeinmedizin + Kerstin Heusinger | Freie Journalistin Das offizielle Dementi aus dem Bundesgesundheitsministerium, es gebe keine Ärzteverfolgung, entpuppte sich binnen Tagen erneut als Falschmeldung. Die Chronologie kommt wie blanker Zynismus daher und wirft einmal mehr ein schlechtes Licht auf den Zustand des Rechtsstaates. Das dabei offen zutage tretende Maß an Verachtung gegenüber der verfassungsrechtlich geschützten ärztlichen Therapiefreiheit sowie den rechtsstaatlichen Normen, die diese sichern, ist durch dieses rigide Vorgehen der staatlichen Behörden kaum noch zu überbieten. + Ausführliche Details des Verfahrens siehe neue-medien-portal.de
Update 11. Februar 2026 – Michael Ballweg informiertauf seine Webseite: „Die erneute Inhaftierung der Ärztin Bianca Witzschel sorgt nicht nur in Deutschland für Aufsehen – auch international wächst das Unverständnis. Mit einem eindringlichen Schreiben hat sich der US-amerikanische Politikphilosoph R. Leland Lehrman an Sachsens Justizministerin Constance Geiert gewandt. Sein Brief ist als Amicus Curiae – als „Freund des Gerichts“ – formuliert und fordert die Freilassung von Bianca Witzschel.
Hintergrund: Internationale Verbindung und persönliche Begegnung. Robert F. Kennedy Jr. war am 29. August 2020 selbst auf der QUERDENKEN-Demonstration in Berlin vor Ort. Jahre später wurde ich von ihm zur Amtseinführung in die USA eingeladen. Dort habe ich Leland Lehrman persönlich kennengelernt. Leland arbeitete im Wahlkampf- und Übergangsteam von Robert F. Kennedy Jr. und ist weiterhin als externer Berater der US-Regierung in Fragen der Gesundheit und des Friedens tätig. Er unterstützte maßgeblich die Kampagne zur Neubewertung der COVID-19-Impfempfehlungen für Schwangere, Kinder und Jugendliche. Am 31. Juli 2025 war Leland Lehrman als Prozessbeobachter am 44. und letzten Verhandlungstag meines Verfahrens in Stuttgart anwesend. Seit diesem Zeitpunkt haben wir die Zusammenarbeit zur internationalen Aufarbeitung der Corona-Jahre intensiviert.“
Besonders deutlich wird Lehrman in folgender Passage: „Der Fall von Dr. Witzschel bestätigt genau das, was Kennedy kritisiert hat: Medizinische Entscheidungen werden politisch sanktioniert. Therapiefreiheit wird kriminalisiert. Widerspruch wird bestraft. Ärztliches Gewissen wird als politische Ideologie umgedeutet. Patientenversorgung wird in ein Straftatbestand pervertiert.“
Update 23. Februar 2026 – Markus Bönig: Eine Ärztin im Gefängnis. Hausdurchsuchungen bei Kollegen. Gerichte bestätigen Maßnahmen – und benutzen ihre eigenen Urteile als moralischen Beweis. Keine echte Corona-Aufarbeitung. Das RKI verweigert Mitwirkung. Der EGMR winkt alle Urteile durch und prüft selbst nichts. Nebenbei wurde noch die Religionsfreiheit kassiert. Der Staat bestätigt sich selbst. Details: substack.com
21. Jänner 2026 – APA, die Austria Presseagentur, betreibt den Kanal OTS.at, wo Presseinfos aller staatstragenden Organisationen einen guten Überblick liefern, was systemrelevant ist. Am 20.1.2026 hat die von Verteidigungsministerin Klaudia Tanner (ÖVP) eingesetzte Wehrdienstkommission ihren Bericht präsentiert. Angeblich soll nun eine Diskussion um den Wehrdienst der Zukunft. Das nennt man Euphemismus, denn wer Österreich kennt, muss davon ausgehen, dass die Wehrpflicht schon beschlossene Sache Ist, wie der folgende Überblick zeigt. Weil alles irgendwie zusammenhängt ist es wohl kein Zufall, dass Kanzler Stocker indessen nach Davos bilgert, um dort den ukrainischen Kriegstreiber Selenskij zu treffen.
Wien (OTS) – Die von mir eingesetzte Wehrdienstkommission hat ihre Arbeit beendet und ihren Bericht heute vorgelegt. Er enthält insgesamt 49 Empfehlungen, um Wehr- und Zivildienst zeitgemäß zu gestalten. Für mich sind zwei Dinge besonders wichtig: Zum einen sollen verpflichtende Truppenübungen wieder eingeführt werden. Nur wer ausreichend übt, ist im Bedarfsfall einsatzfähig. Zum anderen strebe ich einen möglichst breiten politischen Konsens in dieser Frage an. Die Sicherheit unseres Landes ist keine Frage der Parteipolitik. Ab heute beginnen die Beratungen und Verhandlungen. Wir wollen eine gemeinsame Anstrengung setzen, um das Bundesheer in den nächsten Jahren in die volle Verteidigungsfähigkeit zu bringen, damit Frieden, Freiheit, unsere Neutralität und unsere Bevölkerung geschützt werden können. Ich danke allen, die in dieser Kommission mitgearbeitet haben, insbesondere dem Vorsitzenden Erwin Hameseder für diese wichtigen Grundlagen.
Bundesheer: Wehrdienstkommission empfiehlt 8+2. Modell „Österreich PLUS“ sieht längeren Grundwehrdienst und Wiedereinführung verpflichtender Milizübungen vor
Bundesheer: Am Dienstag, dem 20. Jänner, fand im Beisein von Verteidigungsministerin Klaudia Tanner der 13. Tag der Wehrpflicht unter dem Motto „Neue Modelle für den Wehr- und Zivildienst“ im Haus der Industrie in Wien statt. Dabei wurden die Anliegen der Plattform „Wehrpflicht für ein wehrhaftes Österreich“ vorgestellt, insbesondere zur Stärkung der umfassenden Landesverteidigung, der Wehrpflicht, des Milizsystems und der Budgetierung. Die Plattform umfasst 20 Mitgliedsverbände mit rund 200 000 Mitgliedern.
MILIZVERBAND ÖSTERREICH: „8 + 2 ist strategisch richtiger Schritt – klare Zustimmung der Verteidigungsministerin zur Übungspflicht ist starkes Signal!“ Der MVÖ erwartet vom Parlament volle Umsetzung der Kommissionsempfehlung.
Industriellenvereinigung IV unterstützt Weiterentwicklung des Wehrdiensts. Geopolitische Herausforderungen machen Anpassung notwendig – Sicherheit und die Anforderungen der Arbeitswelt integriert betrachten
Lebenshilfe Österreich begrüßt Empfehlung zur Verlängerung des Zivildienstes auf 12 Monate und qualifizierende Ausbildungen – für mehr Qualität und Kontinuität in der Assistenz.
Johanniter (Liebe zum Leben) begrüßen Vorschläge der Wehrdienstkommission. Verlängerung des Zivildiensts als Chance für junge Menschen und Gesellschaft
Rotes Kreuz zu Vorschlag der Wehrdienstkommission über Verlängerung des Zivildienstes: „Wichtige Stärkung der zivilen Landesverteidigung!“
FPÖ Niederösterreich Landesparteiobmann LH-Stellvertreter Udo Landbauer: „Ein starkes Bundesheer hat einzig und allein den eigenen Interessen zu dienen: Unserer immerwährenden Neutralität, unserer Souveränität und dem Schutz unserer Heimat“.
FPÖ – Kickl: „Starkes Heer ja, aber nicht für fremde Konflikte!“ Jede Heeresreform muss auf einer Sicherheitsdoktrin der 100-prozentigen Neutralität fußen, statt Österreich in fremde Konflikte zu ziehen
Nico Marchetti (ÖVP):: „Bericht der Wehrdienstkommission ist gute Grundlage für Stärkung der Miliz“ Veränderte Sicherheitslage erfordert entschlossene Schritte – es braucht breiten Konsens der Parlamentsparteien
ÖVP-Parlamentsklub: Vorschläge der Wehrdienstkommission sind wichtige Grundlage für weitere politische Diskussion. ÖVP-Wehrsprecher Ofenauer: Weltpolitische Lage weiterhin in starkem Wandel – Gut ausgebildetes und einsatzbereites Bundesheer unabdingbar für Sicherheit und Souveränität Österreichs
SPÖ-Bundesfrauengeschäftsführerin Ruth Manninger: Klares Nein zu Wehrpflicht für Frauen: „Frauen arbeiten jährlich 60 Tage gratis und haben einen Pensionsverlust von 204.000 Euro“
Die Frauensprecherin der Grünen, Meri Disoski, spricht sich anlässlich der heutigen Empfehlungen der Wehrdienstkommission klar gegen eine Wehrpflicht für Frauen aus: „Frauen verdienen in Österreich um fast 20 Prozent weniger als Männer, sind öfter armutsgefährdet und erhalten in der Pension rund 40 Prozent weniger als Männer. Es ist absurd, über eine Wehrpflicht für Frauen zu diskutieren, solange diese bestehenden Ungleichheiten nicht beseitigt sind.“
Bundesjugendvertretung zur Wehrdienstkommission: Reformvorschläge zulasten der jungen Generation. BJV kritisiert Empfehlung zu den Dienstverlängerungen und fordert Aufhebung der Ungleichbehandlung zwischen Grundwehr- und Zivildienern.
Katholische Jugend: Ungleichbehandlung von Grundwehrdienst, Zivildienst und Zivilersatzdienst ist unpassend
JUNOS: Wehrdienstverlängerung ist der falsche Weg. Dirnböck: Professionelles und attraktives Berufsheer statt mehr Zwang für junge Burschen.
SJ Larissa Zivkovic: “Die Verlängerung von Wehr- und Zivildienstes verschärfen die finanzielle Not junger Menschen!” Sozialistische Jugend spricht sich bei Medienaktion gegen eine Verlängerung von Wehr- und Zivildienst aus.
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