Verfahren zur Reduktion von Zucker

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28. April 2022 – Über die Schädlichkeit von Zucker hat zuletzt Peter F. Mayer berichtet und auf „Zucker als Ursache von schweren Covid-Verläufen“ hingewiesen. Das Dilemma der Lebensmittel-Industrie: Weniger Zucker bedeutet weniger Geschmack. Das Pionierunternehmen Bodengraf aus Hof bei Salzburg hat Ersatzstoffe für zugesetzte Zucker gefunden, ohne den vollen Geschmack einzubüßen.

Firmengründer Josef Prantler bietet mit Bodengraf eine bahnbrechende Lösung für diese Probleme der Lebensmittel-Hersteller sowie der Konsumenten: Zutaten auf vollkommen natürlicher Basis für deutlich weniger Zucker bei vollem Geschmackserlebnis. Dabei geht es um den Erhalt und die Verbesserung des objektiven Geschmackserlebnisses beim End-Produkt. Die Bodengraf-Verfahren und -Zutaten haben die Skispringer-Legende Toni Innauer so überzeugt, dass er sich am Unternehmen beteiligt hat: „Bodengraf ist ein echtes Pionierunternehmen, weil es etwas kann, das wichtig ist und andere bis heute schlicht und einfach nicht hinkriegen. Mit gesunden und natürlichen Zutaten einen echten Beitrag zu leisten, für bessere und wohlschmeckendere Lebensmittel.“

 

Foto v.l.n.r Manuel Schätzer, Josef Prantle, Toni Innauer

Dr. Manuel Schätzer, Ernährungswissenschaftler und Bundeskoordinator von SIPCAN (Special Institute for Preventive Cardiology and Nutrition) aus Salzburg hat die Produkte von Bodengraf untersucht: „SIPCAN lehnt den Einsatz von Süßstoffen bei Lebensmitteln ab. Wir kennen die Entwicklungen von Bodengraf und sind der Meinung, dass deren Zutaten einen sehr guten Beitrag für Lebensmittel mit deutlich weniger Zucker leisten können. Insbesondere begrüßen wir, dass die von Bodengraf entwickelten Zutaten nicht nur für deren eigenen Endprodukte verwendet werden, sondern auch allen Lebensmittel-Herstellern zur Verfügung stehen.“

Bodengraf geht mit seinen Geschmack-Turbos nun in die Offensive, um Konsumenten und Produzenten über die vollkommen natürlichen und gesunden Alternativen zu informieren – und zu überzeugen! Bei dem Salzburger Unternehmen wurde jedoch alles völlig neu gedacht, neu aufgesetzt und an das Geschmacks-Empfinden der heutigen Zeit angepasst. Priorität hatten dabei immer die Anforderungen der jeweiligen Endprodukte im Zusammenspiel aller verwendeten Zutaten.

Die Bodengraf Verfahren und Zutatenim Detail

1. Fermentation von Getreide – Verarbeitung gekeimter Gerste: Zuckergehalt um 10-30% gesenkt

„Bei einem unserer Verfahren werden heimische Gerstenkörner zu Gersten-Sprösslingen gekeimt und anschließend fermentiert. Das ist eine Form der milchsauren Vergärung. Klingt für alle, die den Geschmack von Sprösslingen kennen seltsam, schmeckt aber ganz hervorragend, wenn man es so macht wie wir“, so Josef Prantler. Fermentierte Gerstenkeimlinge sind zwar nicht zuckerfrei, sie enthalten aber keine zugesetzten, sondern nur die rein natürlichen, in den Gersten-Sprösslingen enthaltenen Zucker. Bereits mit diesen natürlichen und schonend verarbeiteten Zutaten ist es möglich, zugesetzte raffinierte oder chemisch verarbeitete Zucker bei Lebensmitteln ohne Geschmacksverlust vollständig zu ersetzen und so den Gesamt-Zuckergehalt um 10-30% zu senken.

2. Aufbrühen von getrockneten Pflanzen: Bis zu 100% Zuckerfrei

Mit einem weiteren Bodengraf-Verfahren werden Pflanzen getrocknet und frisch gebrüht. Mit diesen, ebenfalls rein natürlichen Zutaten, können umstrittene chemische Zucker-Ersatzstoffe (künstliche Süßstoffe) wie z.B. Aspartam ersetzt werden. „Künstliche Süßstoffe haben für die meisten Konsumenten einen eher unangenehmen, oft tatsächlich als künstlich empfundenen Beigeschmack. Lebensmittel mit Zutaten nach diesem Verfahren schmecken deutlich besser und auch voller als Lebensmittel mit zugesetzten künstlichen Süßstoffen“, erzählt Josef Prantler. Meist werden die Zutaten nach diesem Verfahren für eine deutliche bis drastische Reduktion um bis zu 50% des Gesamt-Zuckergehaltes bei Lebensmitteln verwendet. Aber sogar zuckerfreie Getränke werden damit zu einem Geschmackserlebnis.

3. Kombination beider Verfahren unschlagbar!

„Abgestimmt auf die Anforderungsprofile der jeweiligen Endprodukte setzen wir Zutaten eines Verfahrens ein, oder kombinieren die Zutaten beider Verfahren. Sind geschmacklich wirklich überzeugende Alternativen zu Lebensmitteln mit vollem Zuckerzusatz (Lebensmittel über 10 g Zucker /100 ml/g) gefragt, macht der Einsatz unseres Verfahrens mit gekeimter und fermentierter Gerste Sinn. Damit alleine ist, wie schon erwähnt, eine Zuckerreduktion zwischen 10 und 30% möglich – bei mindestens gleich gutem Geschmackserlebnis“, so Josef Prantler.

Wenn es überwiegend um eine noch deutlichere Zucker-Reduktion bei Lebensmitteln geht, kommt das Bodengraf-Verfahren der getrockneten und aufgebrühten Pflanzen zum Einsatz, mit dem der Gesamt-Zuckergehalt bei Lebensmitteln um bis zu 50% gesenkt werden kann. Und die Produkte schmecken gleich gut, wie Produkte mit „vollem Zuckerzusatz“. Bei zuckerfreien Getränken kommen nur die Zutaten zum Einsatz, die mit diesem Verfahren hergestellt werden. Josef Prantler: „Maximale Zuckerreduktion und maximales Geschmackserlebnis mit 100% rein natürlichen Zutaten erreichen wir mit einer Kombination beider Verfahren.“

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Krisen gemeinsam meistern

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Wie kann man der Polarisierung und Radikalisierung entgegenwirken? Einen Anstoß zur Debatte gaben am 7.1.2022 Caro Hammoutene, Gerhard Schuster, Florian Wagner und Luise Wernisch-Liebich auf dem Portal derdiedasRespekt.at

Die AutorInnenen sind der Meinung: „Es ist kein gutes Zeugnis für die Politik, wenn wir nach fast zwei Jahren Erfahrung mit dem Virus und mit breit verfügbaren Impfangeboten immer noch auf Lockdowns angewiesen sind. […] Die aktuelle Pandemie-Situation kann eines klar machen: Der Modus, wie Entscheidungen mehr oder weniger hinter verschlossenen Türen getroffen werden, ist nicht krisenfest. Daher wollen wir eine Debatte über notwendige Innovationen der politischen Gestaltung anstoßen.“

„Wie also schaffen wir es als Gesellschaft, mit umfassenden Gestaltungsnotwendigkeiten klarzukommen? Wenn wir dabei nicht immer Gräben aufreißen wollen, brauchen wir eine Stärkung der Demokratie. Parteiensystem und Parlamentarismus allein reichen nicht mehr aus. Für eine mündige politische Willensbildung braucht es mehr. Es braucht die Perspektive einer Ergänzung unserer repräsentativen Demokratie um Formate der Mitgestaltung und um Strukturen des Mitentscheidens. Um konkret zu werden: Die repräsentative Demokratie in Parlament und Regierung soll für ihre Entscheidungen künftig die Bevölkerung selbst konsultieren. Es geht dabei aber nicht darum, nur organisierte Interessensvertreter:innen einzubeziehen. Die Menschen sollen direkt angesprochen werden, da, wo sie sich in ihren Meinungen und Urteilen befinden. Von den Gemeinden bis auf die Bundesebene sollen Bürgerinnen und Bürger öffentlich und transparent in den Austausch kommen können. Dafür setzen wir auf das Format der Bürger:innenräte. Beispiele solcher konsultativer Verfahren haben gezeigt, wie die Teilnehmer:innen in schwierigen, kontroversen Fragen über Gräben hinweg zu gemeinsamen Lösungen finden.“

Bettina Reiter präzisiert in einem anderen Artikel auf derdiedasRespekt.at: „Die Zivilgesellschaft genießt keine strukturelle Anerkennung in Österreich. Sie muss mit einer regelhaften Partizipationsmöglichkeit ausgestattet werden. BürgerInnenräte müssen in einem einfachen und realistischen Verfahren stattfinden können und ihre Ergebnisse öffentlich und beratend in die Gesetzgebung von Bund und Ländern einfließen können. Die Kosten hierfür sind vom Staat zu garantieren. Die Zivilgesellschaft muss auch für andere Aktivitäten mit Ressourcen ausgestattet werden, die eine sinnvolle Einbindung in gesetzgeberische Prozesse ermöglicht. BürgerInnen müssen institutionelle Verankerungen für ihre Gemeinwohlarbeit zur Verfügung haben und auf materielle Ressourcen zurückgreifen können.“

Unser Kandidat 2022 unterstützt diese Forderung, die in ähnlicher Weise schon viele Gruppierungen und basisdemokratische Kleinparteien erhoben haben. Bis allerdings das Parlament und die Bundesregierung in ihrer altbekannten Trägheit dieser Forderung nachkommen, wird es noch lange dauern. Unser Kandidat 2022 könnte als garantiert unabhängiger Bundespräsident aber sofort Abhilfe schaffen, denn er hat die Absicht, die Präsidentschaftskanzlei als Ideenreich Österreich in unserer Republik zu verankern. Der künftige Bundespräsident kann als Stimme des Volkes sehr viel bewirken!

Unser Kandidat Hubert Thurnhofer weiß aus eigener Erfahrung, wie schwierig es ist, guten Ideen zum Durchbruch zu verhelfen, da die Massenmedien nicht berichten, WAS wichtig und interessant ist, sondern nur WER etwas gesagt hat. Beim WER zählt nur der Promifaktor, wobei völlig irrelevant ist, WAS der/die/das Prominente zu sagen hat. Der „Promi“ Bundespräsident kann von den Massenmedien nicht ignoriert werden, auch nicht vom ORF, der seinem Bildungsauftrag schon lange nicht mehr gerecht wird. Dafür müssen die vielen Organisationen dieses Landes nicht auf eine Gesetzesänderung warten. Auch die Verfassung muss dafür nicht geändert werden – es braucht nur den guten Willen des Präsidenten, seine Position, seinen „Promifaktor“ für die Interessen des Volkes zu nutzen.

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Gott und Geld

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Ursprünglich erschienen als OSTERBOTSCHAFT 2020 auf thurnhofer.cc

Die Rituale der Beschwörung von Gott im Mittelalter und der Beschwörung des Geldes in unserer Zeit sind nicht ähnlich. Es sind vielmehr dieselben Rituale, denn Geld hat Gott vom Thron gestoßen. Geld ist heute das einzige Wesen mit universeller Gültigkeit, es ist geistig und materiell gleichzeitig.

Über die Metaphysiker, jene Philosophen, die endlos über geistige Dinge und Wesen spekulierten, machte Immanuel Kant (1724-1804) sich lustig: wann immer sie den Schaum ihrer Weisheiten abschöpften, der sofort zerging, zeigte sich neuerlich Schaum auf der Oberfläche, „den immer einige begierig aufsammleten, wobei andere, anstatt in der Tiefe die Ursache dieser Erscheinung zu suchen, sich damit weise dünkten, daß sie die vergebliche Mühe der Ersteren belachten.“ (Prolegomena, 20) Kant kritisiert an der Schulmetaphysik (Scholastik) insbesondere den „Dogmatismus, der uns nichts lehrt“ (P, 23) sowie „mystische Schwärmerei und Hirngespinste“ (P, 47) und entwickelt daher die Kritik der reinen Vernunft als „Gegenmittel“.

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Kants Gegenmittel liegt in der kritischen Methode, er konstituiert die Metaphysik als Wissenschaft. Er vergleicht seine Transformation der Metaphysik mit der kopernikanischen Wende in der Physik. Mit heutigen Begriffen: Kant hat einen Paradigmenwechsel vollzogen.

Der in Vergessenheit geratene Begriff „Transsubstantiation“ hilft uns, die Denkungsart der vor-kritischen, dogmatischen Metaphysik zu verstehen. Es geht dabei nicht um „Subtraktion“ oder um „Subordination“, sondern um Substanz, die transzendiert. Dieser Begriff, den nur noch wenige Theologen kennen, bezeichnet die Wandlung von Brot in den Leib Christi. Wenn man heute Christen, die der Eucharistie beiwohnen, fragt, ob die Wandlung ein symbolischer Akt sei, oder ob sich Christus tatsächlich (physisch!) in jeder Hostie befinde, so werden fast alle Christen von einem symbolischen Akt sprechen. So gut wie alle Katholiken widersprechen damit der immer noch gültigen Glaubenswahrheit ihrer Theologie. So zeigt sich: Schulmetaphysik und Theologie haben aufgehört die Menschen zu beherrschen.

Wahrscheinlich kennen heute nur noch einzelne Priester den Ursprung dieser Glaubenswahrheit. Die Idee der Transsubstantiation stammt aus dem Mittelalter, das von Gottesfurcht (im besten Falle Ehrfurcht vor Gott, im schlimmsten Falle Angst vor den Drohungen der Kirche) gezeichnet war. Zweifel an Gott war ausgeschlossen. Seine Allmacht war ebenso unbestritten wie seine Existenz. Wenn der Priester auf die Hostie verweist mit den Worten „das ist der Leib Christi“, so ist dieses Wort Gottes unmittelbare Realität, d.h. in der Hostie ist der Leib Christi tatsächlich anwesend. Diese für den aufgeklärten Christen nicht mehr nachvollziehbare Idee, war für den Christen vor der Aufklärung eine selbstverständliche Vorstellung. Die Hostie war nicht bloß ein Symbol, nicht bloß Stellvertreter für den in Wirklichkeit abwesenden Gott.

Die metaphysische Formel „universalia sunt realia“ charakterisiert die Geisteshaltung (die Denkungsart) des Mittelalters. Universalbegriffe wie Gott, Mensch, Stand, Gattung sind Realität, d.h. sie entsprechen der Wirklichkeit und der Wahrheit; sie sind vollkommen wahr, das impliziert, dass sie auch existieren müssen. Über Jahrhunderte stritten Philosophen über drei Variationen dieser Wahrheit:

– universalia sunt ante rem (die Universalbegriffe gibt es vor den materiellen Dingen);

– universalia sunt post rem (die Universalbegriffe werden von den Dingen abgeleitet)

– universalia sunt in re (Universalbegriffe sind wesentlicher Bestandteil der Dinge)

aber immer stand außer Frage: universalia sunt realia (Universalien sind Realität).

„Der große ‚Universalienstreit‘, der fast das ganze Mittelalter erfüllt, geht niemals um den eigentlichen Grundsatz, sondern nur um dessen Formulierungen“, schreibt Egon Friedell in der „Kulturgeschichte der Neuzeit“. Die Geisteshaltung hatte und hat Auswirkungen auf die Lebensform: „Den Stand zu wechseln war in der mittelalterlichen Gesellschaftsordnung fast unmöglich, da die Stände als von Gott geschaffene Realitäten angesehen wurden, wie etwa die einzelnen Gattungen des Tierreichs.“ Gott war demnach nicht nur wirklich, sondern auch wirksam.

Heute gilt: Gott ist tot, die Götter leben. Im Zeitalter des Individualismus betet jeder seinen eigenen, privaten Gott an. Im Zeitalter der Säkularisierung, der Trennung von Staat und Kirche, hat Gott seinen gesellschaftspolitischen Einfluss verloren. Das gilt zumindest für Europa. An die Stelle Gottes ist das Geld getreten. Das gilt für die ganze Welt. Für das Geld gelten alle Attribute, die ursprünglich Gott zugeschrieben wurden: es ist omnipräsent (allgegenwärtig), omnipotent (allmächtig) und sogar omniszient (allwissend).

Gott kann man heute in Zweifel ziehen. Man kann an Gott glauben oder nicht an Gott glauben oder an den Teufel. Man kann Gott und Allah für ein und dasselbe Wesen halten oder für verschiedene. Man kann sich über Gott lustig machen (nur Allah versteht bislang keinen Spaß). Man kann Gott für tot erklären und trotzdem seinen Geboten folgen. Man kann Gott leugnen und gleichzeitig Kunstwerke, die im Namen Gottes geschaffen wurden, verehren. Mit der Aufklärung hat Gott die Toleranz in die Welt gebracht. Oder war es umgekehrt? Hat die Aufklärung Gott Toleranz beigebracht? Die mysteriöse Trinität Gottes wurde aufgelöst in der Liebe Gottes , reduziert auf die für jeden verständliche Formel: Gott = Liebe. Ein Gott der Liebe verzeiht den Menschen ihre Dummheiten und sogar ihre Blödeleien.

Dieser Paradigmenwechsel ist in Folge der Aufklärung möglich geworden. Die „Kritik der reinen Vernunft“, die eine „Metaphysik, die als Wissenschaft wird auftreten können“ begründet hat, wurde vor 242 Jahren publiziert und kann als Fundament der Aufklärung gesehen werden. Unser Zeitgeist wurde möglich, weil Kant die Grenzen der Erkenntnis ausgelotet und die Abgrenzung zum Glauben begründet hat.

Doch Wehe dem, der eine kritische Haltung dem Geld gegenüber einnimmt. Der wird als Ketzer zwar nicht eingesperrt, sondern ausgesperrt. Der wird als Häretiker heute nicht mehr verbrannt, sondern in ein sauerstoffarmes Gebiet verbannt, wo sich sein Feuer nicht entzünden kann. Alles, was der aufgeklärte Europäer heute GOTT gegenüber darf, ist dem Weltbürger dem GELD gegenüber verboten. Es gilt als undenkbar, GELD aus unserer Welt zu verbannen. Es überschreitet jedenfalls die Vorstellungskraft der Menschen, so wie für die Menschen im Mittelalter die Vorstellung undenkbar war, dass da kein GOTT sei. GELD ist heute das einzige Wesen mit universeller Gültigkeit, es ist geistig und materiell gleichzeitig.

Es ist höchste Zeit ein Verständnis von GELD zu entwickeln, das nicht spekulativ ist, sondern als Wissenschaft wird auftreten können!

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Freistädter retten Teichmuscheln!

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Manuela Eibensteiner, Künstlerin und Leiterin der Altstadt-Galerie in Freistadt, kümmert sich auch um die Natur. Sie hat das Artenschutzprojekt „Muscheln – einzigartige Schöpfung“ in die Welt gerufen, um sehr seltene Süßswasser-Muscheln zu retten. Manuela berichtet:

Freistadt liegt am Frauenteich und rundherum liegt Österreich!

Da ich seit Jahren mit Schöpfungswasser aus der Heilquelle Maria Bründl arbeite und begeisterte Fliegenfischerin bin, habe ich das Wasser als Lebenselexier immer im Focus. 2020 wurde bei uns der Frauenteich abgelassen, um einen neue Idee umzusetzen, die nach der Abwahl der Frau Bürgermeisterin nicht mehr umgesetzt wird.

Bei meinen Spaziergängen in den Garten, dieser liegt im Schlosspark, sah ich vermehrt Muscheln und Krebse. Dies war im Sommer 2021 – es war sehr heiß und die Muscheln drohten auszutrocknen. Einige Wochen zuvor war eine Ausstellung von Flussperlenmuscheln vom Land Oberösterreich, die ich interessiert besucht hatte, daher wusste ich um den Artenschutz dieser bedrohten ART.

Ich bekam die notwendige Info, an wen ich mich wenden konnte und so nahm ich Kontakt auf und wurde beauftragt als „Artenschützerin“ die sonst streng geschützten Muscheln entnehmen, dokumentieren, abzumessen, fotografieren und wieder einsetzen zu dürfen.

Unterstützt werde ich da von meinem Mann, der als Fischer bei einem Verein aktiv mitarbeitet, dort wurden ca. 50 Stk. Teichmuscheln „übersiedelt“. Seither übersiedeln wir laufend, bis heute ca. 120 Stück Teichmuscheln, dieser besonderen ART von Lebewesen zurück in den regenerierten Frauenteich.

Diese wunderbare Schöpfung geht Millionen von Jahren in die Urgeschichte zurück, sterben diese Muscheln, so ist das Ökosystem massiv bedroht. Leider stirbt die Dummheit der Menschen nicht aus, einige Muscheln wurden zerstört, in der Hoffnung eine Perle darin zu finden – soooo dummmmmm !!

Der neue Bürgermeister und die Stadtgemeinde wird nun versuchen ein gemeinsames Projekt zum Artenschutz zu initieren, das freut mich sehr, viele Menschen sollten sehen, wie wunderbar diese kleine Schöpfung das ÖKOSYSTEM regeneriert.

Es macht mich stolz und bringt mich zum lachen, wenn jemand zu mir sagt: „Muschelmama, gehst wieder übersiedeln?“ Mit meinem Wassereimer geh ich weiter und bin dankbar für diese Schöpfung! Mein Motto: Achtsam durch die Natur gehen und die Schönheit sehen und handeln.

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Osterputz 2022 – Kein Kunstprojekt

Aufruf zum aktiven Umweltschutz: Mach mit!

Spontan, wo du gerade bist, oder organisiert in einer Gruppe,

am Karsfreitag, 15. April 2022

und Karsamstag, 16. April 2022

Meinungen, Kommentare und Fotos bitte an: office at ethos.at

In Berlin gibt es bereits ein Müll-Museum. Kunst aus Plastikabfällen lässt den Schluss zu, dass Abfall bereits zu einem Bestandteil unserer Kultur geworden ist Nicht immer, denn achtlos weggeworfene Verpackungen oder gar verantwortungslose Müllentsorgung im offenen Meer – das sind Anzeichen von von Kultur-Verfall und Unkultur. Dokumentiert wurden diese Probleme im Film „Plastik Planet“ von Werner Boote. Auch die Künstlerin Karin Hannak hat unter dem Titel „Plastikmüll: Können wir uns das noch leisten?“ ein sozialkritisches Video gedreht.

Weitere Links und Videos

Kein Kunstprojekt ist der Osterputz 2022, organisiert vom Verein Moral 4.0, der sich für Mensch, Natur und eine bessere Politik einsetzt. Das beginnt mit der Aufklärung, dass Achtlosigkeit gegen die Natur genauso schlecht ist wie Respektlosigkeit gegenüber Menschen. Wer für das Gute im Menschen kämpft, muss auch gegen die schlechten Gewohnheiten mancher unserer Mitbürger auftreten. Der Osterputz ist somit auch eine Demonstration gegen Unsitten und Unkultur! Mehr dazu …

DEFINITION: Der österreichische Abfallbegriff des Abfallwirtschaftsgesetzes 2002 (AWG) ist in Anlehnung an die Definition aus der EU-Abfallrahmenrichtlinie wie folgt definiert: „Abfälle sind bewegliche Sachen, deren sich der Besitzer entledigen will oder entledigt hat oder deren Sammlung, Lagerung, Beförderung und Behandlung als Abfall erforderlich ist, um die öffentlichen Interessen nicht zu beeinträchtigen.“

Folgende Menschen und Gruppen haben sich angemeldet

Konstantin Chatziathanassiou (dbö) Wien + Manuela Eibensteiner (Alstadt-Atelier) Freistadt + Thomas Winterbacher (Planetarier) Gschwandt + Mina La Verde, Telfs + kiga Maishofen + Johann Rechberger (Parndorf) + Sigrid Thurnhofer (Wien)

Nicht beteiligt hat sich die Stadt Wien. Sie hat unmittelbar neben dem Müllplatz Favoriten, bei der Endstation der Straßenbahn D, die vermüllteste Grünfläche der Stadt. Das ist kein Problem wie am Donaukanal, wo samstags gerne viele Menschen feiern und nach einer lustigen Nacht „vergessen“ die Überreste ihrer Feier mitzunehmen. Müllvoriten ist ein Dauerproblem, wo offenbar monatelang nie aufgeräumt wird, und im Sommer das Gras die wilde Müllhalde notdürftig überwuchert. Statt ordentlicher Reinigung der Stadt leistet sich die zuständige MA 48 von 2017-2019 Werbeplakate und sonstige PR-Maßahmen um 5,6 Millionen Euro – nach dem Motto: wenn wir die Stadt nicht rein halten können, dann müssen wir den Leuten zumindest einreden, dass sie sauber ist.

Update 1. August 2022 – Mit einem eigenen Plakat hat Favoriten nun reagiert und versucht die Kids über Littering aufzuklären. Die Frage „Welcher Littering-Typ bist du eigentlich“ und ein paar halblustige Cartoons sollen zum Umweltschutz beitragen. Jeder, der Ahnung von Werbung hat, kann sich ausrechnen, wieviel diese Maßnahme kostet. Jeder, der in Favoriten lebt, kann täglich sehen was dieses Plakat gebracht hat: nix! Der Müllhaufen an der Endstation D wächst weiter.

Kommentare und doch einige Kunstrpojekte

Ella Kleedorfer-Egger: Es wird 2x im Jahr bei uns in Traismauer Plastikmüll gesammelt in der Au wo so viele Idioten alles wegwerfen traurig aber wahr. Es werden unterschiedliche Klassen eingeteilt um den Mist einzusammeln wir waren auch schon dabei. So eine Aufklärung war in unserer Jugend gar nicht notwendig, weil wir so erzogen worden sind nichts wegzuwerfen.

DI Alexandra Straub-Kaserer: Hier werden sogar die Kleinsten – im Bild 2-3 jährige Kinder im kiga Maishofen – angehalten, Dinge aufzulesen, die Natur und Umgebung verschmutzen. Ganz gründlich und gewissenhaft haben sie, mit Zange & Handschuhen ausgerüstet, diese Aufgabe gemeistert! Toll, dass Sie dieses Thema bearbeiten – Viel Erfolg bei Ihren Aktionen!

Ronald Heberling über die „Muttergottes der Verzweifelten“: Als ich mit der Erstellung dieses Werkes begann, war es mir wichtig, dies mit einfachsten Dingen, die jedem Menschen ein Begriff sind – Fundgegenstände von der Straße – zu erstellen. Dabei findet man die verrücktesten Dinge, wie z.B. die Getränke dose im „Herzen“ der Madonna. Wenn man genau hinschaut, sieht man zwei Spritzen, die wahrscheinlich beim Gebrauch von Drogen verwendet und dann auf diese Weise „entsorgt“ wurden. 

Mag. Conny Wernitznig: “Es liegt mir fern, päpstlicher als der Papst zu sein, aber manchmal hilft der erhobene Zeigefinger eines Freundes mehr als hunderte Artikel in Medien und Magazinen. Und es ist leicht, andere mit der Begeisterung und dem sinnvollen Engagement für eine lebenswerte Zukunft für Mensch und Tier anzustecken. Plastik ist ein wertvoller, nicht mehr wegzudenkender Werkstoff. Viel zu schade, um ihn sinnlos um Gurken zu wickeln oder daraus Tragetaschen zu machen. Dieser Umwelt-Wahnsinn hat ausgedient!“ Conny Wernitznig hat die Initiative #ichbinsoplastikfrei initiiert. Seit 2014 engagiert sich eine Gruppe Freiwilliger aus der Region Mühlviertler Kernland, ein Bewusstsein für die Problematik zu schaffen und sinnlosen Plastikmüll zu vermeiden.

Sowiedu ist der Name einer Lernwerkstatt für Kinder von 1,5 bis 6 Jahren. Bei dem Projekt „Müllverschwindibus“ haben die Kleinsten gelernt, wie man mit Müll richtig umgeht. Richtig entsorgen ist besser als die Natur zu verletzen.

STICHWORTE: Umweltschutz + Naturschutz + Achtsamkeit + Verantwortung + Verantwortungsbewusstsein + Handlungsethik + Moral 4.0 + Erich Kästner: „Es gibt nichts Gutes, außer: man tut es.“

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Unsere Neutralität steht in Verfassungsrang

Das Buch „Baustelle Parlament“ kann als Nachhilfe für Politiker aller Coleurs genutzt dienen. Für Nationalräte und Bundesräte ebenso wie für Regierungsmitglieder.

Nachhilfe für Bundeskanzler Nehammer hat unser Kandidat 2022 bereits anlässlich seines Amtsantrittes kostenlos gegeben. Nicht versteckt, sondern publiziert und versandt über die Nachrichtenagentur pressetext.

Seine Nachhilfe für Karoline Edtstadler, von der bis dahin kaum ein/e Österreicher/in wusste, dass diese Frau Verfassungsministerin ist, hat unser Kandidat 2022 am Tag der Menschenrechte publiziert:

Nun gibt die Aktivistin Christa Strahlhofer der österreichischen Verteidigungsministerin Klaudia Tanner Nachhilfe in puncto Neutralität mit einem kurzen Auszug aus „Baustelle Parlament. Warum die österreichische Verfassung für das 21. Jahrhundert nicht geeignet ist.“

Siehe auch Rede zur Neutralität auf der dbö-Kundgebung am 12. März 2022 auf dem Ballhausplatz, Wien.

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Plattform Respekt: Wir für alle

Screen Respekt Plus

Der Verein zur Förderung der Plattform RESPEKT (kurz: Förderverein RESPEKT) hat seinen Sitz in Jennersdorf (Burgenland) und ist in ganz Österreich tätig. Die Plattform RESPEKT ist eine unabhängige und überparteiliche Initiative zur Förderung der demokratischen Kultur und Diskussion. Die Mitglieder aus den verschiedensten Bereichen der Gesellschaft verbindet die Leidenschaft für Freiheit, Grundrechte, Vielfalt und Rechtsstaatlichkeit.

Manifest und Ehrenkodex

Wir für alle – Viele mit uns

Wir bestreiten nicht das Vorhandensein von SARS-CoV-2 und der daraus in seltenen Fällen resultierenden schweren Erkrankung COVID-19. Wir bezweifeln die Verhältnismäßigkeit der angewandten und verordneten Maßnahmen, basierend auf der Anzahl positiver Testergebnisse von PCR Tests, die nicht bestimmungsgemäß eingesetzt werden. Wir lehnen entschieden jede Form von Gewalt ab sowie die Instrumentalisierung der Corona-Krise für partikuläre Interessen.

Unsere Forderungen

Wir fordern die Aufhebung der durch die Corona-Verordnungen entstandenen Einschränkungen unserer Rechte und den vollständigen Ausgleich der dadurch verursachten Schäden sowie die Wahrung unserer Grundrechte laut unserer Verfassung.

Jede Einschränkung von Grundrechten bedarf der demokratischen Legitimation. Wir haben die Entscheidungsträger aufgefordert, den Bürgerinnen und Bürgern wissenschaftliche, evidenzbasierte Entscheidungsgrundlagen offenzulegen und einen Plan für die Wiederherstellung der gesellschaftlichen, wirtschaftlichen, politischen und kulturellen Handlungsfähigkeit der Bürgerinnen und Bürger vorzulegen.

Unser Informationsangebot

Eine ausgewogene Berichterstattung durch die öffentlich-rechtlichen Medien ist unerlässlich für den Erhalt der Demokratie. Statt investigativ zu recherchieren und der Vielfalt der kritischen Stimmen Raum zu geben, sind die Leitmedien dem Corona-Narrativ der Regierung weitgehend gefolgt. Sie haben damit ihre Aufgabe der unabhängigen Berichterstattung im Sinne einer vierten Säule der Demokratie nicht erfüllt. Wir versuchen daher, der Bevölkerung die Möglichkeit zu geben, sich diese fehlende ausgewogene Information über unsere Homepage und dort verlinkte Informationsquellen zu beschaffen.

So wird RESPEKT im Ehren-Kodex buchstabiert: Respekt + Ehrlichkeit + Selbstbestimmung + Pazifismus + Ethik + Kultur + Transparenz

Weitere Manifeste

Alten-Manifest

Ärztliches Manifest D-A-CH-L

Pädagog*innen-Manifest

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Long Covid Demenz

Bert Ehgartner ICI

Ein Kommentar des Dokumentarfilmers Bert Ehgartner

26. März 2022 – Dass die Covid-Inzidenzen derzeit so hoch sind, sei ein klarer Beleg, dass die Beschränkungen zu früh aufgehoben worden sind. Die üblichen Experten mahnen zur Vorsicht, das klingt ja immer gut. Sie fordern eine Rückkehr zur Maskenpflicht, und sie haben sich weitgehend durchgesetzt. Extremisten wie die Wiener Patientenanwältin Pilz wettern auch noch gegen die erst kürzlich erfolgte Maskenbefreiung während des Schulunterrichts. Viele dieser Leute sind gefangen im Panikmodus, als hätten sie überrascht raus gefunden, dass sie (ja sie selbst) sterblich sind. Nun haben sie eine regelrechte Todesangst vor Kindern und denken bei jedem Hüsteln in der Umgebung, das sei jetzt der Sensenmann. Wenn sie in Zug oder U-Bahn jemand sehen mit schlampig aufgesetzter Maske, drohen sie mit der Polizei.

Update 13.10.2022: Inzidenz 1056 – Kommentar auf fischundfleisch

Etwa ein Fünftel der Bevölkerung ist psychisch krank, leidet an Long Covid Demenz, braucht dringend Entängstigung. Als einzige mögliche Therapie für diesen Typus Mensch erscheint mir eine Zeit-im-Bild oder Tagesschau-Überdosis von guten Nachrichten. Talk-Shows voll mit lustigen, sympathischen Entwarnern, mediales Verbot für Lauterbach, Van Laer, Dahmen oder Rendi-Wagner.

Alle anderen europäischen Länder haben das weitgehend geschafft. Ö + D stecken fest. Besonders fest steckt Wien, das sich bisher gegen alle Öffnungen gewehrt hat – und nun trotzdem das AKH sperren muss: Die ganzen strengen Regeln haben nichts genützt: die Personalnot führt nun dazu, dass Operationen nur noch bei medizinischen Notfällen durchgeführt werden.

Ja, sehr viele Menschen sind derzeit im Krankenstand. Die meisten davon mit Omicron-Diagnose. Dass Wien mehr PCR-Tests durchführt als ganz Deutschland und sich die verantwortlichen Politiker auf diese Leistung auch noch ganz viel einbilden, hat nicht eben dazu beigetragen, dass sich die Lage entspannt.

In Schweden, wo 100 mal weniger getestet wird, als in Österreich, sind die Tests vorwiegend auf die kritischen Bereiche beschränkt, z.B. Alten- und Pflegeheime. Und obwohl in den Spitälern natürlich getestet wird bei jeder Aufnahme, liegen in Schweden weniger Covid-Kranke auf den Intensivstationen als in D oder Ö.

Dass die Covid-Panik-Fraktion nicht auf Sachargumente reagiert, hat sie leider vielfach bewiesen. Wie bekommen wir die Vernunft zurück? Das wird die Herausforderung des Jahres.

Ergänzung: Am 2. März 2022 publizierte Bert Ehgartner auf FB einen Twitter-Dialog mit der Wiener Patientenanwältin Sigrid Pilz:

Pilz: Ein Bekannter, sportlich, fit, Mitte 50 berichtet: Die 1.Infektion kam nach der 2.Impfung. Vermeintlich mild verlaufen. Bei leichtem Sport fehlten plötzlich aber alle Kräfte. Nach der 3.Impfung kam die 2.Infektion. Jetzt muss er aufwärts schon im 1.Stock lange rasten und keuchen.

Ehgartner: Sag bloß, sogar bei Ihnen klingelt’s langsam.

Pilz: Ohne Impfung wäre er möglicherweise bereits tot.

Ergänzung am 24. Mai 2022 via fb: Jetzt dürfen wir also vorübergehend die FFP-2 Masken in Supermarkt und Öffis ablegen. Als letztes Land weltweit. Damit wir nicht übermütig werden, fügte Minister Rauch gleich hinzu, dass die Maskenpflicht im Herbst „sicher wieder kommt“. Die allgemeine Impfpflicht, die unsere Regierung – als einziger Staat Europas – beschlossen hat, ist derzeit zwar ausgesetzt, auch hier kann sich im Herbst aber alles drehen.

In D hat Minister Lauterbach die Evaluierung der Corona-Maßnahmen „wegen ungenügender Datenlage“ abgesagt. In Ö redet nicht mal jemand davon. Denn hier hat von vorn herein niemand ernsthaft angenommen, dass wir jemals Evaluierungs-taugliche Daten hatten. Und das, was von den Behörden geliefert und bei den Pressekonferenzen vorgezeigt wurde, verstecken sie mittlerweile wie Falschgeld. Vernunft wird bei unseren Politikern nur dann zugeschaltet, wenn es um die eigenen finanziellen und karriere-technischen Vorteile geht. Für den Rest reichen Meinungsumfragen, Klubzwang und Arroganz.

Weitere Infos, Analysen und Kommentare siehe: ehgartner.blogspot.com

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VideoS

NR-WAHL 2024: VORZUGSSTIMME für THURNHOFER

24. März 2022 – Die Generation Internet konsumiert und produziert immer mehr VideoS – mit S wie Selfies! Unser Kandidat 2022 schaut daneben wohl alt aus. Nun, er hat am 11. März seinen 59. Geburtstag gefeiert und in seiner Jugend galten 60-jährige Menschen als alt. Was viele nicht wissen, er war unter den österreichischen Web-TV- Pionieren, als er 1999 als Chefredakteur der Nachrichtenagentur pressetext,com eine der ersten live-Übertragungen im Internet moderierte. Für alle Fans, die Hubert Thurnhofer gerne vor laufender Kamera sehen wollen, hier der Link zu seinem youtube-Channel. 

Ergänzung 15. Juni 2022 – In nur zwei Monaten hat die beste tiktok-Managerin des Landes, Helenna Jouja, unseren Kandidat 2022 zum tiktok-Star gemacht. Den Durchbruch mit über 100.000 Views brachte die Message „Ein guter Kandidat arbeitet voller Konzentration für Österreich„. Die Jugend ist begeistert und das direkte Duell mit VdB hat HTH (Hubert Thurnhofer) auf tiktok bereits gewonnen. Legendär: Unser Kandidat 2022 zitiert das Buch von VdB am 24. Mai, das Herbert Kickl einen Tag später im Interview mit SN übernommen hat.

Latest Video

Rede gegen Krieg und Faschismus, am 20. August 2022 auf dem Albertinaplatz bei einer Kundgebung des Freiland Magazins.

Unser Kandidat 2022 sieht rot

Osterputz und Naturschutz

Unser Kandidat redet nicht viel, sondern handelt, wo immer es erforderlich ist.

Unser Kandidat 2022 antwortet der Stimme des Volks, Christa Strahlhofer

Warum willst du Bundespräsident werden? Das ist ja eine Mission Impssible!

Wie willst du Bundespräsident werden? Dich kennt doch niemand!

Wie kannst du Bundespräsident werden? Du hast ja keine Erfahrung als Politiker!

Hintergrundgespräch mit Christa Strahlhofer am 15.4.2022 (Regie: Helenna Jouja Produktion: Diana Wiedra, Musik (Gitarre und Gesang) Edi Fenzl)

Appell an die Regierung zum Tag der Menschenrechte am 10. Dezember 2021

Vor 73 Jahren, am 10. Dezember 1948, wurde von der UNO die Deklaration der Menschenrechte beschlossen. Heute, am Tag der Menschenrechte, erinnert unser Kandidat 2022 an Artikel 1: „Alle Menschen sind frei und an Würde und Rechten gleich geboren. Sie sind mit Vernunft und Gewissen begabt und sollen einander im Geist der Brüderlichkeit begegnen.“ Weiters erklärt Hubert Thurnhofer, der 2022 als unabhängiger Kandidat bei der Wahl des österreichischen Bundespräsidenten antreten wird: „Die Menschenrechte sind das wichtigste und beste Dokument, das die Menschheit im 20. Jahrhundert zustande gebracht hat“, und appelliert an die Regierungspolitiker: „Bitte lernt diesen Artikel auswendig und wendet ihn in der täglichen politischen Praxis an.“ Im Gegensatz dazu ist es erforderlich, die österreichische Verfassung grundlegend zu erneuern. Hundert Verfassungsbrüche infolge der Corona-Politik, aber auch Jausenbrotverfassungsjudikatur (Beschäftigung mit hunderten Einzelfällen, statt mit den Grundlagen der Verfassung) sind kein Beitrag für eine strukturell bessere Demokratie.

Österreichs Neutralität steht in Verfassungsrang. Christa Strahlhofer liest aus „Baustelle Parlament“, 28.3.2022

Hubert Thurnhofer präsentiert sein Programm am 26. Juli 2022 in Koppl bei Salzburg

Weitere Videos siehe Artikel „Kunst als politisches Statement

Hintergrundgespräch auf FriedensTV über „Baustelle Parlament. Warum die österreichische Verfassung für das 21. Jahrhundert nicht geeignet ist“.

Lesung aus „Baustelle Parlament“ im Rahmen einer Veranstaltung von Anima Incognita.

„Lesung aus „Moral 4.0“ im Rahmen einer Veranstaltung von Anima Incognita.

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Wolferl Ambros: Glückwunsch zum 70er!

Wolfgang Ambros 800

„Du bist wia de Wintasunn!“ – eine Hommage von von Wolfgang Mikula

19. März 2022 – Irgendwann, im Jahre 1971, es gab damals schon den damals legendären Jugend- und Musiksender Ö3 mit dem damals jungen Rudi Klausnitzer und einigen Anderen wie auch André Heller, meine um ein Jahr jüngere Schwester und ich waren 17 resp. 18, schallte aus dem Radio der Song: DA HOFA WOARS! Ungläubig, mit weit aufgerissenen Ohren lauschten wir diesem seltsamen Text und dieser wahnsinnig rotzigen Dialektstimme eines 19jährigen Niederösterreichers, der damit wie ein Komet ins österreichische Musik-Universum hineinschoss! Danke! WOLFGANG AMBROS war am Firmament erschienen und fortan sollte er auch dort bleiben, wie ein hell leuchtender Fixstern im Himmel des damit entstandenen AUSTROPOP. Heute wird da WOIFAL, wie man ihn hierzulande liebevoll nennt 70 Jahre alt! Kaum zu glauben, aber wahr.

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Jüngst ist auch eine Biographie von ihm erschienen, mit dem Titel „A Mensch mecht i bleibm. in der man sehr viele und interessante Anekdoten und sehr viel ehrlich Berührendes aus seinem Leben und über seine Person lesen kann. Denn, wenn Wolferl Ambros eines mit Sicherheit war:Er war und ist ein Kerl, ein Mann, ein Mensch, ein Musiker und ein großer Star, der immer sehr geradeheraus lebte, der seine Depressionen in seinen Liedern ungeniert zeigte – es sind auch mithin die Besten, die er geschrieben hat – der sich auch für niemanden verbog und der eine Emotionalität erkennen ließ, die mit den begnadeten Grantlern, die Wien schon immer beherbergte, auf Augenhöhe daherkam.

Ich habe mir gestern Nacht eine Compilation der besten seiner Lieder durchgehört und ich habe festgestellt, dass es ja nicht nur die Texte sind, die ihn so einzigartig und unvergleichlich machen, sondern dass auch die musikalischen Arrangements der ganzen Nummern aus dem Beginn der 70er Jahre, zeitlos genial und wunderbar eingängig sind, mit einer ganz großen Bandbreite an musikalsicher Vielfalt.

FRANK ZAPPA, THE CREAM, THE YARDBIRDS gehörten zu den prägenden Einflüssen aus der damaligen englischsprachigen Musik und mit Sicherheit auch der Einfluß von BOB DYLAN. WOIFAL ANBROS schaffte es mit seinen Liedern und Texten, immer sehr volksnah zu bleiben, er wurde ganz besonders von einfachen Menschen im Land verehrt wie ein kleiner Gott! Ein NESTROY der Arbeiterklasse. Einer seiner besten Freunde, der schon seit langem verstorbene GEORG DANZER, sang immer wieder gemeinsame Songs mit ihm, zusammen waren die Beiden ein Hit und auch mit André Heller verband ihn einiges, was gut, schön und wichtig war!

Er war auch immer politisch, doch ließ er sich nie vom linksideologischen Mainstream der Moralischen gänzlich vereinnahmen, obwohl er in vielen Liedern sein Mitgefühl mit den Deklassierten dieser Erde zum Ausdruck brachte, aber eben auf seine, ihm eigene Art einer politischen Empathie, die weit von irgendeiner ideologischen Ausleierung entfernt war. Wenn AMBROS was sagte und zu etwas Stellung bezog, so war das in allererster Linie zutiefst menschlich.

Heute haben die Wege und Fährnisse des Lebens auch tiefe Spuren in seinem Gesicht hinterlassen, auch seine Stimme und die Musik sind nicht mehr das, was ihn in seinen Jugendjahren auszeichnete. Deshalb empfehle ich all jenen, die sich nun vielleicht für Lieder von WOLFGANG AMBROS zu interessieren beginnen, UNBEDINGT DIE FRÜHEN ORIGINALVERSIONEN anzuhören und nicht irgendwelche Aufnahmen aus späteren Konzerten oder aus den letzten Jahren, denn eines ist schon klar: Den echten, den geilen, den puren WOLFI AMBROS bekommt man NUR in den Originalliedern, die von Anfang 1971 und in den Jahren danach von ihm und JOESI PROKOPETZ gemeinsam produziert wurden.

Ich empfehle hier nur eine kurze Playlist: Da Hofa woars. Es lebe der Zentralfriedhof. In da Kinettn. Du bist wia de Wintasunn. Außerdem zwei Duette, eines ist „Zwa wia mia“ gemeinsam mir GEORG DANZER und „Fia imma jung“ mit ANDRÉ HELLER.

Ich wünsch dem Woifal einen imma gführign Schnee, sowohl in die Berg als auch auf der Piste des Lebens! HERZLICHEN GLÜCKWUNSCH ZUM 70. GEBURTSTAG, WOLFGANG AMBROS, die Nr.1 vom Wienawoid.

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