2026.02.17 PK: 24-Stunden-Pflege

24-Stunden-Betreuung – Schluss mit der Scheinheiligkeit!

Pressekonferenz von Caritas, Hilfswerk, Malteser Care,

Dienstag, 17. Februar 2026 um 09:30 Uhr

Presseclub Concordia, Bankgasse 8, 1010 Wien

Gesprächspartner/innen sind:

+ Elisabeth Anselm, Geschäftsführerin Hilfswerk Österreich

+ Helmut Lutz, Geschäftsführer Malteser Care

+ Anna Parr, Generalsekretärin Caritas Österreich

Online-Teilnahme: https://bit.ly/PK_24hBetreuung_260217 | Meeting-ID: 832 4169 7446

Es wird gebeten, beim Einstieg Name und Medium anzugeben.

Anmeldungen zur Pressekonferenz erbeten unter presse@hilfswerk.at

Caritas, Hilfswerk und Malteser Care fordern ernsthafte Auseinandersetzung und wirksame Maßnahmen für die Zukunft der 24-Stunden-Betreuung in Österreich

Bund, Länder und Gemeinden werden sich bei ihrer nächsten Zusammenkunft im Rahmen der Pflegeentwicklungskommission am 20. Februar schwerpunktmäßig mit dem Thema 24-Stunden-Betreuung beschäftigen. Höchst an der Zeit, wie Caritas, Hilfswerk und Malteser Care meinen. Die drei gemeinnützigen Organisationen gehören zu den erfahrensten Trägern von 24-Stunden-Betreuung in Österreich. Sie kritisieren das bisher anhaltende Wegschauen und die jahrelange Untätigkeit der Politik in diesem sensiblen Feld, weisen auf brisante Fakten hin und präsentieren klare Vorstellungen, warum und welche Maßnahmen für mehr Qualität und Fairness in der 24-Stunden-Betreeuung in Österreich künftig unabdingbar sind.

Welche Bedeutung aber hat die 24-Stunden-Betreuung in der österreichischen Versorgungslandschaft heute und in Zukunft?

Wie stellt sich die aktuelle Entwicklung in Österreich tatsächlich dar?

Welche inakzeptablen Ungerechtigkeiten machen Betroffenen und deren Familien zu schaffen?

Wie stellt sich die Situation der Betreuerinnen und Betreuer dar?

Warum spitzt sich die Lage für alle Beteiligten immer weiter zu?

Warum hat die Politik gerade bei diesem Thema bisher so konsequent weggeschaut?

Welche Maßnahmen sind längst überfällig?

Wo liegt nun die Verantwortung von Bund, Ländern und Gemeinden?

Diese und weitere Fragen werden Thema in der Pressekonferenz von Caritas, Hilfswerk und Malteser Care sein. 

ES FOLGEN ZAHLREICHE PRESSEINFOS auf APA OTS zu dem Thema

2026.02.24 Dialogforum Initiative Wund?Gesund!

WundGesund

Finanzierung, Sparbedarf und die chronische Wunde: Wie schaffen wir das?

Dialogforum / Presse-Hintergrundgespräch

Datum: 24. Februar 2026, um 10:30 Uhr

Ort: APA-Pressezentrum, Laimgrubengasse 10, 1060 Wien

URL: https://events.streaming.at/wund-gesund-20260224

Die Vertreter:innen der Medien sowie weitere am Thema Interessierte sind herzlich eingeladen, persönlich vor Ort oder unter diesem Link am Dialogforum im APA-Pressezentrum teilzunehmen. Zur besseren Planbarkeit ersuchen die Veranstalter um Vorankündigung an office@eipeldauer-consulting.com, ob die Teilnahme vor Ort oder online geplant ist. Für Film- und Fotogelegenheiten ist gesorgt.

Laut STATISTIK AUSTRIA beliefen sich die laufenden Gesundheitsausgaben exklusive Investitionen im Jahr 2024 auf 57,8 Milliarden Euro oder 11,7% des Bruttoinlandsprodukts. Im Vergleich zu 2023 ergab sich somit bei den nominellen Ausgaben für Gesundheitsleistungen und -güter ein Anstieg um 8,3 Prozent. Quelle: : STATISTIK AUSTRIA, Pressemitteilung: 14 097-016/26, "Gesundheitsausgaben 2024 deutlich gestiegen".

Auf Grund der Budgetsituation diskutiert man in ganz Österreich über Sparmaßnahmen, auch im Gesundheitswesen. Dabei bleibt die Diskussion oft abstrakt und für die Betroffenen schwer verständlich. Das nächste Dialogforum derInitiative Wund?Gesund! am 24. Februar 2026 um 10:30h im APA-Pressezentrum wird sich daher ganz konkret mit der Verbesserung von Prozessen und Betreuungsstrukturen rund um das Thema Wundmanagement befassen. Und mit der Frage: Was bedeuten Finanzierung und Sparbedarf für die Betroffenen?

Am Panel:

Stadträtin Dr.in Kasia Greco, Wien (ÖVP)

Mag.a Karin Scheele, Abgeordnete zum NÖ Landtag (SPÖ), Obfrau des Gesundheitsausschusses

Mag.a Martina Laschet, Initiative Wund?Gesund!

Mag. Philipp Lindinger, Initiative Wund?Gesund!

Die Initiative Wund?Gesund! ist ein Zusammenschluss von Unternehmen und Kooperationspartnern aus dem Gesundheitswesen. Im Mittelpunkt steht die optimale Versorgung der Patient:innen mit passenden Medizinprodukten: vom einfachen Wundpflaster über hydroaktive Wundauflagen bis zur Wundunterdrucktherapie. 

2026.02.20 Medienfreiheit ohne Grenzen?

Reporter ohne Grenzen

Internationale Konferenz von Reporter ohne Grenzen

Debatte zu Informationsrechten im Krisenfokus

Freitag, 20. Februar 2026, 14.00 – 18.00 Uhr

Institut für Publizistik- und Kommunikationswissenschaft der Universität Wien

Währinger Straße 29, Hörsaal 2, 2. Stock, 1090 Wien

Konferenz in englischer Sprache – der Eintritt ist frei!

Um Anmeldung wird gebeten unter: info@rog.at

Weitere Informationen zu Konferenzprogramm und Vortragenden

Am Freitag, 20. Februar 2026, lädt Reporter ohne Grenzen (RSF) Österreich unter dem Titel „Medienfreiheit ohne Grenzen?" zu einer internationalen Konferenz. In Kooperation mit dem Institut für Publizistik- und Kommunikationswissenschaft der Universität Wien widmet sich die öffentlich und kostenfrei zugängliche Diskussionsveranstaltung dem Erfahrungsaustausch über Bedrohungen von Demokratie und Medienfreiheit sowie der Erörterung gemeinsamer Strategien für eine resiliente Mediendemokratie. Unter der Moderation von ROG-Vorstandsmitglied Barbara Tóth (Concordia-Preisträgerin 2025 in der Kategorie „Pressefreiheit“) erwarten die Teilnehmenden spannende Beiträge von renommierten Vortragenden:

+ Beata Balogová (Chefkommentatorin, SME, Bratislava)

+ Pavla Holcová (Chefredakteurin, investigace.cz, Prag)

+ Edit Inotai (Centre for Euro-Atlantic Integration and Democracy, Budapest)

+ Antoine Bernard (Direktor Advocacy und Rechtshilfe, RSF, Paris).

Fritz Hausjell, Präsident von Reporter ohne Grenzen (RSF) Österreich, betont, dass ein grenzüberschreitendes Bewusstsein für Medienfreiheit als konstitutives Menschenrecht immer wieder erkämpft werden muss. "Sie ist fundamentale Voraussetzung für demokratische Öffentlichkeiten. In einer Zeit, in der unabhängiger Journalismus in zahlreichen EU-Mitgliedsstaaten erheblichen politischen und wirtschaftlichen Herausforderungen ausgesetzt ist, bietet unsere Konferenz eine Plattform für Austausch, Analyse und Netzwerkbildung zwischen Medienschaffenden, Wissenschaft und Zivilgesellschaft", so Hausjell abschließend.

Pressefreiheit, Meinungsvielfalt und Menschenrechte sind mittlerweile auch in EU-Mitgliedsstaaten mit illiberalen Regierungen konfrontiert, die das demokratische Gefüge zunehmend aus den Angeln heben. In diesem Zusammenhang müssen vor allem Ungarn, die Tschechische Republik sowie die Slowakei besondere Beachtung finden. "Im Hinblick auf die Entwicklungen in unseren Nachbarstaaten sehen wir es als wichtige Aufgabe", erklärt Martin Wassermair als Generalsekretär von Reporter ohne Grenzen (RSF) Österreich, “ journalistische Medien auch im eigenen Land gegen Angriffe, Diffamierungen und ökonomischen Druck abzusichern.”

2026.03.04 Zeit zum Leben

2026 BoD Zeit zum Leben 800

Die Anthologie der Anima Incognita Edition versammelt Beiträge von 28 Autoren und Autorinnen: Nina Altmüller, Franziska Bauer, Sophia Benedict, Mihail Bessarabin, Gerhard Blaboll, Ilse Viktoria Bösze, Renate Done, Hans Dama, Sidonia Gall, Andrea Glatzer, Bernhard Heinrich, Josef Helmreich, Sonja Henisch, Ingrid Karner, Ernst Karner, Maria Lehner, Eva Meloun, Traute Molik-Riemer, Eva Novotny, Jordi Rabasa-Boronat, Elisabeth Schawerda, Elisabeth Schöffl-Pöll, Ingrid Schramm, Michael Stradal, H. M. Magdalena Tschurlovits, Hubert Thurnhofer, Horst Weber, Peter Weingärtner.

BESTELLUNG direkt beim Verlag BoD + Natürlich auch auf amazon.de

BUCHPRÄSENTATION am 4. März 2026 um 18:00 Uhr

Galerie Contemplor

Kalvarienberggasse 46, 1170 Wien

Straßenbahn Linien 43 und 9 Station Elterleinplatz

Videolink: ZEIT ZUM LEBEN - ANTHOLOGIEPRÄSENTATION 

Vorwort

von Herausgeber Hubert Thurnhofer

Manche Menschen teilen ihr Leben in Arbeit und Freizeit. Das bedeutet oft, dass sie mit ihrem Job unglücklich sind, während sie ihr eigentliches Leben nur in der Freizeit verwirklichen können. Andere Menschen können erst in der Pension, frei von Sorgen um die Kinder und frei von allen anderen Verpflichtungen, ihr eigenes Leben beginnen. Die Jugend will das nicht mehr und fordert Work-Life-Balance, noch bevor sie je richtig gearbeitet hat. Für Jung und Alt stellt sich gleichermaßen die Frage: Wann haben wir Zeit zum Leben?

Ein Möbelhändler provozierte einmal mit dem Werbeslogan: „Wohnst du noch, oder lebst du schon?“ Das impliziert: Wohnraum ist nicht immer ein vorzüglicher Lebensraum. Wohnen und Leben können sehr unterschiedliche Sachverhalte sein. Früher sprachen die Menschen von Stadt- und Land-Bewohnern. Damit wurde nicht nur eine örtliche Abgrenzung geschaffen, sondern auch eine zeitliche. In der Stadt waren Zukunft und Fortschritt daheim, während am Land Traditionen der Vergangenheit weiter lebten.

Das Leben ist heute durchlässiger, ja sogar grenzenlos. Massentourismus öffnet uns die ganze Welt ebenso wie das Internet. Das Weltgeschehen dreht sich in noch nie dagewesener Geschwindigkeit um uns. Wir mussten lernen, schneller zu leben. Man muss heute in drei Tagen ganz Europa bereisen, um tausende Selfies von allen bekannten Sehenswürdigkeiten nach Hause zu bringen. Dafür wird man in Zukunft sogar zwei Leben brauchen: eines, um Millionen von Selfies zu produzieren, und ein zweites, um all das anzuschauen.

Aber haben wir deshalb gelernt, intensiver zu leben? Können wir in dieser Geschwindigkeit überhaupt noch etwas er-leben, Geist und Seele be-leben? Vieles bleibt an der Oberfläche, wovon Millionen von Selfies Zeugnis ablegen. Um beim Beispiel Tourismus zu bleiben: es ist besser ein Land zu erfahren, statt es zu überfliegen. Man könnte sagen: jeder Tag ist eine kleine Reise. Es liegt an uns, ob wir unsere täglichen Reisen erleben oder überfliegen, ob wir uns Zeit zum Leben nehmen, oder nur für tausende Augenblicke mit Selfiestick.

2026.02.12 Podiumsdiskussion: Februar 1934

Seboe 2026 02 12

12. Februar 1934 und heute: wie dem autoritären Staat begegnen?

Ähnlichkeiten und Unterschiede

Beginn Donnerstag, 12.02.2026 - 19:00

Ort Das Freie Wort, Rögergasse 24-26, 1090 Wien

Veranstalter: Selbstbestimmtes Österreich

Moderation: Willi Langthaler

+ Irina Vana, Soziologin, Selbstbestimmtes Österreich

+ Hannes Hofbauer, Autor, Verleger, Demokratie & Grundrechte

+ Albert Reiterer, Gesellschaftswissenschafter

+ Sali Attia, Lehrerin, Politikwissenschafterin, Initiative Palästina Solidarität

+ Zehra Çığırlı, Föderation Demokratischer Arbeitervereine (DIDF)

+ Ernst Wolrab, Antifaschist, Kommunist, Palästina-Aktivist, Nachfahre von Holocaustüberlebenden

Der 12. Februar 1934 ist zu Recht ein nationales Trauma. Mittels eines blutigen Staatsstreichs zerschlugen die Vorläufer der ÖVP die Demokratie. Die Arbeiterbewegung wurde unterdrückt, der Antisemitismus institutionalisiert und letztlich der Machtergreifung der Nazis der Weg geebnet.

Heute scheint der autoritäre Umbau des Staats vergleichsweise leise, schleichend und ohne Blutvergießen von statten zu gehen, vielfach durch Maßnahmen der der formaldemokratischen Institutionen entzogenen EU: Kontrolle über die Medien, das Internet und den digitalen Raum. Einschränkung der Meinungsfreiheit unter dem Anti-Terror-Deckmantel. Erhöhung der Exekutive über Judikative und Legislative. Corona-Regime. Verfolgung der Bewegungen gegen den Völkermord in Palästina und gegen die Kriegsmobilisierung der EU gegen Russland. (Eklektisch finden zur Rechtfertigung gleichzeitig Ideologiebausteine des Regime-Antifa sowie offener Revisionismus Verwendung.) Druck auf das Bargeld. Kampagne des politisch-medialen Komplexes gegen Musliminnen und Muslime, etc.

Ist aufgrund der Willfährigkeit des politisch-medialen Systems ein Staatstreich gar nicht mehr nötig? Welche Rolle hat dabei das alte System der „extremen Mitte“? Dienst es tatsächlich als „Brandmauer“ oder nicht doch eher als „Steigbügelhalter“? Befinden wir uns gar schon in einem (Techno)-Faschismus, sind wir noch auf dem Weg dahin oder bedürfen die Eliten eines (gewaltsamen) Putsches um dort hinzukommen?

Die Debatte soll uns orientieren helfen, wie und mit wem die demokratischen Grundrechte verteidigt werden können.

2026.01.31 Monatsrückblick Jänner

Prosit 2016 800

Prosit 2026 & Rückblick 2016

+ B-VG BVG Verfassung: Schönheit und Eleganz? „Die Schönheit und Eleganz der österreichischen Bundesverfassung“ ist der Titel eines Buches, das kurz vor Weihnachten im MANZ-Verlag erschienen ist. Der Herausgeber Christoph Bezemek versammelte 21 „führende“ LiteratInnen und 21 „führende“ Verfassungsexperten um 21 ausgewählte Artikel der Verfassung zu kommentieren. Das Ergebnis sagt sehr wenig über Stärken und Schwächen der österreichischen Verfassung aus, aber sehr viel über Juristerei.

rote Bücher und Glas

+ 40.000 „Wieder-Österreicher“ seit 2019 aufgrund der Ergänzung des Staatsbürgerschaftsgesetzes durch §58c StbG. ethos.at hat nachgefragt:  woher kommen sie, und wo bleiben sie?

+ Neue Wirklichkeit 2026: Schon im ersten Monat des Jahres hat der „demokratisch gewählte“ und plutokratisch regierende Präsident der USA bewiesen, dass er keine Regeln anerkennt, die er nicht selbst gemacht hat und die ihm (und seinem Klan) nicht direkt nutzen. Lehrbeispiel Venezuela, wo er in aller Offenheit deklarierte, dass es um billiges Öl für die USA geht. „Die USA“ ist synonym mit „Mr President“. Die erste große Bühne für „führenden“ Köpfe dieser Welt bot wie immer das WEF in Davos; erstmals ohne Klaus Schwab, aber wie immer mit hochtrabenden Ansprüchen: Connecting leaders to make sense of global challenges and move the world forward together. Die WEF-Bühne nutzte der US-Präsident zur Vorstellung seiner "alternativen UNO", dem Friedensrat (Board of Peace).

+ Headlines / Schlagzeilen auf weforum.org + + North America at Davos 2026: Trump, Carney and a changing world + + + How middle powers are reading the global moment + + + + Trade is changing — and Davos 2026 made it clear. Here are 10 insights + + + + + The full transcript of a special address by Donald J Trump, President of the United States of America, delivered at the World Economic Forum's Annual Meeting 2026 in Davos. + + + + + Davos 2026 in numbers + + + + + + „Der Globalismus ist gescheitert.“ DerMedienfuzzi @MedienfuzziShow via X.com (21.1.2026): Der Globalismus ist gerade in Davos gestorben. Howard Lutnick begab sich in die Höhle des Löwen – und sagte dem Weltwirtschaftsforum genau das, was sie nicht hören wollten. + + + + + + Dugin vs Schwab

+ Frage des Monats: Gerhard Mangott (University Professor In International Relations; Research on Russian and US foreign policy, strategic arms control and nonproliferation.) via X.com 27.1.26: Nur noch wenige Tage bis der letzte Vertrag über die Begrenzung strategischer nuklearer Offensivsysteme (New START/START-3) zwischen den USA und Russland ausläuft. Wird die Menschheit Nuklearwaffen abschaffen, oder werden Nuklearwaffen die Menschheit abschaffen?

+ Russophobie des Monats. Anneliese Rohrer Worstase 2026 im Tiktok-Video: „… dann haben die Russland freie Bahn“. Rinaldo Mogyorosy @Rmogyorosy via X.com 27.1.26 @huberthurnhofer erwidert @Rmogyorosy: "Dann haben die Russen freie Bahn". Wohin? In ein ruiniertes, höchst verschuldetes Europa!? Wenn die Empire-Phantasien, die Putin unterstellt werden, stimmen würden, dann müssten alle, die so genau wissen "was Putin will" dankbar sein, dass in diese Ruine noch jemand rein will. Staatsverschuldung RU 350 Mrd, ca 25% BiP. Staatsverschuldung Deutschland 2,6 Billioenen (60% BiP), Staatsverschuldung Frankreich 3,5 Billionen (ca 110% BiP), EU-Länder im Schnitt: 88% BiP. Da kommt JEDER richtige IMPERATOR auf die glorreiche Idee: dieses Europa krall ich mir!

+ Rassenhass pfui! Russenhass hurra! Mit dem Verbot der Einfuhr von russischem Gas in die EU ab 2027 wurde die wirtschaftliche Trennung zwischen Europa und Russland faktisch vollzogen. Ungarn und die Slowakei wurden überstimmt. Die Verordnung tritt sofort in kraft. "Kauft nicht bei Russen", wird zur offiziellen europäischen Doktrin. Die Frage, ob Russenhass ein ähnlicher Charakterzug ist wie Antisemitismus wird möglichst ignoriert. - Eine Spurensuche von Bert Ehgartner.

+ Indirekte Nato- und Kriegsfinanzierung? fob.at (18.1.2026) hat hat Österreichs Förderungsbericht 2024 (Bericht der Bundesregierung gemäß § 47 Abs. 3 BHG 2013) seziert und herausgefunden, wie über drei Ministerien hinweg Millionenbeträge für die Ukraine und die NATO verschoben werden.

+ Wehrpflicht soll verlängert werden. Den deutschen Kriegstreibern folgen die Österreicher auf dem Fuß. Naturgemäß, würde Thomas Bernhard sagen. Das Fundament dafür ließ natürlich Verteidigungsministerin Tanner von einer Kommission legen, die am 20.1.26 einen Bericht vorgelegt hat. Passend dazu wurde auch Plattform „Wehrpflicht für ein wehrhaftes Österreich“ vorgestellt, die bereits 20 Mitgliedsverbände mit rund 200.000 Mitgliedern umfasst. Wo Vorbereitungen zum Krieg anlaufen, ist auch die Lebenshilfe nicht weit; diese begrüßt Empfehlung zur Verlängerung des Zivildienstes auf 12 Monate. Die Unterstützer der Initiative „Österreich ohne Armee“ wollen indessen FRIEDENSTÜCHTIG sein – nicht „kriegstauglich“ werden.

+ Ein Gegenentwurf zur Weltlage – gutes Zusammenleben von Klaus Moegling auf telepolis.de: 

+ Stefan Niehoff starb im Januar 2026 im Alter von 65 Jahren. Er ging mit der „Schwachkopf-Affäre“ (Quelle wikipedia) – einer Anklage wegen „Tatverdacht einer gegen Personen des politischen Lebens gerichteten Beleidigung“, wie der Straftatbestand der Königsbeleidigung im 21. Jahrhundert heißt – in die Geschichte Deutschlands ein.

+ Stärkung des Standorts Österreich verspricht die Bundesregierung und posaunt via APA / OTS (20.1.26) hinaus: „Halbe Milliarde Euro für Schlüsseltechnologien und Standortsicherung im internationalen Wettbewerb“. Dabei geht es um nicht mehr als „erneut“ um begünstigte ERP-Kredite in Höhe von insgesamt 500 Millionen Euro. Also so viel wie jedes Jahr. 2025 hat der ERP-Fonds 873 Projekte mit einem Kreditvolumen von zusammen 465,2 Millionen Euro finanziert.

+ 14.000 Abschiebungen 2025 durch das Bundesamts für Fremdenwesen und Asyl (BFA) vermeldet Innenminister Gerhard Karner. Dem gegenüber wurden im Jahr 2025 in Österreich 16.284 Asylanträge gestellt. Das ist der niedrigste Wert seit 2020 und bedeutet einen Rückgang um 36 Prozent gegenüber 2024 (25.360 Anträge). … Ein wesentlicher Faktor für den Rückgang ist auch der Stopp des Familiennachzugs. Während von Oktober bis Dezember 2023 über 3.400 Personen über den Familiennachzug nach Österreich einreisten, waren es 2025 im selben Zeitraum nur noch 25 Personen. (Quelle BMI via OTS 23.1.2026)

+ Spionagefall Egisto Ott. Über den Prozess-Start am 22.1.26 schreibt Kurier.at: „In der 172 Seiten zählenden Anklageschrift wirft die Staatsanwaltschaft dem heute 63-Jährigen vor, ‚die nationale Sicherheit der Republik Österreich beeinträchtigt“ zu haben’. Ott soll russischen Nachrichtendiensten auf mannigfaltige Art und Weise geholfen haben.“ + + Gegen den Strich bürstet Alexander Surowiec „Die Ott-Verschwörung“ auf seiner Webseite fob.at („Fass ohne Boden“).

+ Rechnungshof deckt Corona-Lügen auf. Bericht und Kommentare auf fischundfleisch, 23.1.2026

fuf TopThema 2026 01 25 RH Corona

+ @HGMaassen spricht in der Corona-Enquetekommission. Der Jurist und ehemalige Präsident des Bundesamtes für Verfassungsschutz, spricht von einem „systemischen Multiorganversagen der Gewaltenteilung”. Eine der besten Stellungnahmen zur Corona-Politik! Quelle: Bastian Barucker @Bbarucker via X.com 30.1.2026.

+ Corona Nachwehen in der DDR 4.0: Der Fall Dr. Witzschel. Eine Ärztin wird vorgeführt wie eine Schwerverbrecherin!

+ Politik als Lotterie? Nicht nur zu Zeiten der Coronaherrschaft wollte man die Impfbegeisterung mit idiotischen Glücksspielen noch weiter in die Höhe treiben. Nun soll eine „Beleg-Lotterie“ die Zahlungsmoral der Österreicher heben. #Beleglotterie

2026.02.17 Buchpräsentation: Wiener Insekten

WienMuseum Insekten

Ob Holzbiene, Feldgrille oder das Große Wiener Nachtpfauenauge: jede Art erzählt eine eigene Geschichte über das Leben in der Großstadt. Mit interessanten Fakten, aktuellen Bezügen und überraschenden Einblicken zeigt Autorin Dominique Zimmermann, wie wichtig diese Tiere für das städtische Ökosystem sind. Wien summt, fliegt, krabbelt und flattert! Zwischen Parks, Innenhöfen, Gärten und Straßen lebt eine erstaunlich vielfältige Insektenwelt. „50 Wiener Insekten“ lädt naturinteressierte Leser:innen dazu ein, die kleinen, oft übersehenen Mitbewohner:innen der Stadt in fünfzig liebevoll gestalteten Porträts neu kennenzulernen.

Das Buch „50 Wiener Insekten” erscheint im Falter Verlag.

BUCHPRÄSENTATION

17. Februar 2026, 18:30–20:00

Wien Museum, 1040 Wien, Karlsplatz 8

Anmeldung erforderlich

Matti Bunzl spricht Dominique Zimmermann und Katharina Kropshofer.

Dominique Zimmermann geboren 1981 in Wien, ist Entomologin und Kuratorin im Naturhistorischen Museum in Wien. Im Fokus ihrer Forschung stehen Wildbienen und andere Stechimmen, insbesondere der Artenrückgang und dessen Ursachen. Darüber hinaus unterrichtet sie an der Universität Wien.

Katharina Kropshofer leitet das Natur-Ressort des Falter, ist Host des Falter Natur-Podcast und berichtet über Klimawandel, Umwelt- und Wissenschaftsthemen.

2026.02.03 Wiener Gemeindebau in der NS-Zeit

WienMuseum Gemeindebau NZ

Der Wiener Gemeindebau während der NS-Zeit

3. Februar 2026, 18:30–20:00

Wien Museum, 1040 Wien, Karlsplatz 8 / wienmuseum.at

Ausgebucht

Nach dem „Anschluss“ Österreichs an NS-Deutschland im März 1938 gingen die Wiener Gemeindebauten in Besitz und Verwaltung der Nationalsozialisten über. Jüdische Geschäfte und Lokale in den Gemeindebauten wurden „arisiert“, Arztpraxen zwangsweise übernommen oder geschlossen, Hausmeister:innen verloren ihre Stelle. Parteidienststellen, Hitlerjugend und andere nationalsozialistische Institutionen zogen in die Wohn- und Lokalflächen ein. Geräumte Wohnungen wurden Parteileuten und Sympathisant:innen zugesprochen.

Auch Bewohnerinnen der Gemeindebauten, die Widerstand leisteten, gerieten in die Mühlen der nationalsozialistischen Verfolgungsmaschinerie. Ob politisch organisiert oder individuell: Gegner:innen und Kritiker:innen wurden verhaftet, in Konzentrationslager eingewiesen oder durch die NS-Unrechtsjustiz verfolgt und im Wiener Straflandesgericht hingerichtet.

Das Dokumentationsarchiv des österreichischen Widerstandes (DÖW) erhielt im Sep­tember 2022 von Wiener Wohnen den Auftrag die Geschichte des Gemeindebaus und des Wohnungsamtes in der NS-Zeit zu erforschen, Menschenschicksalen nachzugehen und Akteure festzumachen.

Die Ergebnisse dieses Forschungsprojekts liegen nun in der Publikation “Licht, Luft und Schatten. Wiener Gemeindebauten in Austrofaschismus und Nationalsozialismus” (Böhlau) vor. Die Herausgeberin Claudia Kuretsidis-Haider spricht mit folgenden Autor:innen des Bandes: Jutta Fuchshuber, Rudolf Müller, Wolfgang Schellenbacher, Ursula Schwarz und Brigitte Ungar-Klein.

Begrüßung: 

Kathrin Gaál, Vizebürgermeisterin und Amtsführende Stadträtin für Wohnen, Wohnbau, Stadterneuerung und Frauen

Karin Ramser, Direktorin, Wiener Wohnen

Die Veranstaltung findet in Kooperation mit dem DÖW und Wiener Wohnen statt.

2026.01.29 Neues Parteienbündnis CFU

CFU Bündnis

Die Parteien Freisinnige und CPÖ haben sich zur Christlich Freisinnigen Union (CFU) zusammengeschlossen. Bei der Pressekonferenz erfahren Sie alles wie es zum Zusammenschluss kam, zu den politischen Positionen der CFU und zu den geplanten Wahlantritten.

Zur Pressekonferenz laden:

+ Mag. Christian Ebner (langj. Parteiobmann Freisinnige)

+ Dr. Rudolf Gehring (langj. Parteiobmann CPÖ)

Datum: 29.01.2026, 10:30 Uhr - 29.01.2026, 12:30 Uhr

Ort: Café Museum, im Extrazimmer (Bibliothek)

Operngasse 7, 1010 Wien

URL ab 29.1.2026 online: https://www.christlich-freisinnige-union.at

2026.01.23 Frieden mit Russland

sebö Frieden mit RU

Diskussion wie Frieden mit Russland erreichen

Beginn Freitag, 23.01.2026 um 18:30

Ort Verein "Das Freie Wort", Rögergasse 24-26/Souterrain

Es diskutieren:

Peter F. Mayer, TKP-Online Magazin (angefragt)

Robert Glaubauf, Bundesvorsitzender der Partei MFG

Andreas Wimmer, Sprecher und politischer Sekretär von « Stimmen für Neutralität »

Moderation: Franziska Harbich, Volkswirtin

Die Vortragenden, wie auch die Diskussion, sollen sich über den westlichen Krieg in der Ukraine gegen Russland und die damit verbundenen umfassenden, wie auch weitreichenden Konsequenzen befassen.

Nach vier Jahren ist klar, dass Russland nicht besiegt werden kann.

Im Gegenteil, die russische Armee befindet sich im zügigen Vormarsch Richtung Dnepr, Richtung Westukraine. Die NATO und alle qualifizierten und einigermaßen „politisch nüchternen“ Beobachter wissen das auch. Darum versucht US-Präsident Trump in dieser Frage auf verschiedenste Weise einen Kompromiss zu finden. Die EU/NATO hingegen eskalieren weiter in Richtung Konfrontation und Krieg mit der Russischen Föderation. Die Kosten für diese Kriegsorientierung der EU, der NATO/EU, sollen und müssen wir, das Volk, tragen. Überall wird der Rotstift angesetzt. Im Sozialbereich ebenso wie in vielen anderen Lebensbereichen.

Die Folgen der geschürten Kriegshysterie spüren wir deutlich - auch durch die massive Beschneidung der Grund- und Freiheitsrechte.

Jacques Baud ist nur die prominente Spitze des Eisbergs in Bezug auf die Beschränkung der Meinungs- und Redefreiheit. Dieser Entwicklung zum autoritären Staat, zum auritärem Herrschen, müssen wir entschieden begegnen. Wir wollen mit der hier angekündigten Podiumsdiskussion unseren Beitrag zu einem besseren Verstehen und zur Bereitschaft für den kollektiven Widerstand beitragen.

SIEHE AUCH:

Russland + Ukraine + Krieg

+ Russland ist Europa

+ Sloterdijks Ressentiment: Russland

UPDATE 24. Februar 2026 - Dr. Daniele Ganser via FB: Vor genau vier Jahren, am 24. Februar 2022, ist Russland in die Ukraine einmarschiert. Das war ein Verstoss gegen das Völkerrecht und das UNO-Gewaltverbot. Wir haben im Westen aber den Fehler gemacht, daraus ein Schwarz-Weiss-Bild zu zeichnen, guter Westen gegen böses Russland. Dieses Bild entsprach nie der Wahrheit, denn die Vorgeschichte des Krieges, also die NATO-Osterweiterung und den illegalen Putsch in Kiew am 20. Februar 2014, mussten dafür ignoriert werden. Die NATO-Osterweiterung war ein Wortbruch. Der Putsch von 2014 wurde durch die USA unterstützt. Dies bedeutet: Die russische Invasion war von den USA und von der NATO provoziert. Der Bürgerkrieg brach 2014 aus und wurde vom Westen angeheizt. CIA-Direktor John Brennan flog nach dem Putsch am 12. April 2014 im Geheimen nach Kiew und traf dort zusammen mit US-Botschafter Geoffrey Pyatt die Mitglieder der neuen ukrainischen Übergangsregierung. Das alles wird im Westen verschwiegen. Man darf nicht darüber sprechen. Wer daran erinnert, wird als «Putin-Versteher» diffamiert, das kenne ich aus eigener Erfahrung. Man darf sich dadurch aber nicht einschüchtern lassen, denn die Kriegspropaganda geht weiter: Bundeskanzler Friedrich Merz postet diese Tage auf X: „Die Geschichte lehrt uns: Beschwichtigung schafft keinen Frieden. Sie ermutigt den Aggressor. Wer heute einem naiven Pazifismus folgt, befördert die Kriege von morgen.“ Damit setzt Merz weiterhin auf Krieg und Konfrontation mit Russland und Waffenlieferungen an die Ukraine. Das ist genau falsch und hat in den vergangenen vier Jahren auch nicht funktioniert. Blackrock hat in Rüstungskonzerne investiert und daher profitiert. Aber das ist nicht im Interesse der Menschheitsfamilie. Es braucht Frieden zwischen Deutschland, Russland und der Ukraine. Es sind schon mehr als 1 Million Menschen gestorben. Das Töten an der Front muss nach vier Jahren aufhören. Waffenlieferungen an Kiew werden nicht zum Sieg der Ukraine führen. Das müsste auch der Bundeskanzler erkennen.