Stichpunkt: Für eine Gesellschaft mit Kultur

Stichpunkt 800

Pünktlich am 1. September 2022 ist die erste Ausgabe des „Stichpunkt Magazin“ erschienen. Das Programm der Zeitschrift, die im Verlag ars vobiscum erscheint, ist gleichzeitig Plädoyer: „Für eine Gesellschaft mit Kultur„. In der ersten Ausgabe findet sich ein Interview mit dem Präsidentschaftskandidaten Hubert Thurnhofer, das auch im e-paper abrufbar ist. 

„Mit dem ‚Stichpunkt Magazin‘ gibt es nun ein Medium, welches den gesamtgesellschaftlichen Dialog fördern und bewusst Lösungsräume anbieten möchte, sowie gesellschaftliche und politische Themen mit künstlerischen und kulturellen Inhalten verbindet. Das Mitmenschliche in den Vordergrund stellt und die sich im Laufe der Zeit gebildeten gesellschaftlichen Blasen öffnen, oder zumindest ‚anstechen‘ will“, schreibt Herausgeber Thomas Stimmel und zitiert im Editorial das tief philosophische Gedicht von Erich Kästner: „Es gibt nichts Gutes, außer man tut es“.

Unser Kandidat 2022 konnte die Hürde von 6.000 Unterstützungserklärungen nicht überwinden und kann daher nicht zur Wahl am 9. Oktober antreten. Thurnhofer wollte in der Präsidentschaftskanzlei das Ideenreich Österreich etablieren. Doch mit den Kandidaten VdB und Rosenkranz wird Österreich bleiben was es ist: ein Skandalreich. Dazu passt die Wiener Variation auf das Bonmot von Kästner: „Es gibt nichts Schlechtes, außer man mächt es.“

Das Interview im „Stichpunkt Magazin“ beantwortet viele grundsätzliche Fragen, die weiterhin aktuell sind. Auszüge aus dem Interview:

„Der Bundespräsident muss psychisch und physisch imstande sein, den herrschenden Parteien im Lande Paroli zu bieten. Er muss imstande sein, die Ursachen unserer Probleme zu erkennen und die Lösungsansätze aus allen Bereichen der Bevölkerung zu reflektieren und eine offene Diskussion darüber zu moderieren. Er muss dafür sorgen, dass überhaupt wieder demokratische Diskussionen statt finden. Er muss den Parteien klar machen, dass deren Interessen schon längst nicht mehr die Interessen des Volkes sind, und er muss diese Parteien in ihre Schranken weisen, wenn sie das Land als Selbstbedienungsladen betrachten.“

„Die Gleichschaltung der Medien infolge der Corona-Herrschaft setzt sich bei dem Thema Russland-Ukraine-Krieg fort. Medien sind zu Hofberichterstattern und Trägern ihrer jeweiligen Regierungspropaganda degradiert. Meine wichtigsten philosophischen Studien waren die Kritiken von Kant und die Sprachphilosophie Wittgensteins. Im Verein mit ‚Formen der Macht‘ von Bertrand Russell verfüge ich vermutlich über ein Sensorium, gegen Propaganda resistent zu sein und die Fähigkeit, in jedem politischen Konflikt eigenständige Urteile zu fällen. Ulrike Guerot sagte, es gebe nicht ‚einen Krieg‘ sondern mindestens vier Kriege an einem Schauplatz: einen russischen Angriffskrieg, einen ukrainischen Bürgerkrieg, einen Informationskrieg (Propagandakrieg) und einen Stellvertreterkrieg. Ich würde noch ergänzen: einen massiven, alles durchdringenden Wirtschaftskrieg. Dieser Aspekt führt über Ukraine-Russland hinaus, denn er führt zur Frage, ob wir uns bereits im Dritten Weltkrieg befinden.“

„Die Corona-Herrschaft hat gezeigt, wie leicht und schnell eine Gleichschaltung der Medien und in ihrem Gefolge eines Großteils der Bevölkerung durchgezogen werden kann. Die Parteien sind zur ideologiefreien Zonen geworden, in denen die jeweiligen Mitglieder nur noch ihre Partei = Partikular-Interessen vertreten, und schon lange nicht mehr die Interessen der Gemeinschaft = Polis. Parteiführer kämpfen nicht mehr für eine Idee, die sie zu einer Ideologie ausbauen, sondern nur noch für die Erhaltung ihrer Pfründe.“

Weiterlesen

Rückblick: WIR GEGENEINANDER

2021 Silvester

Update 12. Februar 2024: Ernst Prossinger, Christine und Klaus Hinteregger haben für den Verein „Wir miteinander“ eine Homepage erstellt. Unternehmer können sich eintragen unter „Initiativen“ oder unter „Marktplatz“: Hier können sich Firmen unentgeltlich platzieren und präsentieren Bei Bedarf können Inhalte auch nur im internen Mitgliederbereich verbleiben Jedes Mitglied kann selber freischalten, was gesehen wird und was nicht Die Zulassung zur Homepage erfolgt nur nach Prüfung durch die Administratoren, denn das Netz soll nur bekannten Personen offenstehen Kontakte können gefiltert werden Kontakte können auch auf den Merkzettel gelegt werden und damit ein eigenes Netzwerk zusammengestellt werden

1. September 2022 – Es steht fest: Unser Kandidat 2022, Hubert Thurnhofer, hat die notwendigen Unterstützungserklärungen, um bei der Wahl des Bundespräsidenten am 9. Oktober teilnehmen zu können, nicht erreicht.

Anfang Mai erhielt unser Kandidat 2022 die Information über einen Zukunfts-Workshop in Goldegg, worüber ethos.at umgehend berichtet hat. Das Thema Bundespräsidentenwahl war bei diesem Workshop eines von dutzenden, deshalb hat unser Kandidat 2022 daran nicht teilgenommen, weil er sich nicht mit allgemeinen Fragen der Selbstfindung beschäftigen wollte, während er sich dafür engagierte, dass die Menschen die einmalige Chance dieser Wahl für die Zukunft Österreichs erkennen. Aufgrund schleppender Rückläufe an Unterstützungserklärungen sandte unser Kandidat 2022 Appelle an verschiedene Gruppen der Zivilgesellschaft, auch an den Initiator von WIR MITEINANDER, Ernst Prossinger. Hier die ungekürzte Korrespondenz.

22. August 2022

Lieber Ernst,

wann beginnt WIR MITEINANDER miteinander zu beraten, wer der best qualifiziert Kandidat für das Amt des Bundespräsidenten ist?

Will WIR MITEINANDER untätig das VdB-Wahlspektakel erste Reihe fußfrei mitverfolgen und nix tun, weil „eh schon alles klar ist“, oder hat WIR MITEINANDER die Fähigkeit, JETZT zu prüfen, wer die Herausforderungen der kommenden Jahre an der Spitze unseres Staates wirklich bewältigen kann?

Herzlichst, Hubert

Lieber Hubert,

herzlichen Dank für deinen Einsatz bezüglich Bundespräsidentenwahl.

Wie du weißt ist Wirmiteinander eine Vernetzungsplattform von den Initiativen Österreich. Wir stellen den Raum für Vernetzung zur Verfügung. D.h. Es liegt an jeder einzelnen Initiative ein Thema aufzugreifen und mit anderen zu entwickeln und/oder durchzuführen. WIr unterstützen gerne die Aktionen beim werden oder durchführen. Nehmen aber keine Position ein, wer der/die beste Kandidatin ist oder sein wird.

So wie ich es sehe wissen alle Initiativen über die bevorstehende Präsidentschaftskandidatur von allen „alternativen“ Kandidaten Bescheid. Das Thema geht täglich mehrmals durch alle Medien und sollte nun bei jeden angekommen sein.

Wie du auch wahrscheinlich weißt, gab es vorab ein sogenanntes Voting dass sich mehrere Kandidaten gestellt haben. So viel ich weiß verlief sich dieses Voting im Sand, denn alle Kandidaten sind weiterhin beim sammeln der Unterschriften für die Unterstützungserklärung.

Auch weiß ich dass viele Initiativen den einen oder anderen Kandidaten sowieso schon unterstützen.

Ich denke auch dass sich die vielen Initiativen im Vorfeld kaum auf einen Kandidaten einigen werden. Zu groß ist die Spannbreite der Ausrichtung der Initiativen!

Abgesehen davon ist ein Ausrichten von mehr als 80 Initiativen mit denen ich Kontakt habe, ein für mich nicht organisierbares Unterfangen.

Vereinzelt werde ich darauf angehalten die Initiativen gemeinsam auszurichten, so wie auch deine Anfrage angekommen ist.

Meine Antwort darauf ist folgende:

Da sich im Vorfeld nur wenige für die BP-Wahl qualifizieren (genügend Unterschriften sammeln) werden, ergibt sich daraus sowieso schon eine Vorauswahl. Demnach wird sich auch nur ein Alternativer Kandidat zur Stichwahl qualifizieren. Und dann finde ich es Vernünftig unser aller Stimmen einzusetzen um diesen so gut wie möglich zu pushen.

So gerne ich Visionäre und ambitionierte Kandidaten unterstützen möchte, so habe ich auch die Bedenken wenn dieser mögliche BP keinen Rückhalt von politisch erfahrenen Menschen hat, auch eine neue BESSERE Regierung und damit eine gute Zukunft nur sehr schwer zu verwirklichen ist. D.h. Der/die Kandidatin von uns soll politisch erfahren und populär sein, um visionäre Menschen mit einer starken Wertehaltung in die Politik zu bringen.

Sehr viele gibt es meiner Meinung nicht die diesen Kriterien für einen BP NEU entsprechen. Dies ist meine persönliche Meinung die ich auf deine Frage somit weitergebe. Vielleicht haben die anderen eine andere Sicht und/oder Idee?

Natürlich unterstütze ich persönlich jegliche Initiative um gemeinsam vorwärts zu kommen. Wenn du hier etwas initiieren möchtest freue ich mich dies an die Initiativen weiter zu geben. Ich freue mich wenn wir in dieser Frage  weiterhin im Kontakt bleiben. Vielleicht ist eine große Überraschung in Form eines Impulses für einen besseren Kandidat von uns doch noch auf irgendeine Art möglich!?!?

Mit besten Grüßen

Ernst Prossinger, WIR MITEINANDER

Ein Appell zur geistigen Öffnung

Lieber Ernst,

vielen Dank für Deine ausführliche und durchaus plausible Antwort. Das ist mehr, als man heute voraussetzen darf, denn die allgemein grassierende Verantwortungslosigkeit beginnt mit der Antwortungslosigkeit – „ich krieg ja so viele Mails“ eine von 1000 Ausreden, um etwas nicht zu tun anstatt etwas zu tun. Und sei es nur eine Mail zu beantworten. In dem Sinne nochmals: Danke, dass Du Dich von der Masse abhebst.

Inhaltlich jedoch muss ich feststellen, dass Du die Präambel von WIR MITEINANDER selbst nicht verinnerlicht hast, in der es heißt:

„Um aus der Verschiebung unserer BÜRGERLICHEN WERTE herauszukommen, braucht es einen substanziellen Neuaufbau und eine Neuausrichtung des Wertedenkens in der Gesellschaft, wie in der Präambel beschrieben! … Was die Menschen bräuchten, ist ein gemeinsamer Weg mit Schulterschluss für eine gesunde, nahrhafte Zukunft, in der WIR als Wertegemeinschaft, in einem Staat, dessen die OBERSTE PRÄMISSE, DIE FREIHEIT der ÖsterreicherInnen (= Demokratie), zugrunde liegt, wieder LEBEN können!“

Meine Vision für das Amt des Bundespräsidenten besteht darin, die Präsidentschaftskanzlei zum Ideenreich Österreich (ich verwende bewusst nicht den Begriff „Think Tank“) umzubauen. Damit habe ich schon auf meiner Kandidatur-Seite ethos.at begonnen, siehe u.a. WIR MITEINANDER Diese Vision inkludiert, dass ich den guten Ideen unseres Landes meine Stimme geben will. Denn die guten Ideen kommen schon lange nicht mehr aus den etablierten Parteien, sondern aus der Zivilgesellschaft bzw APO.

Als Medienprofi weiß ich, dass die gleichgeschalteten Medien über innovative Lösungen nicht berichten, oder diese sogar unterdrücken. Beispiel ORF, gegen den ich eine Einstweilige Verfügung beantragt habe. Siehe Dokumentation unter folgendem Link: EV gegen ORF „wegen Unzulässigkeit zurückzuweisen“

Aufgrund dieser Erkenntnisse ist folgende Erläuterung höchst bedenklich: „Da sich im Vorfeld nur wenige für die BP-Wahl qualifizieren (genügend Unterschriften sammeln) werden, ergibt sich daraus sowieso schon eine Vorauswahl. Demnach wird sich auch nur ein Alternativer Kandidat zur Stichwahl qualifizieren.“ Du beweist damit, dass Du Dich mental innerhalb der Schablonen und Muster bewegst, die WIR MITEINANDER überwinden wollte!

– Die herrschenden Parteien und „Erfinder“ des BPräsidentenWG haben die Hürden von 6.000 Unterstützungserklärungen so hoch gelegt, dass unabhängige Kandidaten schon von vornherein geringere Chancen haben als Parteikandidaten. Das ist keine demokratische Entscheidung, sondern ein Willkürakt der herrschenden Parteien. Chancengleichheit wurde somit schon vom Gesetz verhindert.

– Dutzende Details im BPräsidentenWG wurden nur mit dem Ziel geschaffen, um weitere Hürden und Stolpersteine einzubauen (siehe: 5 Schritte zur Unterstützungserklärung)

– „nur ein alternativer Kandidat wird sich qualifizieren“ – Das ist Fatalismus und Schablonen-Denken!! Das Muster: Ein Krone-Kommentator als „unabhängiger“ Kandidat lässt sich von Richman in der SonntagsKrone (1 Million Auflage) ein 3-Seiten Inserat mit seiner Unterstützungserklärung finanzieren. Wer hat wohl die besseren Chancen? Boulevardzeitung + Richman + Promi-Kommentator (also die Systemerhalter), oder ein Philosoph und Unternehmer (Systemkritiker), der in 300 Artikeln auf ethos.at offengelegt hat, was er denkt, sagt, tut und plant – die aber von den meisten anderen Systemkritikern ignoriert und von den Massenmedien systematisch unterdrückt werden?

„Ein gemeinsamer Weg mit Schulterschluss für eine gesunde, nahrhafte Zukunft“ wurde leider bei der BP-Wahl nicht eingeschlagen. Beim Goldegg-Meeting am 22. Mai wäre es möglich gewesen, Vorbereitungen zu treffen, um diese Tür, die sich einmal in sechs Jahren öffnet, „gemeinsam“ zu durchschreiten. Das Thema wurde schlicht und ergreifend verschlafen, die CHANCE, mit EINEM garantiert unabhängigen Kandidaten den Graswurzelbewegungen eine Stimme an der Spitze des Staates zu geben, wurde offensichtlich nicht gesehen.

Viele der vorherrschenden Denk- und Verhaltensmuster sind nicht nur undemokratisch, sondern antidemokratisch. WIR MITEINANDER ist leider auf halbem Wege stehen geblieben und somit immer noch Teil des undemokratischen Systems. Das undemokratische System besteht darin, dass sich bei der BP-Wahl durchsetzt, wer in den herrschenden Organisationen vernetzt ist, oder wer Zugang zu öffentlichen oder privaten Finanzmitteln hat.

Die Vernetzung ist aus meiner Sicht einer der Grundwerte des 21. Jahrhunderts. Vernetzung als Freunderlwirtschaft hat sich in den herrschenden Kreisen bestens etabliert. Vernetzung als System der offenen, freundschaftlichen gegenseitigen Unterstützung hunderter Organisationen der Zivilgesellschaft haben WIR MITEINANDER leider noch nicht gelernt. Ich selbst muss mir eingestehen, in diesem Punkt versagt zu haben.

Ich hoffe, dass ich mit dieser Reflexion einen kleinen Beitrag zur geistigen Öffnung leisten konnte.

Herzlichst, Hubert Thurnhofer

Weiterlesen

Selbstbestimmtes Österreich

Screen Selbstbestimmtes Ö

1. September 2022 – Nach einer intensiven Vorbereitungsphase hat sich im Sommer die politisch-soziale Initiative „Selbstbestimmtes Österreich“ gegründet. Wir treten an, um in der nächsten Periode eine demokratische, soziale und ökologische Opposition zu entwickeln, die die Politik des herrschenden Regimes herausfordert.

Österreichs Politik folgt seit langem einer neoliberalen Ausrichtung. Vertreten werden die Interessen der USA, der EU und großer Konzerne, zu Lasten der breiten Bevölkerung. Die Weigerung der herrschenden Eliten, den Interessen der breiten Bevölkerung zu entsprechen und von ihren Angriffen auf diese abzulassen, führte zu zunehmender Kritik der Mehrheit an den politisch-medial vermittelten Positionen der Eliten. Die Herrschenden reagieren, wie ihre Politik gegen Corona und zuvor schon die Anti-Terror-Gesetzgebung zeigen, mit dem autoritären Umbau des Staates.

Derzeit gibt es keine parlamentarische Opposition, die den Bruch mit dem Regime anvisiert. Es braucht daher eine demokratische, soziale und ökologische Kraft, die sich den Interessen der Herrschenden entschieden entgegenstellt und den sozialen und demokratischen Protest in einem politischen Projekt für die Volkssouveränität bündelt. Das beinhaltet die Verfügung über die Wirtschaft und Politik im Sinne der Mehrheit.

Unmittelbar bedeutet das den Kampf für die Herstellung der verfassungsmäßigen Neutralität, ein Ende der Sanktionen und Friede mit Russland – auch um den Teuerungen entgegenzuwirken.

Der Initiator für ein selbstbestimmtes Österreich ist Wilhelm Langthaler.

Gründungserklärung

Weiterlesen

Herbert Friesacher: 10 Punkte, die einen würdigen Kandidaten auszeichnen

Friesacher Familie

Wer ist der beste Kandidat? Was zeichnet HTH (Hubert Thurnhofer) als würdigen Präsidentschaftskandidaten aus? Herbert Friesacher hat sie zusammengefasst: 10 Punkte, die seine Befähigung untermauern und wofür er steht:

1. Hubert Thurnhofer ist „Friedensbotschafter“, er wurde als solcher von UPF ausgezeichnet.

Friedensarbeit soll auf Basis und Wahrung der österreichischen Neutralität erfolgen.

2. Menschenrechte, Menschenwürde, Religionsfreiheit sind zu wahren im Sinne Artikel 1 der UNO-Menschenrechtsdeklaration: „Alle Menschen sind frei und gleich an Würde und Rechten geboren. Sie sind mit Vernunft und Gewissen begabt und sollen einander im Geist der Brüderlichkeit begegnen.“

3. Für Soziale Gerechtigkeit, sozialer Ausgleich als Basis für ein funktionierendes Gemeinwesen. Soziale Arbeit muss höher bewertet werden als das asoziale Geschäftemacherei in der Finanzindustrie, die sich als Irrealwirtschaft von der Realwirtschaft weitgehend gelöst hat.

4. Engagement für Erneuerung der Demokratie auf Basis einer neuen schlanken Verfassung (das steht so im KURIER, Ausgabe 21.8.22) Bürokratie-Abbau durch Reduktion „Kahlschlag im Paragrafendschungel“.

5. Offener Diskurs in allen Bereichen der Gesellschaft muss wieder möglich werden. Diffamierung kritischer Meinungen (sogar in der Wissenschaft!) muss ein Ende finden. Das Prinzip der Transparenz soll unsere Politik und Demokratie wiederbeleben. Idee zur Umsetzung von Transparenz: Jury, die jährlich neu besetzt wird, entscheidet über Vergabe öffentlicher Ausschreibungen.

6. Neubelebung von Grundwerten für Österreich und Europa für das 21.Jahrhundert. Moralitätsprinzip als Ergänzung zum Legalitätsprinzip. (Familienwerte, Freiheit, Gerechtigkeit)

Thurnhofer spricht von den 5 goldenen V für Menschen und Gesellschaft: Verantwortung, Vertrauen, Vernetzung, Veränderung und Verzeihen.

7. „IDEENREICH ÖSTERREICH“ – es geht nicht nur um die Person des Bundespräsidenten, sondern um die bislang ungenutzten Möglichkeiten der Präsidentschaftskanzlei, die zum „Ideenreich Österreich“ aufgebaut werden soll. Hier sollen alle konstruktiven Ideen ein Diskussionsforum finden, der Präsident und seine Mitarbeiter können als Moderatoren mitwirken. („Bundespräsident und die Verwaltung sind leider zu einen ideenlosen Apparat verkommen“, sagt Thurnhofer)

8. Der Präsident ist die Stimme des Volkes. Die Position ermöglicht ihm, Ideen in die Medien zu bringen, die bislang ignoriert oder sogar systematisch unterdrückt wurden.

9. Thurnhofer steht für Resilienz und Resistenz – er leistet den herrschenden Parteien Widerstand und ist fähig, auf die Übergänge zu achten, so dass nicht die Ärmsten bei Veränderungsprozessen unter die Räder kommen. Er ist Unternehmer aus Überzeugung (Mitbegründer der Nachrichtenagentur pressetext, Gründer und Leiter des Kunstraums in den Ringstrassen Galerien) und Philosoph aus Leidenschaft.

10. Thurnhofer ist der erste Kandidat, der sich mit Worten, Schriften und Taten seit über fünf Jahren auf das höchste Amt im Staate vorbereitet hat, konkret mit den Büchern „Moral 4.0“ (2017) und „Baustelle Parlament „2020), sowie dem Launch seiner Kandidaten-Seite https://ethos.at am 26. Oktober 2021, wo er sich mit rund 50 Organisationen vernetzt hat.

Weiterlesen

#aufstehn fordert: Krisengewinne besteuern!

Aufstehn gg Krisengewinnler 800

22. Augst 22 – #aufstehn, die zivilgesellschaftliche Kampagnenorganisation Österreichs fordert in ihrer neuesten Aussendung von Finanzminister Magnus Brunner und die Bundesregierung: „Sorgen Sie dafür, dass Krisenprofite fair verteilt werden und führen sie eine Übergewinnsteuer für Energiekonzerne ein!“ Unser Kandidat 2022, Hubert Thurnhofer, unterstützt diese Forderung.

So begründet #aufstehn die Forderung: „Während viele Menschen nicht wissen, wie sie die nächsten Energierechnungen bezahlen sollen, machen Energiekonzerne wie die OMV oder der Verbund derzeit Milliardenprofite. Ihre Rekordgewinne haben jedoch nichts mit klugem Wirtschaften zu tun, sondern gehen auf den Ukraine-Krieg und die daraus entstandene Energieknappheit zurück.

Das ist alles andere als fair! Finanzminister Magnus Brunner und die Regierung müssen Energiekonzerne endlich in die Pflicht nehmen und uns Bürger_innen entlasten – und zwar in Form einer Übergewinnsteuer. Sie wäre eine sozial gerechte Lösung gegen die Teuerung, damit wir alle besser durch die derzeitigen Krisen kommen: So könnten wir etwa Maßnahmen gegen die Teuerung finanzieren oder den Ausbau von nachhaltigen und klimafreundlichen Energieformen fördern.

Andere Länder machen es bereits vor: In England und Belgien werden mit dem Geld aus einer Übergewinnsteuer private Haushalte gezielt unterstützt, in Spanien kann man dank einer solchen Steuer bis zum Jahresende gratis mit den Öffis fahren. Aber auch in Österreich werden die Stimmen immer lauter: Neben Arbeiterkammer und Gewerkschaften spricht sich nun auch Vizekanzler Werner Kogler für eine Übergewinnsteuer aus.

Finanzminister Magnus Brunner und die ÖVP stellen sich aber noch quer – und das, obwohl zwei Drittel der Menschen in Österreich für eine Übergewinnsteuer sind [5]. Brunner und die Regierung müssen die Profiteure der Krise endlich in die Pflicht nehmen, anstatt den Energieriesen den Rücken zu stärken. Hilf mit und unterzeichne unseren Appell für eine Übergewinnsteuer für Energiekonzerne!“

Ergänzung 29. August 2022: Während andere Energiekonzerne beginnen, ihre Gewinne klein zu rechnen, um sie vor dem Zugriff einer allfälligen Übergewinnsteuer zu schützen, musste die Wien Energie – die traditionell Millionen für EIGENWERBUNG raus schmeißt – eingestehen, dass sie Milliarden-Verluste produziert hat. Und die Lösung von Bürgermeister Ludwig ist bestechend: der Bund soll für die offenen Beträge gerade stehen. Siehe Bericht in DiePresse.com

Wien Energie teilt am 29.8.22 in einer Presseaussendung mit: „Aufgrund des am Freitag abermals und plötzlich explodierten Strompreises steigen die erforderlichen Sicherheitskautionen im Energiehandel unvorhergesehen an. Innerhalb nur eines Tages ist der Strompreis im Handel von 700 auf rund 1.000 Euro gestiegen – analog dazu haben sich die erforderlichen Kautionen für bereits getätigte Geschäfte in der Zukunft vervielfacht.“ Am End dieses Artikels wird erklärt, wie der Energiehandel funktioniert: „Energie wird in Europa an der Börse gehandelt. Neben kurzfristigen Handelsgeschäften wird der Großteil der Energie am Terminmarkt verkauft. Dort werden Geschäfte abgeschlossen, die erst in Zukunft erfüllt werden. Wien Energie verkauft Strom aus den Kraftwerken bis zu zwei Jahre im Voraus und beschafft Strom und Gas langfristig für seine Kund*innen an der Börse. So sichert sich das Unternehmen gegen zukünftige Strompreisschwankungen ab und kann damit für seine Kund*innen und Kraftwerke die Energiepreise für die nächsten Jahre abschätzen.“ FRAGE: Wenn sich Wien Energie durch den Energie-Handel langfristig absichert, wie konnte das Unternehmen dann kurzfristig in einer derartige Katastrophe schlittern?

Siehe auch: Attac fordert: Energiecasino schließen!

Weiterlesen

Utopie oder Dystopie? Nein Idiotopie!

Antifa nationalsozialistisch

22. August 22 – Angesichts der gegenwärtigen Entwicklungen – fortgesetzte Corona-Willkürherrschaft, Energiekrise, Inflation, Krieg – ist es leicht, Dystopien zu konstruieren. Siehe aktuell: Europa – Herbst 2022 – eine Dystopie von Invalidenturm.  Doch die Zukunft finden wir weder in einer Dystopie, noch in einer Utopie, sondern in der Ideotopie. Und diese Zukunft hat bereits begonnen. 

Vergleiche: Biotope und Idiotope

Vergleiche auch Idiotop und Ideotop / Ideotopie kommt von Idee vs Idiotopie kommt von Idiom (oder Idiot)

Zeitgeist 2022 / Zeitgeist der zwanzigzwanziger Jahre

Forderung des Jahrhunderts: Wir müssen das Unendliche endlich erklären.

Aus der Serie:

SIEHE AUCH: Kannst du nicht erfinden, gibt’s nur in der Wirklichkeit:

Antifa: inter+nationalsozialistisch +++ paramilitärisch +++ kryptoterroristisch +++

Ein Spiegel unseres Zeitgeistes

Zeitgeist 2023 (1) Wir wählen jene, von denen wir nicht enttäuscht werden können, weil sie uns die Garantie geben, dass sie nicht mehr korrumpiert werden können, weil sie es schon sind.

Zeitgeist 2023 (2) – Jürgen W. Goldfuß auf fischundfleisch: „Die Warnung vor der Vergangenheit. Es erschien wie ein verspäteter Aprilscherz: der WDR warnt vor den Scherzen der Vergangenheit. Nicht nur Otto Waalkes, sondern auch Harald Schmidt sind betroffen. Vor der Ausstrahlung von früheren Sendungen warnt der Sender nun vor Passagen, die aus heutiger Sicht als diskriminierend empfunden werden können. Wir sollten nicht irregeleitet werden. Gut gemeint, aber für wie dumm hält man eigentlich die Zuschauer?“ 

Zeitgeist 2023 (3) – Aron Sperber auf fischundfleisch: Wurde das Wort „Nazi“ entnazifiziert? Jeder Nichtlinke wird heute als „Nazi“ beschimpft. Durch den inflationären Gebrauch wurde das Wort „Nazi“ entnazifiziert.!

Nazi entnazifiziert

Zeitgeist 2023 (4) – Eis essen im Freien obszön? Wilde Debatte über schleckende Frauen – DerWesten.de

Zeitgeist 2023 (5) – Deutschland: Grüne schalten alle Atomkraftwerke ab. Ex-Grüner-Außenminister Joschka Fischer fordert: Aufrüstung Deutschlands mit Atomwaffen. (Quelle. n-tv.de 3.12.23)

Henning Rosenbusch

auf twitter :Was ist „invertierter Totalitarismus“? Kommt uns das bekannt vor?

„Als Invertierten Totalitarismus (inverted totalitarianism) bezeichnete der Politikwissenschaftler Sheldon Wolin 2003 eine ‚gemanagte‘ von Großkonzernen dominierte Scheindemokratie.“

„Die Regierung innerhalb eines invertiert totalitären Systems habe den Primat der Politik aufgegeben, um wirtschaftliche und politische Partikularinteressen einer privilegierten Elite gegen die Interessen die Massen, aber mit ihrer manipulierten Zustimmung oder Duldung, durchzusetzen. Was bisher also im politischen Kräftefeld eine abhängige Größe gewesen sei, etwa die wirtschaftlichen Interessenverbände, sei nun zur bestimmenden Größe geworden. Das Ergebnis sei aber dasselbe: Massenmanipulation innerhalb von scheindemokratischen Institutionen.“ (Quelle: wikipedia)

Carl Friedrich von Weizsäcker: Prognosen aus dem Jahr 1983

Ursula Tiwald via facebook, 15.8.2023 – Von Weizsäcker sagte in seinem letzten großen Werk „Der bedrohte Frieden“ 1983, Hanser-Verlag, innerhalb weniger Jahre den Niedergang des Sowjet Kommunismus voraus (er wurde ausgelacht).

Seine Prognose, auf welches Niveau der Lohn,- Gehaltsabhängige zurückfallen würde, wenn der Kommunismus nicht mehr existiert, war schockierend. Weizsäcker beschreibt die Auswirkungen einer dann einsetzenden Globalisierung, (obwohl es damals dieses Wort noch nicht gab) so wie er sie erwartete.

1. Die Arbeitslosenzahlen werden weltweit ungeahnte Dimensionen erreichen.

2. Die Löhne werden auf ein noch nie da gewesenes Minimum sinken.

3. Alle Sozialsysteme werden mit dem Bankrott des Staates zusammenbrechen. Rentenzahlungen zuerst. Auslöser ist eine globale Wirtschaftskrise ungeheurer Dimension, die von Spekulanten ausgelöst wird.

4. ca. 20 Jahre nach dem Untergang des Kommunismus, werden in Deutschland wieder Menschen verhungern.

5. Die Gefahr von Bürgerkriegen steigt weltweit dramatisch.

6. Die herrschende Elite wird gezwungen, zu ihrem eigenen Schutz Privatarmeen zu unterhalten.

7. Um ihre Herrschaft zu sichern werden diese Eliten frühzeitig den totalen Überwachungsstaat schaffen, eine weltweite Diktatur einführen.

8. Die ergebenen Handlanger dieses Geldadels sind korrupte Politiker.

9. Die Kapitalwelt fördert wie eh und je, einen noch nie dagewesen Nationalismus (Faschismus), als Garant gegen einen eventuell wieder erstarkenden Kommunismus.

10. Zum Zweck der Machterhaltung wird man die Weltbevölkerung auf ein Minimum reduzieren. Dies geschieht mittels künstlich erzeugter Krankheiten. Hierbei werden Bio- Waffen als Seuchen deklariert, aber auch mittels gezielten Hungersnöten und Kriegen. Als Grund dient die Erkenntnis, dass die meisten Menschen ihre eigene Ernährung nicht mehr finanzieren können, jetzt wären die Reichen zu Hilfsmaßnahmen gezwungen, andernfalls entsteht für sie ein riesiges, gefährliches Konfliktpotential.

11. Um Rohstoffbesitz und dem eigenen Machterhalt dienend, werden Großmächte Kriege mit Atomwaffen und anderen Massenvernichtungswaffen führen.

12. Die Menschheit wird nach dem Niedergang des Kommunismus, dass

skrupelloseste und menschenverachtende System erleben wie es die Menschheit noch niemals zuvor erlebt hat, ihr Armageddon.

Das System, welches für diese Verbrechen verantwortliche ist, heißt „unkontrollierter Kapitalismus“. C. F. von Weizsäcker sagte (vor über 36 Jahren), dass sein Buch, welches als sein letztes großes Werk bezeichnete, mit Sicherheit von der Bevölkerung nichtverstanden würde und die Dinge somit ihren Lauf nehmen!

Das deutsche Volk bewertete er wenig schmeichelhaft wie folgt:

Absolut Obrigkeitshörig, des Denkens entwöhnt, typischer Befehlsempfänger, ein Held vor dem Feind, aber ein totaler Mangel an Zivilcourage!

Der typische Deutsche verteidigt sich erst dann, wenn er nichts mehr hat, was sich zu verteidigen lohnt. Wenn er aber aus seinem Schlaf erwacht ist, dann schlägt er in blindem Zorn alles kurz und klein, auch das was ihm noch helfen könnte.

Die einzige Lösung die Weizsäcker bietet, ist die Hoffnung: dass nach diesen unvermeidlichen Turbulenzen dieser Planet noch bewohnbar bleibt.

Denn Fakt ist, die kleine Clique denen diese Welt schon jetzt gehört, herrscht nach dem einfachen aber klaren Motto:

„Eine Welt, in der wir nicht das alleinige Sagen haben, die braucht es auch in Zukunft, nicht mehr zu geben.“ (Flex.77)

Zeitsplitter 18.4.23

Ökodiktatur statt Demokratie? Diese Frage erörtert ein ZDF-Feature: „Am Ist eine Demokratie zu schwach, um die Klimakrise zu stoppen? Inzwischen gibt es viele Befürworter für mehr strikte Vorgaben zum Umweltschutz. Ein Interview mit dem Journalisten Jonas Schaible.“ Folgendes Zitat von James Lovelock (1919-2022) wird dabei (wohlwollend) zitiert!

Demokratien zu schwach

Zeitgeistsplitter, 28.1.23

Zwei Narrative dominieren den Zeitgeist 2023: Klima und Krieg. Corona, das dominante Narrativ der vergangenen drei Jahre, ist in den Hintergrund getreten. Da es kaum noch sachliche Diskussionen gibt, bieten diese Themen jede Menge emotionalen Sprengstoff, der – abstrakt gesprochen „die Gesellschaft“ spaltet; konkreter: Kollegen, Freunde, und Familien. 

So funkte in der Arbeits-Gruppe FRIEDEN-NEUTRALITÄT, in der diese Woche über eine Veranstaltung von Udo Bachmair (Präsident der Vereinigung für Medienkultur) über das Thema „Der Krieg gegen die Ukraine und die Berichterstattung westlicher Medien“ diskutiert wurde, ein Teilnehmer mit einer klimakritischen Aussage dazwischen. Um die Friedensgruppe nicht zu spalten, habe ich vorgeschlagen, die Klimadiskussion zu verlagern.

Um die Brücke zur Friedensdiskussion nicht abzubrechen (Vorsicht, Ironie! Genauso gut hätte ich schreiben können: um Öl ins Feuer zu gießen), möchte ich das Thema noch zuspitzen mit der Frage, die noch niemand gestellt hat: Ist die Klimakrise (der Klimawandel) gefährlicher als die Atombombe?

Kommentare dazu siehe fischundfleisch

Zeitgeistsplitter, 5.2.23

Die dank „Willkommen Österreich“ bekannt gewordene Band „RUsskaja“, die der Moderator Stermann vom ersten bis zum letzten Auftritt konsequent falsch auf A „RusskAja“ betont hat, wird aufgelöst, oder: „löst sich auf“, wie k.at berichtet. Die Bandmitglieder fühlen sich bedroht! „Der wütende Krieg in der Ukraine den Russland am 24. Februar 2022 begonnen hat macht es uns unmöglich mit einem Image & Style weiterzumachen, die sich auf satirische Art und Weise der Soviet Thematik und Sprache bedienen“, schrieb der Bandleader Georgij Makazaria auf facebook. Die Band sei „auch ein Ziel im Internet geworden, jeden Tag Shitstorms und mit jedem Single Release eine Flut von Hasskommentaren. Textzeilen werden falsch interpretiert und als pro-Russisch dargestellt. Die Band wird als Russische Terroristen hingestellt obwohl wir das genaue Gegenteil davon sind und mit unserer multikulturellen Herkunft mit Mitgliedern aus Ukraine, Italien, Deutschland & Österreich maximal für Frieden, Diversität & Zusammenhalt stehen.“

Man wird sich um die Band von Makazaria, die unter anderem Namen noch größere Erfolge feiern wird, keine Sorgen machen. Sorgen muss man sich um den Zeitgeist, der die Verwendung eines Namens als potenzielles Kriegsverbrechen einstuft, sowie Ironie und Satire als illegitimes Mittel der Kunst durch Shitstorms oder weit schlimmere Drohungen unterbindet. Sorgen muss man sich auch darüber, dass die „Selbstauflösung“ demnächst von allen Medien, allen Voran den Sendungsmachern von „Willkommen Österreich“ bejubelt werden wird. Sorgen muss man sich darüber, dass die Musiker dieser band demnächst im Jubel der Mainstream-Medien aufgelöst auf Wolke sieben schweben werden. Auflösung und Selbstauflösung – ein Phänomen, dass sich heute nicht mehr unterscheiden lässt. 

Zeitgeistsplitter, 29.1.23

Wenn du heute an einer frequentierten Straße ein Plakat aufhängst, kannst du nicht davon ausgehen, dass die Leute das auch lesen werden. Nein, du musst noch jemanden neben das Plakat stellen um die Leute aufzufordern, dieses zu lesen.

Wenn du heute einen Artikel online stellst, darfst du nicht davon ausghen, dass die Leute den auch Lesen. Nein du musst erst tausend Mails versenden, damit du erwarten kannst, dass einer von diesen den Artikel öffnet.

Wenn du heute eine wichtige Information weitergibst, dann kannst du nicht davon ausgehen, dass die Leute die Bedeutung/Wichtigkeit erkennen. Nein, du musst ihnen vorher tausendmal erklären, wie wichtig diese Information ist.

Zeitgeistsplitter, 14.1.23

Ein Künstler und Kunsterzieher, der bis zu seiner Pensionierung nur drei Tage krankheitsbedingt nicht in die Schule kommen konnte, ist „unerwartet im 70. Lebensjahr verstorben“. Begonnen haben seine Atembeschwerden nach dem dritten Corona-Stich. Bald sammelte sich Wasser in seiner Lunge. Die Ärzte haben eine Genveränderung in der Lunge festgestellt. Als Punktionen nicht mehr geholfen habe, hat das Wasser auf das Herz übergegriffen. Zwei Monate nach Beginn der Beschwerden war Franz Krammer tot. Die Ärzte sagten, sie können das nicht erklären – so der Bericht der Witwe, einen Monat nach dem Tod ihres Mannes und knapp drei Jahre nach Beginn der Corona-Herrschaft.

Der Lehrer im Staatsdienst hat auch als Bildhauer hin und wieder Aufträge von staatsnahen Betrieben bekommen – er konnte demnach aufgrund seiner Erfahrungen „dem Staat“ vertrauen. Er konnte darauf vertrauen, dass ein Staat, der ihm Schutz vor Krankheit aufgrund von Impfungen verspricht, genau dieses Versprechen einlöst. Als Mensch mit Phantasie konnte er Parallelwelten schaffen und und Ausschnitte der bestehenden Welt zeigen, die uns neue Einblicke in die Wirklichkeit eröffneten. Als anständiger Bürger dieses Landes konnte er sich aber nicht ausmalen, dass sein Staat etwas von ihm verlangt, das gefährlich, ja sogar lebensgefährlich ist. Er konnte sich nicht vorstellen, dass die Verabreichung von Impfstoffen, von Wissenschaftern entwickelt, geprüft und produziert, von Medizinern injiziert, in Wahrheit ein riesiges Menschheitsexperiment war.

Von wem nun wurde ein gesunder Mensch, der noch Ideen und Pläne für die nächsten zwanzig Jahre hatte, getötet? Von „unserem Staat“? Von der Bundesregierung oder einzelnen Mitgliedern, insbesondere den treibenden Kräften Kanzler, Vizekanzler und Gesundheitsminister? Von anonymen Mächten wie Big Pharma oder von den Kräften, die Big Pharma finanzieren und daran mächtig verdienen? Von denen, die mächtig verdienen und deshalb die wahren Mächtigen hinter den Regierungen dieser Welt sind? Von „der Wissenschaft“, von jenen, die in den Forschungslabors die Stoffe entwickelt haben, oder von jenen, die sie nicht ausreichend geprüft haben, oder von jenen, die wider besseres Wissen geschwiegen haben? Von „der Medizin“, von jenen Impfärzten, die ohne ausreichende Aufklärung über die möglichen tödlichen Nebenwirkungen die Injektionen verabreicht haben, oder von jenen Ärzten, die völlig kritiklos zu Handlangern der Pharmakonzerne geworden sind?

Ein Mensch wurde offensichtlich getötet und ich möchte schreien: was hab ich nicht alles an der Corona-Herrschaft kritisiert, darüber publiziert, dagegen protestiert? Die Frage drängt sich auf: was soll ich noch alles tun? Die Antwort darauf ist wieder eine Frage: was soll‘s? Die Mischung aus höchster Wut und tiefstem Mitleid gipfelt in der flachsten Teilnahmslosigkeit: Was soll‘s?

Die Entwicklung, deren Anfang jeder von uns miterlebt hat, eine Entwicklung, der sich Regierungen und Bürger widerstandslos ergeben haben, nimmt nun ihren Lauf. Was soll‘s? „Was soll‘s“ ist nicht nur eine Formel der Resignation, es ist auch die Formel der Verhinderung:

„Was soll das, ein völlig unbekannter Langenwanger will Bundespräsident werden?“

„Was soll das, ein Laie will es besser wissen als Experten?“

„Was soll das, ein Parteiloser will in die Politik?“

„Was soll’s?“ ist die Formel, mit der man kritische Fragen abwimmelt, aber auch die Formel, mit der man sich selbst daran hindert, weitere kritische Fragen zu stellen. „Was soll’s?“ ist Ausdruck einer Haltung, die nicht nur passiv hinnimmt, was immer schon war, sondern aktiv verhindert, was sein könnte.

Weiterlesen

TikTok-Star Hubert Thurnhofer

TikTok Ansprache 2022 08 03

Mit mehr als 100 Videos hat die Multimedia-Künstlerin Helenna Jouja seit März unseren Kandidat 2022 zum TikTok-Star gemacht. Erstmals Mitte April hat ein Video die Schallmauer von 100.000 Zugriffen überschritten. Die Videos bestanden zunächst aus kurzen Botschaften, nach und nach kamen politische Inhalte dazu. Die Herausforderung besteht immer darin, wichtige Informationen in wenigen Sekunden unterzubringen. Die einzigartige Bildsprache der Editorin trägt dazu bei. Suche TikTok-Videos via google

UPDATES 2024: Politische Bildung auf TikTok

INTERVIEW MIT DEM PRÄSIDENTSCHAFTSKANDIDATEN HUBERT THURNHOFER

26.7.22 – Radio Orange: Mike Bolye spricht in seiner Sendereihe Radio Tipping Point mit unserem Kandidat 2022

Wenn Dir ethos.at wertvolle Informationen liefert, bitte um deine Bewertung via Spende!

TikTok-Video vom 3. August 2022: Ich habe alles gegeben – annehmen müsst IHR das alles schon selber… (Ansprache in Hard am 29. Juli 2022)

TikTok vom XXX Gott und die Welt

Hubert Gott und die Welt

TikTok-Video vom 2. August 2022: Wenn ich Bundespräsident werde, dann unterstütze ich alle Initiativen, die zur Abschaffung der ORF-Pflichtgebühren beitragen. Damit spart sich jeder Haushalt rund 600 Euro im Jahr. Schon jetzt kannst du deinen Fernseher abmelden. Am besten du lernst Österreich persönlich kennen!

TikTok ORF gebühr

Weiterlesen

Aufbruch Österreich

screen Aufbruch O

Friede, Freiheit und Freude stehen im Zentrum der Initiative Aufbruch Österreich, die Praktiker, Wissenschafter und Künstler vernetzen will. Die Gründer und Mitglieder teilen die Überzeugung: Der gesellschaftliche Frieden wird durch den Rechtsstaat und der Achtung des Individuums und seiner Grund- und Freiheitsrechte gesichert. Eine blühende und erfolgreiche Gemeinschaft entsteht durch das Zusammenwirken frei handelnder Individuen. Die Menschen in Österreich besitzen eine Vielfalt schöpferischer Qualitäten, deren Ausübung ihnen wieder Freude bereiten soll.

Aufbruch Österreich setzt sich für die Grund- und Freiheitsrechte, Eigenverantwortung der Menschen und der Förderung des Denkens engagierter Staatsbürger ein. Statt Zwang und Angst sollen die schöpferische Qualitäten des Landes und seiner Bevölkerung zur gestalterischen Kraft des gesellschaftlichen Handelns werden. Perspektiven, die aus der Vernetzung von Wissenschaft, Wirtschaft und Kunst resultieren, sollen für die Bürger Räume des Handelns eröffnen. Nicht von oben verordnet, sondern dezentral, in einem Prozess des kreativen und freudigen Schaffens.

Die Gründer sind Günther Greindl (General i.R., ehemals Kommandant von UN-Trupppen), Karin Wendelin, Stefan Krizmanich, Norbert Stock.

Derzeit arbeiten die Mitglieder der Initiative an zwei Projekten:

1. Bewältigung von Krisen

2. Krisenfestigkeit und Freiheit: Dezentralisierung

Weiters hat Mag. Greindl eine fundierte Analyse zur Frage „Soll Österreich neutral bleiben?“ publiziert.

Weiterlesen

Ein persönlicher Brief von Jost Berger

Jost Berger 800

Liebe Freunde!

Schick‘ Euch diese Info, neutral über BCC, um Euch die Möglichkeit zu geben, einen bis dato unbekannten Präsidentschaftskandidaten kennenzulernen. Seine Mittel sind beschränkt, bis zur Wahl zu einem hohen Bekanntheitsgrad zu kommen.

Bevor Ihr weiterlest, oder die Unterstützung in Erwägung zieht, könnt Ihr Euch rasch über Hubert Thurnhofer selbst ein Bild machen:

Unser Kandidat lebt das Transparenz-Prinzip.

Hubert, seit Jahren mein Freund aus der Kunstszene, hat sich hohe Ziele gesteckt. Er würde als überparteilicher Präsident mit den Möglichkeiten des Staatsoberhauptes die ehrliche Demokratie wiederbeleben, statt als verschlafener Agent der Regierungspartei angeloben und unterschreiben, was immer auf seinen Schreibtisch gelegt wird.

Meine Verbreitung dieser Nachricht ist nicht (Partei-)Politik, ich seh‘ mich als Befürworter unserer Freiheit, Demokratie und Menschenrechte. Werte, die für manchen unmerklich im Sumpf unserer Regierung verschwunden sind.

mit fröhlichen Grüssen verbleibt

Jost Berger

Weiterlesen

Von der Kunstszene auf das politische Parkett

Vernissage358 Juli 2022

1. Juli 2022 – 22 Jahre hat Hubert Thurnhofer den Kunstraum in den Wiener Ringstrassen Galerien geleitet. Am Heimweg ist er oft über den Michaelerplatz durch die Hofburg in Richtung Volksgarten bis in den 9. Bezirk zu Fuß gegangen. Nun will er in der Hofburg Fuß fassen – als Bundespräsident der Republik Österreich. Die häufigste Frage, die Thurnhofer seit Ankündigung seiner Kandidatur bei der Wahl des Bundespräsidenten gehört hat: ist das Ernst oder Satire? Er antwortet darauf: „Es reicht, dass unserer Regierung das Volk verspottet, indem sie Verfassungsgesetze bricht und Geld verschwendet wie noch nie! Mir geht es im Ernst um die Zukunft unseres Landes, das vor dem Abgrund steht. Und: meine Kandidatur ist kein Kunstprojekt“.

Wenn Dir ethos.at wertvolle Informationen liefert, bitte um deine Bewertung via Spende!

Thurnhofer ist bekannt dafür, Projekte von der Planung bis zur Umsetzung effizient zu managen. Als Philosoph hat er gelernt Theorie und Praxis zu verbinden und als Journalist hat er eine Nachrichtenagentur mit aufgebaut. Als Galerist konnte er mit dem Kunstraum von 50 auf 200 Quadratmeter expandiert und hat zuletzt insgesamt 150 Veranstaltungen durchgeführt. Neben klassischen Vernissagen gab es Konzerte, Lesungen, Vorträge und Diskussionen. Die Schließung des Kunstraums Ende 2019 hat eine große Lücke in der Wiener Kulturszene hinterlassen, die vorerst letzte Ausstellung, die Thurnhofer in Wien organisierte, war „Back to Reality“ mit 17 israelischen Künstlerinnen Anfang Juni 2022.

Neben seiner Tätigkeit als Galerist hat Thurnhofer sieben Bücher geschrieben, darunter den Longseller „Die Kunstmarkt-Formel“ (erschienen 2014) und zum 100-Jahr-Jubiläum der Österreichischen Verfassung 2020 das Buch „Baustelle Parlament“. Hier findet sich bereits die Ankündigung: „Ich betrachte dieses Buch als Bewerbungsschreiben für das Amt des Bundespräsidenten.“ Mit dem Launch der Webseite UnserKandidat2022.at am 26. Oktober 2021 hat er seine Kandidatur offiziell bekannt gegeben.

UnserKandidat2022.at + Hofburgwahl.at = ethos.at. Diese Domains führen auf das Online-Portal des Unterstützungsvereins Moral 4.0. Bislang 250 Artikel und 20 Videos über aktuelle politische Ereignisse und grundsatzpolitische Themen sind bislang hier erschienen. Damit erhebt Thurnhofer den Anspruch, der transparenteste Kandidat aller Zeiten zu sein: „Jeder kann sich via ethos.at eine eigene Meinung darüber bilden, was ich bislang getan, gesagt, geschrieben und gedacht habe. Weitere Infos über alle meine Aktivitäten der vergangenen 20 Jahren sind auf kunstsammler.at und thurnhofer.cc abrufbar!“

Viele Künstlerinnen und Künstler unterstützen ihren ehemaligen Galeristen. Von den vielen Unterstützern können hier nur drei hervorgehoben werden: die Poetin und Malerien Christine Nyirady, die unermüdlich als Vernetzerin tätig ist, die Maler Alois Maringer (Maralo) und Wolfgang Uranitsch, die zu den ersten Sponsoren des Crowdfundings für die Wahlkampagne zählen, und nicht zuletzt die Malerin und Multimedia-Künstlerin Helenna Jouja, die Thurnhofer mittlerweile zu einem TikTok-Star gemacht hat.

Wichtig: im Sommer wird sich nur kurzfristig das Zeitfenster öffnen, in dem unser Kandidat 2022 mindestens 6.000 Unterstützungs-Erklärungen sammeln muss. Den genauen Termin hütet die Regierung wie ein Staatsgeheimnis. „Ein Beispiel wie undemokratisch und selbstgefällig die herrschenden Parlamentsparteien agieren. In einer echten Demokratie würde man dieses Prozedere viel einfacher gestalten“, kritisiert Thurnhofer, der die Details auf ethos.at/Transparenz dokumentiert hat.

Der Artikel erschien in der Kunstzeitschrift VERNISSAGE, Ausgabe 358 Juli-August 2022

Weiterlesen