08/15 Sachbücher

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1. Mai 2024 - Derzeit stapeln sich Bücher bei Thalia auf deren Lektüre ich (HTH) gerne verzichten werde. Wenn Bücher in den Buchläden aufgetürmt werden, dann sind sie zum Bestseller verurteilt, denn die Verlage zahlen für die griffige Positionierung eine gute Stange Geld. Aber das ist eine andere Geschichte. Hier geht es darum zu begründen, warum ich 08/15-Sachbücher von Autoren und Neosautoren für überflüssig halte. Grundlage der Beurteilung liefern ausschließlich die Verlagsbewerbungen und die Inhaltsangaben.

Und das sind die Highlights der österreichischen Autoren der Saison:

Eine Ausnahme vorweg: Christoph Leitls "Europa und ich. Eine politische und persönliche Zeitreise" habe ich gelesen und finde ich weiterhin lesenswert.

Bücher Thalia

UPDATE 10. Juli 2024 - Hans Peter Doskozil: Hausverstand – Mein Leben, meine Politik“.

So überflüssig wie ein Kropf ist dagegen das Anti-Kickl-Propagandabuch der"profil"-Redakteure Gernot Bauer und Robert Treichler mit dem reißerischen Titel/Untertitel "Kickl und die Zerstörung Europas". Allein diese Verengung von zwei Themensträngen - der eine die angebliche Biografie des FPÖ-Chefs, der andere die angebliche Zerstörung Europas (verschuldet duruch Kickl ?!?) ist ein derartiger Mumpitz, dass es sich nicht einmal lohnt, das Inhaltsverzeichnis zu lesen. Der Zsolnay-Verlag verrät: "Einst standen Kickls rhetorische Radikalität, die scharfe Argumentation und Agitation seiner Karriere im Weg, jetzt entsprechen diese Eigenschaften einem Zeitgeist, der die liberale Demokratie nicht nur in Österreich, sondern im Verbund mit Alice Weidel, Viktor Orbán, Marine Le Pen und anderen Rechtspopulisten auch in ganz Europa abschaffen will. Gernot Bauer und Robert Treichler haben sich auf Spurensuche begeben und liefern eine neue Sicht auf einen asketischen Ideologen, einen wankelmütigen Volkstribun – und einen brandgefährlichen Politiker." Fragt sich nur, warum die Verlagsschreiberlinge auf Giorgia Meloni und Robert Fico (auf den am 15. Mai 24 ein Attentat verübt wurde, siehe ZEIT.de) vergessen haben. Abgesehen von der Frage, was eigentlich nach dreijähriger Corona-Herrschaft von den liberalen Demokratien Europas noch übrig ist um zerstört zu werden.

Update 24.6.24: Der ORF.at bringt in der Rubrik "TOPOS" einen ausführlichen Beitrag über "Sachbücher für den kühlen Kopf". Zufall oder nicht? Keines der hier "verrissenen" Bücher kommt in diesem Überblick vor.


Inside Signa. Aufstieg und Fall des René Benko

von Rainer Fleckl und  Sebastian Reinhart

Der Verlag edition a ist spezialisiert auf Schnellschüsse, wenn aktuelle Ereignisse Auflage versprechen. So hat es auch nur wenige Monate gedauert, bis nach dem Platzen der Signa-Bombe Anfang November 2023 das Buch über „Aufstieg und Fall des René Benko“ erschienen ist. „Die Signa-Aufdecker Rainer Fleckl und Sebastian Reinhart zeichnen ein Psychogramm René Benkos, werfen einen Blick hinter die Kulissen einer Welt der Villen, Yachten, Jets und Celebrities und liefern neue Fakten über groteskte Deals, Politnetzwerke und den Zerfall eines Imperiums,“ schreibt der Verlag über das Buch. Sicher eine ganz gute Zusammenfassung der Ereignisse, aber „Aufdecker“ sind jene, die sich die Mühe machen, unter den Teppich zu schauen, wenn dieser noch scheinbar sauber und unverrückbar den Boden bedeckt, nicht jene, die den Mist aufkehren, der schon offen vor uns liegt, nachdem der Teppich aufgeroll wurde. Reinhart arbeitet für News, Fleckl für Krone Multimedia. So kann man davon ausgehen, dass diese Medien scheibchenweise über alle Inhalte dieses Buches berichten werden.

edition a Fall Benko Signa

Folgende Stories können (Stand 6.5.24) bereits online auf news.at abgerufen werden:

27. März 2024 - Das Benko-Karussell

3. April 2024 - Benkos geheimer Goldbunker

4. April 2024 - Benko: Weitere dubiose Deals vor dem Signa-Crash

19. April 2024 - Benko: Die Jäger des versenkten Schatzes

25. April 2024 - René Benko: Ein rauschendes Geburtstagsfest um 650.000 Euro

3. Mai 2024 - Was Kurz kassieren sollte

Die Causa Benko – Eine Serie auf NEWS.at

Der Verlag sorgt indessen dafür, dass das Buch auch international verwertet wird. So berichtet NZZ.ch (4.5.24) „Der Hamburger Logistik-Unternehmer Klaus Michael Kühne war für den Österreicher ein wichtiger Unterstützer beim Aufbau des Signa-Immobilienimperiums. Ein neues Buch gibt einen Einblick, wie Benko das Vertrauen seiner Geldgeber verloren hat – und immer nervöser um Aufschub bat."


Der Professor und der Wolf. Das 1 x 1 der österreichischen Politik

von Peter Filzmaier und Armin Wolf

„Kann Politik spannend sein? Filzmaier & Wolf können das!“ So der Verlag Brandstätter, der das Hardcover mit Schutzumschlag bereits im Frühjahr 2023 fabriziert hat. Es entzieht sich dem Nicht-Leser dieses Werkes, welchen Verlagsrubriken es zuzuordnen ist: Wunderkammer, Vegetarische Länderküche oder Reiseführer for Women only? Für einen Autor mehrerer Bücher (u.a. Moral 4.0, Baustelle Parlament), die alle vereint, dass der ORF und alle anderen Massenmedien nicht darüber berichtet haben, ist das Werk ein Lehrbeispiel, das die Frage beantwortet:

Wie schreibt man einen Bestseller?

Wenn du glaubst, dafür braucht man eine geniale Idee, die man literarisch hochwertig umsetzt, so dass der Leser das Buch von der ersten bis zur letzten Seite mit größter Spannung liest - dann darfs du hoffen, dass dich dein Glaube an das Gute in den Himmel bringt. Auf Erden wirst du jedenfalls mit dieser Einstellung nie einen Bestseller produzieren.

Brandstätter Wolf im Filz

Für einen Besteller braucht man einen Autor, den alle aus den Medien kennen. Das bedeutet nicht, dass der zwei mal in den vergangenen zwanzig Jahren am Kulturmontag je 30 Sekunden, vielleicht sogar drei Minuten auftreten durfte, das bedeutet vielmehr, dass diese Person zwanzig Jahre lang mindestens fünfmal die Woche 30 Minuten im ORF aufgetreten ist und garantiert bis zu ihrer Pensionierung auftreten wird. Und wenn das noch nicht reicht, holt man sich einen Co-Autor, der mindestens zehnmal monatlich im ORF auftritt und auch künftig auftreten wird. Dann kannst du sicher sein, dass alle Medien dieses Landes dieses Buch für ein historisches Ereignis halten und dementsprechend dafür sorgen, dass es zum Bestseller wird. Dann kannst sicher du sein, dass jede Buchpräsentation mit einem Auflauf von Promis garniert wird, die das Buch für eine Sensation halten. Dann kannst du sicher sein, dass es sich 100.000 mal verkauft, weil jeder Käufer sicher sein kann den Inhalt zu kennen, auch ohne das Buch jemals zu lesen. Kurz gesagt: so geht Bestseller! Das Ganze wird auch noch in der tvthek.ORF.at verwurstet. Naturgemäß, würde Thomas Bernhard sagen.


Wie wir uns die Zukunft zurückholen. Ein Buch, das Mut macht: Handeln statt resignieren.

von Rudi Anschober

Hardcover mit Schutzumschlag

Für 25 Euro liefert uns Rudi Angstschober nun seine Visionen einer angstfreien Zukunft. Der Verlag verspricht Hardcore: „Anschober zeigt in seiner ebenso Hoffnung machenden wie realistischen Zukunftserzählung: Wir können es gut haben. Anschober skizziert die Weichenstellungen, die es dafür in den nächsten entscheidenden Jahren braucht. Dafür bietet jeder Tag neue Chancen: Neue Pfade zu gehen, neue Strategien zu entwickeln, die große Trendwende einzuleiten. Oder, in den Worten von Oscar Wilde: Fortschritt ist nur die Verwirklichung von Utopien.

Daher ist Anschober überzeugt: Es ist nicht die Zeit für Resignation, es ist nie zu spät für den Traum der Veränderung. Diese auf Wissenschaft, Fakten und Optimismus setzende Vision zeigt, wie ein gutes Leben mit der Klimawende aussehen kann – und wie es möglich wird. Unverklärt, der Realität ins Auge sehend, Mut machend. Ein Buch, das wir alle brauchen.“

Wenn sich Anschober auf „Wissenschaft und Fakten“ beruft, dann muss man davon ausgehen, dass wieder einmal die Phantasie mit ihm durchgegangen ist. In seinem Pandemie-Buch hat er zur Vernebelung der Tatsachen sogar eine Wissenschafterin und andere Darstellerinen frei erfunden. Sicher nicht, um konkrete Begründungen konkreter „Experten“ seiner politischen Entscheidungen als Gesundheitsminister transparent zu reflektieren.

Anschober Zukunft screen

Auch bei seinem neuen Buch stellt sich die Frage, welchem Genre, bzw. welcher Rubrik der Brandstätter-Verlag das Buch zuordnet: Wunderkammer / Vegetarische Länderküche / Reiseführer for Women only / Auf dem Punkt ????


Die Welt von morgen. Ein souveränes demokratisches Europa – und seine Feinde. Eine Streitschrift für das Friedensprojekt Europa

Suhrkamp Verlag, April 2024

Der langatmige Untertitel und dazu der Klappentext reichen aus, um zu verstehen, welches Europa Menasse meint: das „Friedensprojekt Europa“. Der Großschriftsteller Menasse, bestens Co-finanziert von Literaturpreisen aus ganz Europa, übersieht dabei geflissentlich, dass EU-Europa des Jahres 2024 mit diesem Friedensprojekt nichts mehr zu tun hat. Mehr noch: das EU-Europa des Jahres 2024 hat das Friedensprojekt als Vasalle der Nato längst verraten.

Ein Autor, der sich mit den Nato-Befürwortern und Feinden der Neutralität verbündet hat, sitzt somit im gleichen Boot wie Ex-Kanzler Wolfgang Schüssel. Von ihm könnte Menasse noch viel an Würze und Kürze lernen, denn Schüssel hat schlicht und einfach erklärt: „Die Neutralität gilt nicht mehr“.

Dass Menasse sich in eine Reihe von Karl Popper (Die offene Gesellschaft und ihre Feinde) und Stefan Zweig (Die Welt von gestern) stellt, mag als Beweis seines Selbstbewusstseins durchgehen. Als Beweis einer kritischen Distanz zu den Willkürherrschern der Europäischen Räterepublik (Sowjetunion 2.0) reicht es nicht.

Menas Brüssel2017

KLAPPENTEXT

Robert Menasse erklärt und verteidigt - im Jahr der Europawahl - die europäische Idee, lädt aber auch dazu ein, die systemischen Widersprüche der Union zu kritisieren und zu überwinden. Die Alternative, vor der wir stehen, ist nicht kompliziert: Entweder gelingt das historisch Einmalige, nämlich der Aufbau einer nachnationalen Demokratie, oder es droht ein Rückfall in das Europa der Nationalstaaten. Das wäre eine weitere Niederlage der Vernunft - mit den Gefahren und Konsequenzen, die uns aus der Geschichte nur allzu bekannt sein sollten. In Die Welt von Gestern schildert Stefan Zweig das kosmopolitische Europa vor 1914. Als er seine Erinnerungen niederschreibt, existiert es nicht länger, "weggewaschen ohne Spur" von der faschistischen Barbarei. Zweig stirbt 1942. Aber das übernationale Europa bekommt nach 1945 eine zweite Chance. Visionäre stoßen ein epochales Friedensprojekt an, Grenzen fallen, der Nationalismus weicht der Kooperation. Doch auch dieses Projekt könnte schon bald Geschichte sein. Demokratische Defizite führen zu Protest. Mannigfaltige Krisen machen den Menschen Angst. In vielen Mitgliedstaaten schüren Politiker, die von den Erfahrungen der Gründer nichts mehr wissen (wollen), einen neuen Nationalismus. Heute steht Europa wieder am Scheideweg. Wie wird die Welt von morgen aussehen?

SIEHE AUCH: Die Hauptstadt


Wendepunkt. Wie wir das wieder hinkriegen

von Beate Meinl-Reisinger

„Wir können uns entscheiden“ findet sich als Untertitel in der Verlagsinfo. „Wie wir das wieder hinkriegen“ ist dann auf dem Cover gelandet. Nichtssagend sind beide Untertitel. Vom Kremayr & Scheriau Verlag erfährt der Leser auch, dass sich die einst linke, kritische Wochenzeitung nun auch schon den Neoliberalen andienert: „Es ist, wenn man so will, ein typischer Meinl-Reisinger-Move: redlich, überlegt, mit Effekt vorgebracht.“

Weiter in der Verlagsdichtung: „Immer mehr Menschen wenden sich ab von der Politik. Nebenschauplätze werden zur Hauptbühne, Populisten immer lauter. Wir stehen vor den Scherben einer internationalen Friedensordnung, einer schrumpfenden Wirtschaft, einem kochenden Planeten. Die Menschen sind ratlos und die Politik bietet ein schauderhaftes Bild.“ Doch da betritt Beate Meinl-Reisinger die Bühne. Sie „möchte aufrütteln: Autoritarismus kommt nicht über Nacht. Mutig und tatkräftig muss die Politik wieder liefern. Sie glaubt daran, dass Politik in „gut“ geht. Mit einer Vision und mit Hartnäckigkeit. Und mit einem neuen Pakt des Vertrauens.“

Auf der Webseite der NEO-Autorin erfahren wir: „Alle Einnahmen aus den Buchverkäufen gehen an die Organisation „Teach for Austria“. Teach For Austria bildet Hochschulabsolvent:innen aller Fachrichtungen aus. Diese Absolvent:innen sind für zwei Jahre Lehrkraft an einer Schule oder einem Kindergarten in Österreich. Wir NEOS teilen ihre Ansicht, dass motivierte und begeisternde Lehrkräfte Lebenswege verändern können.“ Wir hoffen, dass „Teach for Austria“ auch noch andere Einnahmequellen hat.

Die ersten 21 Seiten gibts kostenlos auf der Webseite der NEOS als pdf

Allein das Inhaltsverzeichnis beweist, dass NEOS aus einer Mischung aus Rot und Türkis-Schwarz entsteht. Kein einziges Thema, das nicht die Altparteien schon längst breit getreten hätten, keine einzige „Lösung“, die uns nicht von den Altparteien schon hundert Mal angekündigt wurde. Kein einziger originärer, genuiner Ansatz, aber jede Menge Abklatsch! Beates W-Punkt ist unser Auweh-Punkt.

Teil 1: So können wir nicht weitermachen

Westliche Demokratien an einem Wendepunkt 17

Was ist unser Problem? 22

Wirtschaft in der Krise 24

Die Mitte unter Druck 30

Demokratie braucht Debatte 34

Der Kulturkampf: Die aufgepeitschte Empörung 38

Identitätspolitik führt in eine Sackgasse 41

Von der Empörung zur Verschwörung 46

Russische Trollfabriken und ihre Propagandagehilfen 49

Soziale Medien als Gefahr für die liberale Demokratie 51

KI: Kommt es noch schlimmer? 54

Die globale Dimension der Herausforderungen 57

Europa hat es besonders schwer 58

Chinas Hunger nach Weltmacht 60

Autoritarismus auf dem Vormarsch? 62

In der Ukraine wird eine neue Weltordnung mitentschieden 64

Meine Reise nach Kiew 68

Über Falken und Tauben 71

Österreich: Angegriffen und ungeschützt 74

Russland und die FPÖ 77

Autoritarismus unter der Flagge der Freiheit? 80

Was will die FPÖ? 82

Corona 87

Vertrauensverlust auf Österreichisch 95

Parteibuch schlägt Qualität 98

Österreichs Medienpolitik: »Wie soll ich mit Ihnen umgehen, Frau Meinl-Reisinger?« 102

An der Weggabelung: Unbequeme Wahrheit 10

Teil 2: Wie wir das wieder hinkriegen

Abrüstung im Kulturkampf: Packt die Moralkeule ein! 109

Das »Wir-Gefühl«: Verfassungspatriotismus und ein Pakt des Vertrauens 113

Heute schon dein Demokratieerlebnis gehabt? 117

Demokratie braucht informierte Bürger 122

Wehrhafte Demokratie 126

Neutralität allein schützt uns nicht 129

Schubumkehr unter den Parteien: Schluss mit Feindbildern! 133

Loyalität zur Republik statt zur Partei 135

Transparenz, Rechenschaft und Verantwortung 137

Bildungschancen für alle 140

Migration und Schule 142

Freie Schulen und befreite Lehrer 144

Bildung hat nichts mit Verwaltung zu tun 146

Ein neuer Generationenvertrag zwischen Jung und Alt 148

Kampf gegen den Klimawandel als Chance 151

Stoppt den zügellosen Bodenverbrauch! 154

Energiewende: Mehr Tempo! 155

Bekenntnis zur heimischen Industrie 157

Bürokratie ist das Misstrauen des Staates gegenüber Bürgern und Unternehmen 159

Mehr Netto vom Brutto auch als Wettbewerbsfaktor 160

Ein neues Aufstiegsversprechen für alle 163

Ohne Reformen keine Zukunft 168

Europa: besser Akteur als Spielball 171

Die freie und gerechte Chancengesellschaft 175

Ein Pakt des Vertrauens in zehn Punkten 179

Wir haben es selbst in der Hand 182


Hausverstand – Mein Leben, meine Politik

Ergänzung 10. Juli 2024 – Ein weiteres Werk für die Liste der 08/15 Publikationen, diesmal die Autobiografie von Hans Peter Doskozil, das schon dem 08/15-Titel „Hausverstand – Mein Leben, meine Politik“ beginnt. Ein Thema, das vom Neusiedlersee bis zum Bodensee alle Österreicher und Österreicherinnen interessieren muss. So zumindest kann man die Artikel des Österreichischen Regierungsfunks verstehen. Beim Hofberichterstatter mit Studios in allen Bundesländern verdient auch ein Landesfürst seine Würdigung. So geschehen mit einer ORF.at-Ankündigung des Buches am 12.6.24 und einem umfangreichen ORF.at-Bericht am Tag vor dem Erscheinungstermin (Donnerstag 11.7.24)

ORF Doskozil Buch

Wenns allerdings mal um die Grundlagen der österreichischen Verfassung geht (z.B. das Buch „Baustelle Parlament“, erschienen 2020 zum 100-Jahr-Jubiläum der Österreichischen Verfassung), dann muss man sich als Autor von einem leitenden ORF-Journalisten sagen lassen: „Wir berichten nicht über Bücher aus Selbstverlagen“. Und für diese Antwort muss man noch dankbar sein, weil alle anderen hochbezahlten Redakteure und Chefredakteure des Regierungsfunks antworten überhaupt nicht.